Auf ein Leben voller Tierliebe

Zum 100. Geburtstag überraschen 200 Hunde einen Hundeliebhaber

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Zum 100. Geburtstag ihres Vaters ließ sich die Amerikanerin Alison Moore etwas ganz Besonderes einfallen: Mehr als 200 Hunde bereiteten dem betagten Geburtstagskind einen unvergesslichen Tag.

Zu seinem 100. Geburtstag hatte Dr. Robert Moore aus San José, Kalifornien, nur einen bescheidenen Wunsch: Er wollte Hunde streicheln. Um ihrem Vater diesen Wunsch zu erfüllen und ihm gleichzeitig ein unvergessliches Erlebnis zu ermöglichen, fragte Alison Moore über verschiedene Nachbarschafts-Gruppen an, ob sich eine Hunde-Parade für Robert organisieren ließe. Der herzige Grund dafür: Moore war schon sein ganzes Leben lang ein begeisterter Hundeliebhaber gewesen.

„Er liebt, liebt, liebt Hunde“, sagt Alison Moore über ihren Vater, der am 14. Juni seinen besonderen Geburtstag feierte. „Jeden Hund, den er sieht, will er streicheln. So war er schon sein ganzes Leben lang.“ Und siehe da: Der tierische Plan wurde kurzerhand in die Tat umgesetzt – und am Stichtag trudelten schließlich mehr als 200 Menschen gemeinsam mit ihren teils verkleideten Vierbeinern bei Dr. Moore und seiner Familie ein.

Hunde-Parade übertrifft alle Erwartungen

Als Alison Moore in der Nachbarschaft herumgefragt hatte, ob möglichst viele Hunde vorbeikommen könnten, um Robert Moore zu gratulieren, hatte sie mit 20, höchstens 30 Hunden gerechnet, erzählte die Amerikanerin gegenüber The Washington Post. Eine solche Vielzahl an freudigen Fellnasen hatte sie jedoch nicht erwartet. Mehr als 200 Hunde wollten schließlich vom Geburtstagskind gestreichelt werden.

Dr. Robert Moore war „total überwältigt“

Früher hatte der ehemalige Dekan der Universität von San José selbst Hunde. Heute besuchen ihn seine Kinder und Enkelkinder in der betreuten Wohngemeinschaft und bringen entweder ihre eigenen Hunde mit oder leihen sich die Hunde von Freunden, um Robert Moore aufzumuntern. Zum runden Geburtstag kam auch Caroline Moore, eine Enkelin von Robert Moore, aus New York City. „Wir waren alle ungläubig“, berichtete sie der Washington Post. „Keiner konnte mehr aufhören, zu lächeln“, so Caroline. „So viele Fremde sind gekommen. Sie sind nicht nur gekommen, sondern haben auch Karten und Plakate gebastelt und ihm Muffins mitgebracht. Es war die herzerwärmendste Sache überhaupt.“ Auch die Hündin von Moores Tochter Alison, Millie, war selbstverständlich bei der großen Parade dabei.

Großer Tag für Geburtstagskind und Nachbarschaft

Ihr Vater sei sichtlich gerührt gewesen, verrät seine Tochter der Tageszeitung: „Er war so überwältigt. Er war einfach so lieb und sprach mit den Kindern, streichelte alle Hunde und sagte ihre Namen. Es hat so viel Spaß gemacht.“ Doch nicht nur das Geburtstagskind habe einen unvergesslichen Tag erleben dürfen, auch die Nachbarschaft habe sich über die gelungene Überraschung gefreut.

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Neben ihren Hunden brachten die Leute auch Törtchen, Blumen oder Zeichnungen vorbei. Sogar ein Plakat mit Geburtstagswünschen unterschrieben die Hundebesitzer für ihren tierlieben Nachbarn. Auf die geduldig wartenden Hunde warteten eine ganze Menge Leckerlis.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Gelungene Party für das 100-jährige Geburtstagskind

Für ihren Opa sei die Hundeparty ein besonderes Erlebnis gewesen, erzählte Caroline. Während er jeden einzelnen der 200 anwesenden Hunde streichelte, habe er „von Ohr zu Ohr“ gelächelt. Und auch Robert Moore selbst äußerte sich zu seiner tierischen Überraschung: „Es war eine ganz besondere Geburtstagsparade, weil so viele und so unterschiedliche Hunderassen dabei waren“, sagte er. Die Vierbeiner schienen umgekehrt zu wissen, wie sehr Moore Hunde liebt, ergänzte Tochter Alison. „Die Hunde wissen, dass er ein Hundetyp ist.“ Die Parade-Teilnehmer hätten ihn allesamt großzügig mit Küssen und Schwanzwedeln bedacht. „Es war einfach so süß“, fasst Alison Moore zusammen. „Mein lieber Vater hat es verdient.“ Sie sei sich sicher, dass er diesen Tag nie vergessen wird. Er habe selbstverständlich sichergestellt, jeden der anwesenden Hunde mindestens einmal gestreichelt zu haben.

Rubriklistenbild: © photos by the Moore family via weratedogs/Instagram

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