Im Sommer

Möhren ernten: Sechs untrügliche Anzeichen, dass das beliebte Gemüse reif ist

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Da Möhren unter der Erde wachsen, kann es schwierig sein zu beurteilen, ob das Gemüse reif für die Ernte ist. Sechs Anzeichen helfen dabei.

Möhren schmecken leicht süß und sind dabei knackig, weshalb sie nicht von Erwachsenen gerne gegessen werden. Das wohl beliebteste Rübengemüse ist dabei auch nicht sonderlich anspruchsvoll im Anbau und kann sogar im Kübel angebaut werden, wenn dieser groß und tief genug ist.

An diesen Merkmalen erkennen Sie reife Möhren:

Dass Möhren reif sind, lässt sich an mehreren Merkmalen ausmachen.

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  • Größe: Reife Möhren erreichen in der Regel ihre vollständige Größe. Je nach Sorte können reife Möhren unterschiedlich groß sein, aber generell sollten sie gut entwickelt und nicht zu klein sein.
  • Durchmesser: Der Durchmesser der Möhren sollte im reifen Zustand dem typischen Durchmesser entsprechen, den die Sorte aufweist. Dieser beträgt an der breitesten Stelle etwa 12 Millimeter.
  • Farbe: Reife Möhren haben eine kräftige, sattorange Farbe. Wenn die Möhren noch blass oder grünlich sind, sind sie wahrscheinlich noch nicht reif.
  • Blattgrün: Überprüfen Sie das Grün an der Oberseite der Möhre. Wenn es gesund aussieht und kräftig grün ist, deutet dies auf eine gute Entwicklung hin. Verwelktes oder gelbliches Grün könnte darauf hinweisen, dass die Möhre zu reif ist.
  • Leichtes Lösen: Reife Möhren können im Boden etwas lockerer sitzen und sich leichter lösen lassen, wenn man vorsichtig daran zieht.
  • Geschmackstest: Es ist auch eine Option, eine Möhre auszugraben und zu kosten. Wenn das Gemüse süß und saftig schmeckt, ist sie wahrscheinlich reif.

Auch wenn die Möhren aus der Erde herausschauen, also der orangefarbene Teil zu erkennen ist, ist dies ein Reifemerkmal.

Nicht ernten – die zehn giftigsten Pilze Deutschlands

Kahler Krempling
Giftig auf den Magen-Darm-Trakt wirkt der Kahle Krempling vor allem im rohen Zustand. Trotzdem sollten Sie den Pilz besser ganz links liegen lassen. © Erich Geduldig/Imago
Frühjahrslorchel
Auch wenn sich die giftige Lorchel mit der Morchel reimt und auch ähnlich aussieht – die Frühjahrs-Lorchel sollte nicht in Ihrem Korb landen. © Ludwig Werle/Imago
Fliegenpilz
Der Fliegenpilz ist wohl der bekannteste Giftpilz. Er ist allerdings nur selten für Todesfälle verantwortlich. © M. Berg/Imago
Pantherpilz
Als helles Pendant zum Fliegenpilz ist der Pantherpilz bekannt. Er wirkt ähnlich giftig. © Blickwinkel/Imago
Gifthäubling
Dass der Gifthäubling besser nicht in Ihrer Pilzpfanne landen sollte, sagt bereits der Name. Doch der oft in Gruppen wachsende Pilz riecht zum Glück so schlecht, dass man ihn gar nicht erst essen möchte. © Imagebroker/Imago
Orangefuchsiger Raukopf
Das Gift des Orangefuchsigen Raukopfes ist tückisch, da es auch erst Wochen nach dem Verzehr schädigend wirken kann. Verwechslungen mit dem Pfifferling sind am häufigsten. © Gerald Abele/Imago
Karbol-Egerling
Der Karbol-Egerling wird oft mit dem Champignon verwechselt. Er ist im Gegensatz zum genießbaren Verwandten allerdings krebserregend und schmeckt nach Desinfektionsmittel. © Blickwinkel/Imago
Spitzgebuckelter Raukopf
Das Gift des Spitzgebuckelten Raukopfs zerstört die Nieren. Er kann mit dem genießbaren Aprikosen-Gelbfuß verwechselt werden. © HJ Janda/Imago
Kegelhütiger Knollenblätterpilz
Der angenehm milde Geschmack täuscht – der Kegelhütige Knollenblätterpilz ist giftig und kann unter Umständen mit dem Champignon verwechselt werden. © E. Baccega/Imago
Grüne Knollenblätterpilze
Der Grüne Knollenblätterpilz schmeckt, ist aber tödlich. Seine Wirkung entfaltet sich zudem zeitversetzt. © Ernst Weingartner/Imago

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Joana Lück sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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