Schnell wachsendes Gemüse

Für die besten Radieschen: Wie Sie das Platzen der Knollen vermeiden und mehr ernten

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Für Anfänger sind Radieschen sehr gut geeignet, denn sie wachsen schnell und benötigen nicht viel Pflege. Doch was tun, wenn die Sprossknollen plötzlich aufplatzen?

Radieschen sind im Gartenbeet äußerst beliebt, denn das Gemüse eignet sich für Anfänger und wächst zudem noch schnell. Doch wann sollte man sie ernten?

Radieschen nicht zu spät ernten, sonst platzen sie auf

Radieschen sollten nicht so lang in der Erde bleiben.

Radieschen schmecken frisch, knackig und verleihen vor allem Salaten und Brotzeiten das gewisse Etwas. Noch dazu enthält das Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler Vitamin C, Folsäure und Kalium. Das Beste: Bereits vier bis sechs Wochen nach der Aussaat sind Radieschen bereit zur Ernte.

Gartenarbeit im Sommer: Zehn Aufgaben, die Sie jetzt erledigen müssen

Gießen
Gießen ist im Sommer unabdinglich. Bei Kübelpflanzen sollten Sie jedoch Staunässe vermeiden.  © Patrick Daxenbichler/Imago
Waldmeister
Kräuter wie Lavendel, Rosmarin, Waldmeister oder Schnittlauch lassen sich gut trocknen und sind so länger haltbar. © Imago
Regentonne
Im Sommer muss man nicht zu kostbarem Trinkwasser greifen, um die Blumen zu gießen. In Regentonnen gesammeltes Wasser kann genauso gut verwendet werden.  © Astrid08/Imago
Grünfink
Wer der Tierwelt im Sommer helfen möchte, der stellt eine Vogeltränke im Garten auf.  © Karin Jähne/Imago
Himbeerstrauch
Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren: Im Sommer ist Erntezeit für Beeren sowie Aprikosen und Kirschen.  © Lianem/Imago
Erdbeermarmelade
Wer mit dem Naschen von Erdbeeren, Kirschen oder Himbeeren nicht mehr hinterherkommt, der sollte das Obst zu einer Marmelade verarbeiten. © Imago
Unkraut
Keine schöne Aufgabe, aber: Unkraut muss im Sommer regelmäßig aus dem Gartenbeet und dem Rasen entfernt werden.  © Gamjai/Imago
Hibiskus
Sommersträucher wie der Hibiskus verwandeln den Garten dank üppiger Blütenpracht in eine Oase. Die Pflanze sollte schattig stehen.  © Tara Malhotra/Imago
Heckenschnitt
Auch wenn ein größerer Schnitt der Hecke im Sommer untersagt ist, so sind Schönheitsschnitte sinnvoll.  © Phillip Waterman/Imago
Rasenmäher
Von Juni bis Juli wächst der Rasen am kräftigsten und sollte einmal pro Woche gemäht werden.  © Christoph Hardt/Imago

So erkennen Sie, ob Radieschen reif sind

Wann Radieschen reif sind, können Sie mit dieser Checkliste herausfinden:

  • Sind die Radieschen prall und haben eine intensive Farbe? Unreife Radieschen sind schmal und länglich. Je breiter die Knolle, desto reifer sind sie.
  • Wenn die Sprossknollen etwas kleiner sind als Tischtennisbälle, ist das ein Zeichen dafür, dass Radieschen reif sind.
  • Achtung: Wenn die Radieschen reif sind und zu lange in der Erde verweilen, besteht die Chance, dass sie aufplatzen. Dann sind sie zwar noch genießbar, sollten allerdings rasch verzehrt werden, da Keime und Bakterien so schneller ins Innere des Gemüses gelangen können.
  • Außerdem können zu reife Radieschen holzig schmecken.

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Auch die Blätter sind essbar

Nur Blätter, aber keine Knollen? Radieschen schießen, wenn es zu warm ist. Ein anderer Grund, dass Ihre Radieschen keine Sprossknollen ausbilden, kann das zu enge Säen sein. Ideal ist ein Abstand von mindestens fünf Zentimetern. Außerdem ist ein lockerer Gartenboden wichtig.

Tipp: Auch das Radieschengrün ist essbar und lässt sich wie ein normaler Blattsalat verwenden.

Rubriklistenbild: © Imago

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