- VonDaniel Schinzigschließen
Wer einen Google-Account hat, muss sich auf eine große Änderung einstellen. Sie bringt mehr Aufwand beim Einloggen mit sich - aus einem wichtigen Grund.
Hamm - Wer sich über Apps von Drittanbietern in sein Google-Konto einloggt, muss sich schon bald auf eine große Änderung gefasst machen. Denn das wird in bestimmten Fällen nicht mehr möglich sein. Google begründet das auf seiner Support-Seite mit einem besseren Schutz für das Konto.
| Unternehmen | |
| Gründung | 4. September 1998 |
| Sitz | Kalifornien, USA |
Elementare Änderung: Wie Google sicherer werden soll
Betroffen sind alle Apps, bei denen es ausreicht, seine E-Mail-Adresse und ein Passwort einzugeben, um sich in den eigenen Google-Account einzuloggen. Stattdessen wird auch hier die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) verpflichtend eingeführt.
Alle Apps oder Geräte von Drittanbietern, über die man sich auch ohne 2FA bei Google anmelden kann, werden ab dem 30. Mai 2022 nicht mehr unterstützt. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung ist eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme. Ist diese Funktion aktiviert, kommt bei einem Login neben dem Passwort noch eine weitere Sicherheitskomponente hinzu, beispielsweise ein PIN-Code.
Änderung beim Google-Konto: Hinweis für Apple-Nutzer
Auf der Support-Seite von Google ist auch ein Hinweis für Nutzer von Apple-Geräten angegeben. So heißt es: „Nutzer, die sich in letzter Zeit nicht mehr nur mit dem Nutzernamen und Passwort in ihrem Google-Konto angemeldet haben, können ab dem 28. Februar 2022 nur neue Anmeldeversuche mit dem Google-Kontotyp durchführen. Bestehende Nutzer können sich bis zum 30. Mai 2022 mit ihrem Nutzernamen und Passwort in ihrem Google-Konto anmelden.“
Google entwickelt sich immer weiter, genauso wie der Mobilfunkmarkt. Ein bekannter Anbieter verschwindet nämlich schon bald von der Bildfläche. Auch hier müssen sich Kunden auf Änderungen gefasst machen. Das neue Update der CovPass-App wiederum bringt eine Änderung mit sich, auf die Millionen von Nutzern schon lange gewartet haben.
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