Mutige Aussage

JP Kraemer als Bundeskanzler? „Ich traue es mir zu“

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Tuner JP Kraemer ist überzeugt, den Job als Bundeskanzler übernehmen zu können – außerdem arbeitet er an einem neuen Buch, wie er in einem aktuellen Video verrät.

Vor mehr als zwei Jahren veröffentlichte der Dortmunder Tuner Jean Pierre „JP“ Kraemer (42) sein erstes Buch „Ich bin Jean Pierre und angstgetrieben“, in dem er seine schwierige Lebensgeschichte mit seinen Fans teilte. Unter anderem thematisiert er darin den traurigen Abschied von seiner Mutter und seine Depressionen. Kürzlich machte der Tuner auch noch seine Autismus-Diagnose öffentlich. Nun hat er verraten, dass er an einem zweiten Buch arbeite – und noch einiges mehr.

„Ich traue es mir zu“: JP Kraemer ist überzeugt, Bundeskanzler sein zu können

Wie er in einem Video (weiter unten zu finden) erklärt, gehe es in dem zweiten Buch vermutlich um ihn, das Leben und die Entwicklung, die ein Mensch durchmachen sollte. Im Moment habe er eine sehr objektive Sichtweise auf sein Leben. Und von seiner großen Lebenserfahrung und allem, was er habe durchmachen müssen, könnten andere Menschen „viel mitnehmen“. Noch wisse er allerdings nicht, wie er das Buch nennen sollte oder in welche Richtung es genau gehe. Auch ob daraus überhaupt etwas werde, stehe noch in den Sternen. „Ich habe nur gerade Inhalte, die ich gerne mitgeben würde“, sagt JP Kraemer. „Ich habe auch schon ein, zwei Sachen in mein Handy geschrieben.“

Tuner JP Kraemer bringt möglicherweise ein zweites Buch heraus.

Jean Pierre Kraemer kritisiert Politik: „Nicht falsche Sachen versprechen“

In dem Video, in dem er 100 Fragen seiner Zuschauer beantwortet, offenbart er aber noch ganz andere Dinge – zum Beispiel, dass er sich in der Lage sieht, den Job von Olaf Scholz (SPD) zu übernehmen. „Ja, ich würde mich als Bundeskanzler sehen können“, sagt JP Kraemer. „Ich traue es mir zu.“ Denn: Er bringe eine hohe emotionale Intelligenz mit, mit der er in der Lage sei, viele Dinge zu regeln. Dabei sei auch Demut wichtig. Er könne dem Volk erklären, was nicht gehe. Denn das geschehe aktuell nicht. Was Deutschland gerade brauche, sei die Rückweisung von Optionen, die nicht umgesetzt werden könnten. „Nicht falsche Sachen versprechen.“

Jean Pierre Kraemer: Dortmunder zahlt sich mehr Gehalt aus als er eigentlich haben will

Auch ums Thema Finanzen geht es wieder einmal. Vor einiger Zeit hatte JP Kraemer erklärt, dass er Geld hasse. Nun berichtet er, dass er sich von einer Firma sogar mehr Gehalt auszahlen müsse als er wolle und auch brauche. Steuerberater und Rechtsanwälte hätten gesagt: „Herr Kraemer, das funktioniert so nicht“. Bei dem Umsatz und dem Gewinn, den die Firma mache, könne er sich nicht so ein kleines Gehalt auszahlen, das werde ihm niemand glauben. Die Leute würden denken, er nehme das alles schwarz ein. Womit er am meisten Geld verdient, verriet JP Kraemer einmal in einem Interview.

Jean Pierre Kraemer: „Ich bin immer noch der gleiche Idiot wie 2010“

Er sei so sparsam, dass Mitarbeiter ihm gelegentlich raten würden, sich mal neue Schuhe zu kaufen, weil die Sohlen durchgelaufen seien. „Ich bin immer noch der gleiche Idiot wie 2010“, sagt der Tuner, der sich zur Überraschung vieler Fans kürzlich auf der Essen Motor Show mit seinem ehemaligen TV-Partner Sidney Hoffmann traf. „Und lebe einfach immer noch den gleichen Stil.“ Doch er wolle sich bessern und nun Unterhosen und Socken mit Löchern wegwerfen. Zum Beweis zieht er vor der Kamera einen Schuh aus und zeigt, dass sein Socken tatsächlich ein Loch hat.

Die zehn seltensten Autos der Welt – und was sie kosten

Das wertvollste Auto der Welt: Mercedes-Benz 300 SLR Uhlenhaut Coupé.
Uhlenhaut-Coupé: Teurer als der Mercedes 300 SLR Coupé, benannt nach dem Ingenieur und Daimler-Benz-Vorstand Rudolf Uhlenhaut, ist kein anderes Auto auf der Welt. Es erzielte bei einer Versteigerung 135 Millionen Euro. Ein weiteres Exemplar des für Autorennen konzipierten, aber nie eingesetzten 302-PS-Wagens von 1955 steht (ohne Motor) im Stuttgarter Mercedes-Museum. © Mercedes-Benz AG – Communicati
Ferrari 250 GTO
Ferrari 250 GTO: Gerade mal 39 dieser Rennwagen wurden von 1962 bis 1964 produziert. Damals kostete das Coupe mit 301 PS starkem V12-Motor 18.000 US-Dollar – vor einigen Jahren erzielte ein von Stirling Moss pilotiertes Exemplar bei einer Auktion über 38 Millionen Dollar. Ein anderer Wagen soll sogar für 70 Millionen Dollar privat verkauft worden sein. © Simon West/Imago
Aston Martin DB4 GT Zagato
Aston Martin DB4 GT Zagato: 20 Exemplare der leichteren und verbesserten Version des normalen DB4 wurden Anfang produzierte Aston Martin Anfang der 60er-Jahre. Eines der 314 PS starken Coupés mit viel Alu-Teilen wurde vor Kurzem für 14,3 Millionen Dollar versteigert. © Ingo Wagner
Mercedes 300 SL Flügeltürer
Mercedes 300 SL Flügeltürer: 1.400 Coupés und 1.858 Roadster baute Mercedes von 1954 bis 1963 – die frühere, geschlossene Version mit den charakteristischen, nach oben schwingenden Türen ist also die rarere und auch höher gehandelte. Der bisherige Auktions-Höchstpreis des bis zu 240 PS starken Sechszylinder-Sportlers liegt bei 4,62 Millionen Dollar. © Oscar Gonzalez/Imago
Lamborghini Veneno
Lamborghini Veneno: Der (wie bei der VW-Tochter üblich) nach einem Kampfstier benannte Extremsportler wurde ab 2013 nur fünf mal gebaut. Die Leistung des V12-Motors ist mit 740 PS gar nicht mal besonders spektakulär, trotzdem fand der Roadster für die aufgerufenen 4,5 Millionen Dollar problemlos seine Käufer. © Lamborghini
Maybach Exelero
Maybach Exelero: 2005 war so einiges anders. Die Mercedes-Benz Group hieß noch DaimlerChrysler, Maybach agierte als eigenständige Marke – und baute für den Reifenhersteller Fulda diese Version der Luxus-Limousine mit 700 PS starkem V12-Motor. Gerüchten zufolge kaufte ein US-Rapper das Einzelstück, das immer mal in TV-Serien und Musik-Videos zu sehen war, für acht Millionen US-Dollar. © Mercedes-Benz
Jaguar XKSS
Jaguar XKSS: Nur 16 Exemplare dieses 237 PS leistenden Roadsters bauten die Briten 1956 und 1957. Hollywood-Star Steve McQueen erstand einen für vergleichsweise lächerliche 5.000 Dollar, der Wert dieses speziellen Exemplars wird heute auf 30 Millionen Dollar geschätzt. Schnäppchenjäger können den „Jag“ aber schon für 1,5 Millionen schießen. © Daniel Prest/Imago
Ferrari Testa Rossa
Ferrari 250 Testa Rossa: Der Rennwagen wurde 1957 bis 1961 in verschiedenen Varianten und mit bis zu 390 PS 34 mal gebaut. Der mittlerweile legendäre Name steht für die roten Zylinderköpfe. Das bislang teuerste Exemplar wurde für 39,8 Millionen US-Dollar versteigert. © epa ansa Benvenuti/Ho
BMW 507
BMW 507: Der ikonische Roadster von Designer Albrecht Graf von Goertz wurde 1956 bis 1959 nur 252 mal gefertigt. Mit 150 PS war er seinem direkten Konkurrenten, dem offenen Mercedes SL 300, zwar leistungsmäßig unterlegen, US-Stars wie Elvis Presley griffen trotzdem zu – sein Exemplar ist heute wieder in BMW-Besitz. Der Marktwert für gut gepflegte 507 liegt bei etwa zwei Millionen Dollar. © Imago
W Motors Lykan HyperSport
W Motors Lykan HyperSport: Der durch den Film „Furious 7“ bekannte, 792 PS starke Supersportler ist das einzige nicht europäische Auto dieser Liste – er stammt nämlich aus dem Libanon. Seit 2012 wurde er sieben mal gebaut, im Preis von 3,4 Millionen Dollar sind 420 Diamanten an den Scheinwerfern inbegriffen. © Ali Haider

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Jean Pierre Kraemer: Tuner wäscht und putzt selbst – „Das glauben viele Leute nicht“

Wie der Tuner erklärt, habe er auch keine Haushaltshilfe. „Ich putze mein Haus selbst“, sagt JP Kraemer. Er wasche auch seine Wäsche selbst, bügele selbst und gehe einkaufen. „Das glauben viele Leute nicht.“

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Ein großer Traum von ihm sei es, in Weltraum zu reisen – „für mindestens 48 Stunden“. Ob er vor 60 in Rente gehen wolle, will jemand wissen: „Nein“, sagt JP Kraemer, um sich gleich drauf doch umzuentscheiden. „Ja. 60 ist schon echt spät.“ Seinen Ruhestand will er offenbar im Ausland verbringen. „Als Opa werde ich nicht in Deutschland leben“, sagt JP Kramer. „Mit Sicherheit nicht.“

Rubriklistenbild: © YouTube (JP Performance)

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