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Mit Hornspänen oder Kompost: Im Frühjahr Beet und Rasen richtig düngen

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Damit Blumen, Gemüse und andere Pflanzen kräftig wachsen können, ist die Zugabe von Dünger notwendig.

Je nach Boden benötigen Pflanzen besonders im Frühjahr und Sommer neue Nährstoffe. Das richtige Düngen spielt im Garten eine wichtige Rolle, da Blumen, Gemüsesorten und andere Gewächse hier im Gegensatz zu natürlichen Standorten wie Wäldern oder Wiesen nicht natürlich vorkommen. Denn auf einer Lichtung, im Wald oder einer Wiese existiert ein biologischer Kreislauf von Wachsen, Absterben und Zersetzen, der den Boden mit Nährstoffen versorgt, aber im Garten in Form von Dünger nachgeahmt werden muss.

Im Frühjahr Beet und Rasen richtig düngen

Das richtige Düngen ist im Frühjahr entscheidend.

Beet- und Balkonpflanzen sollten Sie entweder eine Woche vor der Pflanzung düngen oder direkt nach dem Einpflanzen. Die Düngung im Frühjahr bereitet auf die neue Gartensaison vor. Je nach Pflanze wird dann später im Jahr nochmal gedüngt, im Winter jedoch niemals. Folgende Pflanzen benötigen im Frühjahr Dünger:

  • Rasen sollte im Frühjahr gedüngt werden, denn nur so wird er schön grün. Je schwerer der Boden, desto später kann er gedüngt werden. Auch das Vertikutieren ist sinnvoll, sollte aber erst ein paar Wochen nach dem Düngen geschehen.
  • Tomaten, Gurken und Kürbisse sind Starkzehrer und benötigen deshalb etwas mehr Dünger.
  • Hingegen benötigen Erbsen, Bohnen und Zwiebeln weniger Nährstoffe im Boden, da sie zu den Schwachzehrern gehören.
  • Kübelpflanzen brauchen erst vier bis sechs Wochen, nachdem sie wieder gegossen werden, Dünger.

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Beim Einpflanzen sollten Sie zu einem Stickstoffdünger greifen. Auch eine Kompostgabe, Hornspäne oder andere organische Dünger sind sinnvoll. Letzterer ist nicht nur zu Beginn sinnvoll, sondern auch als Langzeitdünger optimal. Blühpflanzen brauchen hingegen im Frühjahr und Sommer Phosphatdünger. Dieser fördert die Knospenbildung der Beet- und Balkonpflanzen.

Rubriklistenbild: © Copit/Imago

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