Besser als Knochen

Gefrorene Karotte als Snack? „Sie wären erstaunt, wie viele Hunde das lieben“

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Hunde lieben Kauknochen. Diese können jedoch zu Verletzungen führen. Probieren Sie dafür gefrorene Karotten aus. Was den Snack noch schmackhafter macht, lesen Sie hier.

Hunde und Knochen gehören für viele zusammen wie Asterix und Obelix. Die Vierbeiner lieben es, damit zu spielen und zufrieden darauf herumzukauen. Das freut nicht nur die Fellnasen, sondern auch ihre Besitzer: Ihre Lieblinge sind dadurch beschäftigt und gleichzeitig wird ihr Gebiss wie durch eine Art natürliche Zahnbürste gereinigt.

Dass das Knabbern der Knochen jedoch zu ernsten Verletzungen im Mund- und Rachenbereich von Hunden führen kann, wissen nur wenige. Als unkomplizierte Alternative, noch dazu eine sehr schmackhafte und gesunde, schlägt ein Tierarzt auf TikTok daher gefrorene Karotten vor.

Verletzungsrisiko gleich null: Karotten schmecken und sind gesund

Knochen können für Verletzungen im Mund oder Rachen eines Hundes sorgen. Karotten sind für kaufreudige Vierbeiner eine tolle Alternative.

Der Tipp von Tierarzt Dr. Hunter Finn (@dr.hunterfinn) aus Texas hat seit seiner Veröffentlichung bereits über sieben Millionen Klicks abgeräumt und knapp eine Million Likes erhalten. Eigenen Angaben zufolge hat er sich diese Empfehlung von anderen Hundebesitzern abgeschaut.

In dem Kurz-Clip erklärt der Besitzer einer Tierklinik nicht nur, weshalb sich gefrorene ganze Karotten wunderbar als Snack für Hunde eignen, sondern verrät auch, wie es gelingt, das Gemüse für die Vierbeiner noch schmackhafter zu machen. Die Mohrrüben einfach in etwas Hühnerbrühe einweichen und anschließend für ein paar Stunden in die Gefriertruhe packen – fertig ist die perfekte Leckerei für Hunde!

@dr.hunterfinn #greenscreen #drfinn #mckinneytx #mckinney #prospertx #friscotx ♬ original sound - Hunter Finn

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So könne seiner Aussage nach verhindert werden, dass „ein Zahn entfernt werden muss, weil er durch den Knochen verletzt wurde.“ Das Gleiche funktioniert laut Tierarzt Dr. Finn übrigens auch mit Sellerie.

Hundesnacks: Tipp von Tierarzt Dr. Hunter Finn

Der amerikanische Veterinärmediziner gibt Hundebesitzern außerdem den Ratschlag, Snacks erst durch einen einfachen Test auf ihre Tauglichkeit für die Tiere zu checken: „Wenn es zu hart ist, um damit auf Ihr Knie zu hauen oder es mit dem Fingernagel einzudrücken, ist es wahrscheinlich auch zu hart für Ihren Hund, um darauf herumzukauen.“

Günstig und simpel: Karotten statt Hundeknochen

Karotten sind zudem ein einfacher und günstiger Ersatz für Hundeknochen. Sie haben dieselben positiven Auswirkungen auf die Kaumuskulatur und können beim Nagen nicht zersplittern. Insbesondere Geflügelknochen splittern schnell, weshalb Hundebesitzer bei ihren Fellnasen auf keinen Fall darauf zurückgreifen sollten.

Die orangefarbenen Möhren stellen außerdem eine reiche Quelle von essenziellen Nährstoffen wie Vitamin A, Kalium und Ballaststoffen dar, die einen positiven Einfluss auf Gesundheit, Augen sowie Haut und Fell von Hunden haben können. Beim Füttern von Karotten ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Karotten vor dem Verzehr gründlich gewaschen und geschält werden. Dies ist besonders relevant, da die wertvollen Nährstoffe hauptsächlich direkt unter der Schale konzentriert sind.

Besonders für Hunde, die mit Übergewicht zu kämpfen haben, stellen Karotten eine ideale Snack-Option dar. Trotz ihres geringen Kaloriengehalts sorgen sie für ein anhaltendes Sättigungsgefühl. Darüber hinaus trägt der hohe Wassergehalt der farbenfrohen Möhren dazu bei, den Flüssigkeitshaushalt Ihres geliebten Vierbeiners auf optimalem Niveau zu halten.

„Würstchenhunde“ & Co. – Tierarzt verrät, welche zehn Hunderassen er sich nicht anschaffen würde

Ein Chow-Chow liegt im Garten auf einer Mauer und sonnt sich.
Zum Chow-Chow sagt Ben, der Tierarzt: „Ich bin mir sicher, dass es ein paar Nette unter ihnen gibt. Aber ich finde einfach, dass sie oft kein sehr nettes Temperament haben. Sie können sehr distanziert sein und beim Tierarzt sind sie oft sehr aggressiv. Es ist ziemlich schwer, ihnen einen Maulkorb anzulegen und sie leiden ziemlich häufig an Augenproblemen. Die violetten Zungen sind außerdem ein bisschen nervtötend.“ © blickwinkel/Imago
Ein Cavalier King Charles Spaniel schnüffelt in einer Wiese.
„Sie sind die liebenswertesten Hunde und wenn ich mir eine Hunderasse aussuchen würde, würde ich mich für den Cavvy entscheiden, wenn er nicht so viele gesundheitliche Probleme hätte. So gut wie alle bekommen die gleiche Art von Herzkrankheit: die Mitralklappenerkrankung, was bedeutet, dass viele von ihnen ihre letzten Tage hustend und stotternd verbringen, nach Luft ringen und schließlich an Herzversagen sterben. Meiner Meinung nach ist es nicht fair, einen Hund zu züchten, bei dem die Wahrscheinlichkeit einer Krankheit so hoch ist“, sagt Tierarzt Ben über den Cavalier King Charles Spaniel. © Zoonar/Imago
Drahthaar-, Rauhhaar- und Langhaardackel auf dem Rasen stehend.
Auch für einen Dackel würde sich der Tierarzt nicht entscheiden: „Dackel sind auch wirklich liebenswerte Hunde und einige meiner Lieblingspatienten sind ‚Würstchenhunde‘, aber jeder vierte von ihnen entwickelt im Laufe seines Lebens Rückenprobleme, die von einfachen Schmerzen bis hin zu kompletten Lähmungen reichen können. Dies bedeutet häufig, dass sie an der Wirbelsäule operiert werden müssen, was natürlich ein gewaltiges Unterfangen ist und eine sehr lange Erholungszeit nach sich zieht. Sie sind ebenfalls fantastische Persönlichkeiten, aber bieten einfach zu viel Potenzial für Herzschmerz.“ © VWPics/Imago
Zwei Shar Pei-Welpen stehen neben Holzstoß.
Der Shar Pei gehört ebenfalls zu den Hunderassen, die sich Tierarzt Ben nicht zulegen würde: „Sie haben sogar eine Krankheit, die nach ihnen benannt ist, namens Shar-Pei-Fieber. Es gibt Leute, die weniger übertriebene Shar Peis züchten, aber die meisten von ihnen sind zu faltig. Sie sind so faltig, dass man ihnen die Augenlider festtackern muss, damit die Haare nicht auf ihren Augen reiben. Sie bekommen ständig Hautprobleme und sie haben winzige, enge Ohrkanäle. Beim Tierarzt versuchen sie oft, die Mitarbeiter zu beißen. Die meisten Shar Peis, die ich sehe, haben eine Menge gesundheitlicher Probleme.“ © imagebroker/Imago
Ein Mops blickt traurig nach unten.
Flachgesichtige oder brachycephale Hunderassen: „Hunderassen wie Französische Bulldoggen oder Bulldoggen oder Möpse: Die Gesellschaft hat die Tatsache normalisiert, dass diese Hunde schnauben, weil sie nicht gut atmen können. Es gibt Exemplare, die gesünder sind als andere. Aber sie sind so anfällig für so viele Probleme. Probleme mit der Wirbelsäule, Hautprobleme, Augenprobleme. Die Tatsache, dass mehr als die Hälfte von ihnen einen Kaiserschnitt vornehmen lassen muss, um zu gebären, ist ethisch bedenklich genug, sodass ich niemals einen haben möchte. Wenn Sie damit einverstanden sind, ist das in Ordnung, aber ich persönlich finde es nicht sehr fair.“ © Panthermedia/Imago
Porträt eines Dobermanns.
Einen Dobermann würde sich Ben privat niemals zulegen: „Ich habe schon viele wirklich Liebenswürdige getroffen, aber es ist schockierend, wie viele von ihnen eine Herzkrankheit namens ‚Dilatative Kardiomyopathie‘ bekommen. Über die Hälfte, also die Mehrheit der Dobermänner, bekommt diese Art von Herzerkrankung. Die Prognose ist in der Regel recht schlecht und ich habe schon einen Dobermann gesehen, der deshalb vor meinen Augen tot zusammengebrochen ist, noch bevor ich einschreiten konnte. Das war traumatisch genug, um niemals selbst einen besitzen zu wollen.“ © Panthermedia/Imago
Ein Border Collie apportiert am Strand einen Stock.
Für manche überraschend, gehört auch der Border Collie zu den Hunderassen, die Doc Ben sich nicht zulegen würde: „Sie sind zwar ziemlich gesund, sie neigen etwas zu Epilepsie, aber ich finde einfach, dass sie eine Hunderasse sind, die sich nicht gut an das Leben als Haustier anpassen kann. Ihr Gehirn braucht konstante Stimulation, sie wollen arbeiten und wenn sie nicht durchwegs beschäftigt werden, können sie schnell durchdrehen. Ich habe schon einige Kollegen gesehen, die sehr ängstlich waren oder zwanghaftes Verhalten entwickelt haben, wie etwa sich dauernd im Kreis zu drehen. Ich würde mir einen holen, wenn ich ein Hirte wäre, aber ich bin keiner und ich glaube nicht, dass mein Lebenswandel ihnen geben könnte, was sie brauchen.“ © Shotshop/Imago
Ein Boxer sitzt im Gras und blickt aufmerksam auf etwas.
Auch einen Boxer würde der Tierarzt als Welpe für sich nicht wählen: „Ich habe viele wirklich süße Artgenossen getroffen, aber die Liste von Problemen, für die sie genetisch bedingt anfällig sind, ist ganz schön schockierend.“ Laut einem Buch, das er in die Kamera hält, gibt 74 Erkrankungen, für die Boxer anfällig sind: Dazu gehören Aortenverengung, Gehirntumore, Hautkrebs oder Hornhautgeschwüre. „Ich habe zu viele Boxer mit all diesen Problemen gesehen und ich finde das einfach nicht fair.“ © YAY Images/Imago
Eine Deutsche Dogge steht auf der Wiese und blickt in die Ferne.
Genauso zählt Ben die Deutsche Dogge zu den Hunderassen, die er für problematisch hält: „Ich glaube, tief in meinem Herzen bin ich einfach kein Fan von großen Hunden. Mein Auto ist nicht groß genug, genauso wie mein Haus, die Tierarztrechnungen sind gigantisch, weil alle Medikamente nach Gewicht berechnet werden, was mehr Geld kostet. Oft werden sie auch nur etwa sieben Jahre alt und mir würde es schwerfallen, einen Hund zu lieben und ihn dann innerhalb so kurzer Zeit zu verlieren, aber jeder so wie er meint.“ © imagebroker/Imago
Fünf Flat Coated Retriever am Strand am Wasser.
Obwohl Veterinärmediziner Ben den Flat Coated Retriever für einen wunderbaren Familienhund hält, würde er ihn sich nicht privat zulegen: „Ich weiß einfach zu viel. Wenn man ein Veterinäronkologe ist (was ich nicht bin), bekommt man viele dieser Hunde zu sehen. Sie sind sehr anfällig für eine aggressive Krebsart namens Histiozytäres Sarkom. Sie sind das Vorzeigeobjekt dieser Erkrankung: Rund 50 Prozent aller Flat Coats sterben an Krebs. Natürlich müssen sie an irgendetwas sterben, aber ich persönlich würde diesen Liebeskummer vermeiden wollen.“ © imagebroker/Imago

Sie können Ihrem Hund die Karotte gefroren, aber auch gerieben (beispielsweise unter sein Futter gemischt), gekocht oder gedünstet sowie einfach im rohen Zustand anbieten.

„Das ist eine großartige Idee! Danke fürs Teilen.“

In den zahlreichen Kommentaren äußern sich die TikTok-User begeistert angesichts der einfachen Snack-Idee. Viele berichten von ihren eigenen Hunden und verraten deren kulinarische Vorlieben. Eine kleine Auswahl finden Sie hier:

  • „Super, gebe meinem Yorkie auch Möhren zum Kauen, wusste nicht, dass Sellerie auch geht. Probiere ich mal aus. 😀“
  • „Mein Haustier verschlingt Karotten. Sie hat ihre eigene Tüte im Kühlschrank.“
  • „Mein Dackel LIEBT Karotten.“
  • „Also … Mein Hund liebt Karotten einfach, da braucht man keine Hühnerbrühe. 😂“
  • „Mein drei Jahre alter Malinois ist schon ganz versessen auf Karotten, also werde ich das auf jeden Fall ausprobieren!“

Rubriklistenbild: © Mint Images/Imago

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