Optische Täuschung

Welpe lässt Herzen schmelzen – denn bei der Wahl seiner Freunde entgeht ihm ein wichtiger Punkt

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Tierbabys verzaubern immer wieder mit purer Niedlichkeit. So auch Golden Retriever Welpe Winston, der mit ungewöhnlichen Freunden Zeit verbringt.

Sie sind einfach nur niedlich anzusehen – Golden Retriever-Welpen. Mit ihrer tollpatschigen Art und ihrem gutmütigen Wesen lassen sie viele Herzen im Handumdrehen höher schlagen. Besitzer schätzen aber auch das ausgeglichene Temperament dieser Hunderasse, die durchaus anhänglich und von daher sehr familienbezogen ist.

Golden Retriever Welpe gewinnt viele Fans, weil er besondere Freunde hat

Golden Retriever Welpen sind niedlich und können im Sturm viele Herzen erobern. (Symbolbild)

Die Herzen im Sturm erobert auch Golden Retriever Welpe Winston. Auf TikTok besticht er mit absoluter Niedlichkeit und zeigt, dass die Hunderasse gerne Gesellschaft hat. Das einzige Problem: Die Freunde, die sich der putzige Welpe aussucht, sind nicht die, für die Winston sie vermutlich hält.

In dem Clip, der auf dem Account „goldenmom72“ zu finden ist, ist zu sehen, wie Winston im Garten ist und beobachtet, was um ihn herum passiert. Dabei sitzt er ganz nah bei einem kleinen Hund. Dann wechselt die Szene und Winston schaut hoch zu einem kleinen Vogel und bleibt bei ihm sitzen. „Ich bringe es nicht übers Herz ihm zu sagen, dass seine Freunde nicht echt sind“, heißt es dazu in dem Video.

Die Gartenfiguren sind kein guter Ersatz für einen „echten“ Freund – doch braucht er den?

Und tatsächlich sind die vermeintlich tierischen Freunde von Winston keine echten: Der Hund und der Vogel sind Gartenfiguren. „Um ehrlich zu sein, habe auch ich erst gedacht, dass der Hund echt ist“, schreibt ein User rücksichtsvoll über den augenscheinlichen Irrtum des Welpen.

@goldenmom72

♬ original sound - goldenmom72

Andere User hingegen bitten die Besitzer darum, dem Hund einen echten Freund zu schenken. Doch brauchen Hunde einen Artgenossen, mit dem sie ihr zu Hause teilen? Hunde stammen von Wölfen ab und sind damit geborene Rudeltiere. Von daher kann es Vorteile mit sich bringen, zwei Hunde zu halten. Ein Muss ist es jedoch nicht. Zwar brauchen Hunde den Kontakt zu Artgenossen, ein Zusammenleben mit Menschen reicht ihnen aber auch aus.

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Wer jedoch vom Zweithund träumt, sollte Vor- und Nachteile kennen und sich diesen Schritt gut überlegen.

Vorteile eines Zweithundes, wenn sich beide gut verstehen

  • Sie haben einen guten Freund und Spielpartner an der Seite
  • Sie sind weniger allein und dadurch auch ausgeglichener
  • Das Alleinbleiben an sich wird für den Hund einfacher
  • Eventuell unterstützen sie sich gegenseitig und der Mutigere von beiden hilft dem Schüchternen, Vertrauen zu fassen.

Nachteile eines Zweithundes, die zu bedenken sind

  • Es ist mit höheren Kosten zu rechnen (Tierarzt, Hundefutter, Versicherung, Ausstattung oder Spielzeug)
  • Der Zeitaufwand steigt, auch um beiden Hunden gerecht zu werden
  • Unter Umständen könnte es zu Eifersucht kommen und damit zu weiteren Problemen im Zusammenleben kommen
  • Gegebenenfalls erhöht sich der Trainingsaufwand
  • Erhöhter Putzaufwand im Haushalt

Elf zuckersüße Welpen, die Ihren Tag garantiert schöner machen

Ein Welsh Corgi Cardigan Welpe liegt im Gras.
Spielerisch erforschen Welpen ihre Umwelt. Der kleine Welsh Corgi Cardigan auf dem Foto legt sich auf die Pirsch – mit einem kleinen Leckerli im Maul.  © Imago
Berner Sennen-Hündin mit ihren Welpen
Immer der Mama nach! In den ersten Wochen nach ihrer Geburt ist der Kontakt zur Mutter immens wichtig. Von ihr lernen die kleinen Berner Sennen-Welpen, was wichtig ist im Hunde-Leben.  © Imago
Ein Labrador-Welpe schläft
Gerade erst auf der Welt, verbrauchen kleine Fellknäuel – wie der Labrador-Welpe auf dem Foto – viel Energie, weil sie so viele neue Eindrücke verarbeiten müssen. Deshalb fallen häufig die Äuglein zu.  © Yarvet/Imago
Neugierig schaut ein Australien Shepherd über seinen Platz hinaus
Wer sich einen Welpen aus dem Tierheim oder vom Züchter holt, muss unbedingt vorher die Wohnung „hundesicher“ machen. Denn die kleinen Energiebündel wie der Australian Shepherd auf dem Foto können in kürzester Zeit für Verwüstung in der Wohnung sorgen. © Alfred Hofer/Imago
Schäferhund-Welpe spielt mit Gießkanne
Junge Hunde wollen gefordert werden. Alles wird zum Spielzeug – auch die Gießkanne, auf der im Foto ein Schäferhund-Welpe herumkaut. © simba/Imago
Zwei Welpen kabbeln miteinander
Im Spiel mit ihren Geschwistern lernen Welpen, sich in der Gruppe zu behaupten.  © lucas/Imago/Panthermedia
Samojede-Welpe spielt im Schnee
Schnee, juheee! Der erste Schnee ist für Welpen etwas ganz Besonderes. Der Samojede auf dem Foto ist an kalte Temperaturen gewöhnt: Es handelt sich um eine nordische Hunderasse.  © Jean-MichelxLabat/Imago
Bulldogge schaut zu einem Hundewelpen herunter
In so manch brenzlige Situation gerät ein Hundewelpe beim Erkunden der Umgebung. So kann das Kennenlernen einer ausgewachsenen Bulldogge ziemlich respekteinflößend sein. © Susanne Woehler/galoppfoto/Imago
Golden Retriever-Welpe spielt mit einem Ball
Golden Retriever zählen zu den beliebtesten Hunden in Deutschland. Spätestens beim Anblick eines Welpen sind viele der unkomplizierten und familienfreundlichen Rasse erlegen. © Imago
Zwei Welpen in einem Korb
Ein Korb, dessen Inhalt keinen kaltlässt: Die beiden Welpen zeigen Züge der Rasse Golden Retriever (rechts im Bild) und Leonberger (links im Bild).  © Markus W. Lambrecht/Imago
Frau hat französische Bulldogge auf dem Arm
Französische Bulldoggen gelten als unkompliziert im Wesen und als verschmust. Klug und aufmerksam erkunden sie als Welpe die Welt – und halten Herrchen oder Frauchen damit ordentlich auf Trab. © Imago

Welpe Winston ist nicht alleine und hat einen „echten“ großen Bruder zum Kuscheln und spielen

Wie ein weiteres Video von „goldenmom72“ verrät, ist der kleine Winston aber nicht alleine, sondern hat bereits einen „echten“ Freund an seiner Seite. Genau genommen einen großen Bruder, der genau wie er ein Golden Retriever ist. Beide verstehen sich sehr gut und kuscheln gerne zusammen. Die Sorge der User, dass Winston zu einsam sein könnte unter den „falschen“ Freunden, ist also unbegründet. Anbei eine kleine Auswahl der Kommentare zu dem Clip, der über 900.000 Mal angesehen wurde und über 120.000 Likes bekommen hat.

  • „Sag mir, warum ich zuerst dachte: ‚Wow, dieser Welpe hält die Laterne wirklich gut.‘ Ich bin nicht anders als Winston.“
  • „Goldies sind goldig.“
  • „Er ist so niedlich!!! 🥰🥰🥰“
  • „Ich will sein Freund sein!! 🥰“
  • „Das ist das süßeste Ding aller Zeiten 🥰.“
  • „Er braucht einen kleinen Bruder 🐾🐾🥰🥰.“
  • „Er wird erwachsen werden ... und dann wird es verstehen 🥺🥰.“

Rubriklistenbild: © imagebroker/Imago

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