Wetter und Uhrzeit haben Einfluss

Gemüse ernten: Dies ist die beste Tageszeit dafür

Auch wenn Gemüse vorwiegend im Sommer geerntet wird, hat die Uhrzeit einen besonderen Einfluss. Ob morgens oder abends, kann einen entscheidenden Unterschied machen.

Im Sommer freuen sich Hobbygärtner auf das Ernten ihres Gemüses. Endlich einen reichlich gedeckten Tisch anbieten. Ob Salat, Zucchini oder Tomaten, vieles lässt sich leicht anbauen und problemlos auch auf kleinstem Raum ziehen. Doch die Erntezeit sollte hier genau beachtet werden. Denn sie kann für viele Gemüsesorten einen großen Unterschied machen.

Die richtige Tageszeit bestimmt den Ernteerfolg (Symbolfoto).

Gemüse ernten: Zu dieser Tageszeit ist es am besten

Nachdem man das Gemüse angebaut und die typischen Fehler vermieden hat, ist die Zeit der Ernte gekommen. Doch auch hier kann einiges schiefgehen. Nicht nur bei Mangold sollte auf die richtige Tageszeit geachtet werden. Laut Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) sollte Gemüse am besten am Morgen geerntet werden, da es dann knackig und frisch ist. Gerade der Kopfsalat verliert im Tagesverlauf sehr viel von seiner Frische. Grund dafür ist der Verlust von Wasser im Laufe des Tages. Hingegen können Radieschen und Rettich auch am Abend geerntet werden.

Große Hitzeschwankungen spielen bei der Gemüseernte auch eine Rolle. Bei langanhaltenden Hitzeperioden sollte darauf geachtet werden, dass es zur Erntezeit etwas abgekühlt ist. Somit spielen folgende Faktoren für das richtige Ernten eine große Rolle:

Die Tageszeit wirkt sich nicht nur auf die Frische des Gemüses aus. Menschen, die auf den Nitratgehalt achten müssen, sollten dies auch im Auge behalten. Spinat, Rote Bete, Rettich oder Rucola gelten als sehr nitrathaltiges Gemüse. Für die Pflanzen ist Nitrat ein sehr wichtiger Nährstoff, der im Tagesverlauf durch den Einfluss der Sonne geringer wird. Folglich sollten diese Gemüsesorten eher in den Abendstunden geerntet werden, um den Nitratgehalt so gering wie möglich zu halten.

So überleben die Balkonpflanzen Ihren Urlaub

Üppige Blumenkästen auf einem Balkon in einem Wohngebiet. Wir verraten, wie Ihre Pflanzen Ihren Urlaub problemlos überstehen.
Auf dem Balkon blüht und sprießt es endlich. Doch steht der Urlaub an, bangen viele Hobbygärtner um ihre Blütenpracht. Wir verraten, wie Ihre Pflanzen Ihre Abwesenheit problemlos überstehen. © Hanke/Imago
Jemand gießt seine Balkonpflanzen mit einer Gießkanne. Der simpelste Tipp ist die Pflanzen vor Urlaubsantritt noch einmal kräftig zu bewässern.
Der simpelste Tipp ist natürlich die Pflanzen vor Urlaubsantritt noch einmal kräftig zu bewässern – je mehr Wasser die Erde aufnimmt, umso länger kann Ihr Grün daran zehren. Achten Sie nur darauf, dass überschüssiges Wasser noch ablaufen kann, damit die Wurzeln nicht zu faulen beginnen. © Westend61/Imago
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Bitten Sie Verwandte, Freunde oder Nachbarn für Sie nach dem Rechten zu sehen und Ihre Pflanzen zu gießen. © IMAGO/Joseffson
Automatisches Bewässerungssystem für den Hausgarten Copyright xKTHx ALLAT836345
Wenn sich kein Aufpasser für Ihre Grünlinge findet, können Sie sich im Baumarkt ein Bewässerungssystem zulegen. Je nach Bedarf gießen diese Ihre Pflanzen automatisch ein- bis zweimal täglich. Eine besonders spezielle Technik mit Sensoren unterbricht die Bewässerung, wenn ausreichend Flüssigkeit im Topf vorhanden ist. © KTH
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Holen Sie die Pflanzen aus der prallen Sonne – Sie können ja nie wissen wie heiß das Wetter in Ihrer Abwesenheit Zuhause wird.  © Casa Media via www.imago-images.de
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Stellen Sie die Blumen während des Urlaubs in ein schattiges Eck oder holen Sie die Töpfe gleich zu sich in die Wohnung. So schützen Sie Ihre Balkonpflanzen nicht nur vor dem Austrocknen, sondern auch vor möglichen Unwettern. © A. Tamboly via www.imago-images.de
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Der Flaschentrick eignet sich ebenfalls perfekt für die Urlaubszeit: Stechen Sie ein paar Löcher in den Deckel einer befüllten Wasserflasche und stellen Sie sie kopfüber in den Blumenkübel. Auf diese Weise erhalten Ihre Pflanzen eine stetige Wasserzufuhr. Probieren Sie allerdings vorher ein bisschen aus, wie groß die Löcher sein müssen, damit die Dosierung nicht zu hoch ist, und ob Ihre Flasche einen sichereren Stand hat. © Alexandra C. Ribeiro via www.imago-images.de
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Auch ein genialer Trick, von dem Sie vielleicht schon gehört haben: Stellen Sie Ihre Pflanzen einfach ohne Übertopf in die Badewanne, sobald Sie ein bisschen Wasser eingelassen und den Boden mit alten Tüchern ausgelegt haben. So können die Wurzeln über längere Zeit an der Flüssigkeit zehren. © Casa Media via www.imago-images.de
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Schneiden Sie Ihre Pflanzen vor dem Urlaub ein wenig zu: So verbrauchen Sie weniger Energie für die Wasserverteilung. Vor allem verfaulte oder trockene Blätter und Stängel sollten entfernt werden. © imago stock&people
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Und sollten einige Balkonpflanzen Ihren Urlaub doch nicht überlebt haben, so können Sie welke, abgestorbene Pflänzchen immer noch durch neue Blumen ersetzen. © Rainer Berg, via www.imago-images.de

Hobbygärtner können sich an folgende Regeln halten:

  • Soll das Gemüse eingelagert werden? Hier empfiehlt sich die Ernte am frühen Morgen
  • Kopfsalate am frühen Morgen ernten, Radieschen und Rettich gegen Abend
  • Nitrathaltiges Gemüse eher selten essen und in den Abendstunden ernten
  • Gemüse regelmäßig wässern, da Trockenheit den Nitratgehalt steigert

Rubriklistenbild: © Uwe Umstätter/Imago

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