Funktion für Elektroautofahrer

Google Maps: Neuer Filter für Ladesäulen zeigt noch Schwächen

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Bei Google Maps steht Elektroautofahrern nun ein Filter für Schnellladesäulen zur Verfügung. Doch der hat noch Schwächen – so lässt sich nicht gezielt nach der Ladeleistung suchen.

Kaum eine Smartphone-App erfreut sich so großer Beliebtheit wie Google Maps. Längst hat sich der Kartendienst als Alternative zum klassischen Navigationssystem etabliert und zeigt teilweise sogar die erlaubte Geschwindigkeit an. Künftig lassen sich auch Ladesäulen für Elektroautos leichter finden.

Möglich wird das durch einen neuen Filter für Schnellladesäulen, den Google Maps nun eingeführt hat. Bei aller Freude über das neue Feature für Elektroautos, gibt es auch etwas Kritik. Denn ganz ausgreift ist der Filter noch nicht: So werden grundsätzlich alle Ladesäulen mit einer Leistung von 50 kW angezeigt.

Google Maps bietet einen neuen Filter für Schnellladesäulen.

Google Maps: Neuer Filter für Ladesäulen zeigt noch Schwächen

Wer jedoch mit seinem Stromer längere Strecken auf der Autobahn oder Landstraße zurücklegt, möchte womöglich deutlich schneller laden. Zwar zeigt Google Maps an, welche Stecker und Ladegeschwindigkeiten an den einzelnen Ladesäulen verfügbar sind, bietet aber keine Möglichkeit, speziell nach Hyperchargern mit 150 kW oder mehr zu suchen.

Elektroauto laden: Diese zehn kommen nach 20 Minuten am weitesten

Kia EV6
Kia EV6: 309 Kilometer. Dank moderner 800-Volt-Ladetechnik fährt das Mittelklasse-SUV aus Südkorea klar an die Spitze. Die Version mit Heckantrieb und 77,4-kWh-Akku war das einziges Modell des Testfeldes, das die 300-Kilometer-Marke knackte. Basispreis: 46.990 Euro. © weigl.biz
Mercedes-Benz EQS 450+
Mercedes-Benz EQS 450+: 275 Kilometer. Die Luxuslimousine für mindestens 107.326 Euro holt aus der verwendeten 400-Volt-Technik dank präzisem Lade- und Temperatur-Management das Optimum heraus. Getestet wurde die Long-Range-Version mit 108-kWh-Akku und Heckantrieb. © Deniz Calagan/Mercedes-Benz AG
BMW iX
BMW iX: 273 Kilometer. Das große Elektro-SUV trat als xDrive50 mit serienmäßigem Allradantrieb zum Test in der Oberklasse-Kategorie an – und mit mächtigem 105,2-kWh-Akku. Der Basispreis des mächtigem Stromers liegt bei 84.600 Euro. © Uwe Fischer/BMW
Hyundai Ioniq 5
Hyundai Ioniq 5: 272 Kilometer. Das südkoreanische SUV ist technisch mit dem Testsieger Kia EV6 verwandt, und nutzt dieselbe schnelle 800-Volt-Technik. Die sparsamere Heckantriebsversion kostet ab 43.900 Euro, getestet wurde die Ausführung mit 72,6-kW-Akku für 4.000 Euro Aufpreis. © Dino Eisele/Hyundai
Porsche Taycan GTS
Porsche Taycan: 271 Kilometer. In der Oberklasse lagen die Testwerte relativ dicht beieinander. In der Version GTS fährt der Elektro-Porsche (Basispreis 86.733 Euro) mit 93,4-kWh-Akku nur knapp hinter den Klassenbesten her, er kann ebenfalls mit 800 Volt laden. © Porsche AG
Audi e-tron GT quattro
Audi e-tron GT quattro: 237 Kilometer. Der viertürige, Elektrosportler mit Allradantrieb basiert auf dem Porsche Taycan und verfügt daher ebenfalls über schnelle 800-Volt-Technik und einen 93,4-kWh-Akku, ist aber etwas größer und geräumiger. Preis: ab 104.000 Euro. © Audi
BMW i4 eDrive40
BMW i4: 235 Kilometer. Die Elektroversion der konventionell angetriebenen 4er-Reihe ist das sportlichste Modell der Mittelklasse-Wertung. Als eDrive40 kostet er ab 59.200 Euro und verfügt über einen Akku mit 83.9 kWh Kapazität. © BMW
Tesla Model 3
Tesla Model 3: 221 Kilometer. Der Elektroauto-Pionier legt seit jeher mehr Wert auf Reichweite als auf schnelles Laden, was bei der Akku-Auslegung ein Zielkonflikt ist. Der Test der Long-Range-Version mit 82,1-kWh-Akku erfolgte an markeneigenen Superchargern. Basispreis des Model 3: 52.965 Euro. © Tesla
Polestar 2
Polestar 2: 218 Kilometer. Die noch junge Marke gehört zum chinesischen Geely-Konzern, die Autos werden von dessen Tochter Volvo entwickelt und in China produziert. Den Polestar gibt es ab 46.495 Euro, gemessen wurde die heckgetriebene Long-Range-Version mit 78-kWh-Akku. © Polestar
BMW iX3
BMW iX3: 201 Kilometer. Ein weiterer BMW nach dem bewährten Muster, ein Verbrennermodell zum Stromer umzurüsten. Das Mittelklasse-SUV kostet ab 67.300 Euro und verfügt über einen Akku mit 80 kWh Kapazität. © BMW

Dafür bietet der Kartendienst nun zumindest einen Filter für Ladeanschlüsse. Besitzer von Elektroautos können somit direkt nach Ladesäulen mit dem schnellen CSS-Stecker suchen. Das Problem mit den Ladesäulen mit 150 kW oder mehr löst auch dieser Filter leider nicht.

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Google Maps: Nicht das erste Update für Kartendienst

Die neuen Filter sind im Übrigen nicht das erste Update, dass Google Maps in diesem Jahr bekommen hat. So berechnet der Kartendienst die Route inzwischen abhängig von der Antriebsart und zeigt jeweils die effizienteste Strecke an. Wer mit einem Verbrenner unterwegs ist, kann Google Maps zudem auch nutzen, um die aktuellen Spritpreise zu vergleichen. Bei Ladesäulen zeigt der Kartendienst den Preis für die Kilowattstunde indes noch nicht an.

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Rubriklistenbild: © Aflo/Imago

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