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Die SFW Schildauer Fleisch- und Wurstwaren GmbH ruft sein Putenlachsfilet zurück, da Salmonellen und Listerien nachgewiesen wurden.
München – Putenlachs gilt nicht nur als Delikatesse, sondern ist aufgrund des geringen Fettgehalts auch besonders gesund. Weniger gesund dagegen ist eine Charge des „Schildauer Putenlachsfilets“, welche nun aufgrund von Salmonellen-Gefahr zurückgerufen wird.
Fleisch-Rückruf – Verzehr kann gefährlich werden
Wie die SFW Schildauer Fleisch- und Wurstwaren GmbH mitteilt, wurden im Produkt durch eine mikrobiologische Untersuchung Salmonellen und Listerien nachgewiesen. Demnach kann der Verzehr zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Allerdings wird betont, dass weitere Chargen sowie Mindesthaltbarkeiten oder andere Schildauer-Produkte nicht davon betroffen sind.
| Hersteller: | SFW Schildauer Fleisch- und Wurstwaren GmbH |
| Rückgerufener Artikel: | Schildauer Putenlachsfilet |
| Packungsgröße: | circa 300g |
| Chargen-Nummer: | 234605 |
| Mindesthaltbarkeitsdatum: | 18. Dezember 2023 |
Die Hersteller haben umgehend reagiert und das Produkt aus dem Verkauf genommen. Angeboten wurde das Putenlachsfilet unter anderem bei Discountern wie Penny. Kunden, welche das vom Rückruf betroffene Fleisch gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises in den Einkaufsstätten zurückgeben. Ein Kassenbon wird dafür nicht benötigt.
Salmonellen-Gefahr: Darum wird vom Verzehr abgeraten
Sowohl Salmonellen als auch Listerien können zu schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Bei Ersterem treten wenige Tage nach der Infektion erste Symptome auf. Zu diesen gehören unter anderem Durchfall, Bauchschmerzen sowie Fieber. Für bestimmte Risikogruppen wird die Infektion allerdings gefährlich, wie das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) berichtet.
Zu den Risikogruppen gehören:
- Säuglinge
- Ältere Menschen
- Menschen mit Vorerkrankungen
Auch Listerien sind für diese Risikogruppen eine ernstzunehmende gesundheitliche Gefahr. Mitunter kann eine Infektion zu einer Blutvergiftung oder Hirnhautentzündungen führen. Weniger beeinträchtigt werden Menschen außerhalb der Risikogruppen. Diese leiden in der Regel unter Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder einem grippalen Infekt.
Rubriklistenbild: © Martin Wagner/Imago
