Kleine Knolle

Radieschen blühen lassen und in der Küche verwerten

  • schließen

Die Radieschenblüte ist entgegen aller Annahmen nicht giftig, sondern schmeckt hervorragend in Salaten oder als Gemüse. Auch Blätter und Samen sind neben den Knollen essbar.

Wer Radieschen zu spät erntet, der hat vielleicht schon einmal beobachtet, dass sie zu blühen beginnen. Das heißt aber nicht, dass man das Gemüse entsorgen muss, wie es etwa bei blühendem Basilikum der Fall ist. Denn bei Radieschen ist alles essbar, von den kleinen Knollen, bis hin zu den Blättern, den Blüten und den Schoten.

Alles am Radieschen ist essbar

Die Radieschenblüte ist essbar.

Radieschenblüten sind essbar und werden in einigen kulinarischen Traditionen als Zutat in Salaten oder als dekorative Garnierung in verschiedenen Gerichten verwendet. Die Blüten haben einen milden, leicht pfeffrigen Geschmack, der dem der Radieschen ähnlich ist.

Es ist wichtig sicherzustellen, dass die Radieschenblüten frei von Pestiziden oder anderen schädlichen Chemikalien sind, bevor man sie isst. Sie können die Blüten vorsichtig waschen und dann in Salaten, Sandwiches oder anderen Gerichten verwenden. Beachten Sie jedoch, dass Radieschenblüten zart sind und schnell welken, daher ist es am besten, sie kurz vor dem Verzehr zu ernten und zuzubereiten.

In der Regel werden die Blätter der Radieschen ebenfalls als essbar angesehen und können in Salaten oder anderen Gerichten verwendet werden. Die Blätter haben einen stärkeren Geschmack als die Blüten oder die Radieschen selbst.

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie im regelmäßigen Newsletter unseres Partners 24garten.de.

Rezeptideen mit Radieschenschoten

Auch Radieschenschoten sind essbar. Bei ihnen handelt es sich um die Samenkapseln oder Hülsen, die sich entwickeln, wenn Radieschen zu blühen beginnen und sich fortpflanzen. Diese Schoten enthalten die Radieschensamen, die zur Vermehrung der Pflanze verwendet werden können. Radieschenschoten sind länglich und haben eine grüne Farbe. Sie können sich nach der Blüte des Gemüses bilden, wenn die Blüten bestäubt werden und die Pflanze beginnt, Samen zu produzieren.

Nicht ernten – die zehn giftigsten Pilze Deutschlands

Kahler Krempling
Giftig auf den Magen-Darm-Trakt wirkt der Kahle Krempling vor allem im rohen Zustand. Trotzdem sollten Sie den Pilz besser ganz links liegen lassen. © Erich Geduldig/Imago
Frühjahrslorchel
Auch wenn sich die giftige Lorchel mit der Morchel reimt und auch ähnlich aussieht – die Frühjahrs-Lorchel sollte nicht in Ihrem Korb landen. © Ludwig Werle/Imago
Fliegenpilz
Der Fliegenpilz ist wohl der bekannteste Giftpilz. Er ist allerdings nur selten für Todesfälle verantwortlich. © M. Berg/Imago
Pantherpilz
Als helles Pendant zum Fliegenpilz ist der Pantherpilz bekannt. Er wirkt ähnlich giftig. © Blickwinkel/Imago
Gifthäubling
Dass der Gifthäubling besser nicht in Ihrer Pilzpfanne landen sollte, sagt bereits der Name. Doch der oft in Gruppen wachsende Pilz riecht zum Glück so schlecht, dass man ihn gar nicht erst essen möchte. © Imagebroker/Imago
Orangefuchsiger Raukopf
Das Gift des Orangefuchsigen Raukopfes ist tückisch, da es auch erst Wochen nach dem Verzehr schädigend wirken kann. Verwechslungen mit dem Pfifferling sind am häufigsten. © Gerald Abele/Imago
Karbol-Egerling
Der Karbol-Egerling wird oft mit dem Champignon verwechselt. Er ist im Gegensatz zum genießbaren Verwandten allerdings krebserregend und schmeckt nach Desinfektionsmittel. © Blickwinkel/Imago
Spitzgebuckelter Raukopf
Das Gift des Spitzgebuckelten Raukopfs zerstört die Nieren. Er kann mit dem genießbaren Aprikosen-Gelbfuß verwechselt werden. © HJ Janda/Imago
Kegelhütiger Knollenblätterpilz
Der angenehm milde Geschmack täuscht – der Kegelhütige Knollenblätterpilz ist giftig und kann unter Umständen mit dem Champignon verwechselt werden. © E. Baccega/Imago
Grüne Knollenblätterpilze
Der Grüne Knollenblätterpilz schmeckt, ist aber tödlich. Seine Wirkung entfaltet sich zudem zeitversetzt. © Ernst Weingartner/Imago

Radieschenschoten sind am leckersten, wenn sie noch jung und zart sind. Sie haben einen milden Radieschengeschmack und können roh in Salaten oder als knackiger Snack gegessen werden. Man kann sie auch leicht in der Pfanne dünsten, wie es in Asien der Fall ist.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Joana Lück sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © M. Kuehn/Imago

Kommentare