Grüne Kindelschar

Viele Ableger in einem Topf sorgen für eine üppige Grünlilie

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Die Grünlilie ist vielleicht die pflegeleichteste Zimmerpflanze. Ihre Vermehrung ist einfach – nimmt man viele Ableger, wird die neue Pflanze besonders kräftig.

Wer seine Grünlilie schon einmal mit Ablegern vermehrt hat, weiß, dass dies wirklich kinderleicht ist. Die Pflanze fordert einen mit der Bildung zahlreicher Kindel geradezu dazu auf, diese abzupflücken und in frische Erde zu setzen. Wer das Wachstum der Jungpflanze beschleunigen möchte, sollte die Ableger ruhig großzügig abknipsen.

Grünlilie vermehren: Wenn man viele Ableger gruppiert, bekommt die Pflanze einen dichten Wuchs

Nach der Blüte bildet die Grünlilie zahlreiche Ableger aus.

Wer einmal eine Grünlilie gekauft oder geschenkt bekommen hat, kann unendlich lange davon zehren. Nicht nur, dass die Pflanze sehr anspruchslos ist – wer sie verjüngen möchte, benötigt nur etwas Erde und einen neuen Topf und hat im Handumdrehen eine ganze Reihe Jungpflanzen. Der bis zu einem Meter lange Blütentrieb, an dem sich kleine weiße Knospen bilden, macht die Grünlilie zu einer sehr attraktiven Zimmerpflanze. Daran entstehen auch zahlreiche kleine Blattbüschel mit Wurzeln, die sogenannten Kindel.

Diese schneidet man nach Belieben ab, sobald sie wenigstens fünf Blätter mit fünf Zentimetern Länge haben. Dann steckt man sie zur weiteren Bewurzelung in ein Glas Wasser oder gleich in die Erde, wo man sie dann etwas feucht halten sollte. Das Portal Vivanno.de gibt hier den Tipp, für die Neupflanzung zwei bis drei Ableger in einem Topf zusammenzufassen. Dadurch wächst die Pflanze von Anfang an buschiger und kräftiger.

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Ein Mann hält einen Korb, in den ein Fensterblatt gepflanzt ist
Das Fensterblatt (Monstera) entzieht der Luft mit seinen großen Blättern zahlreiche Schadstoffe. © Westend61/Imago
Eine Dieffenbachie im Blumentopf vor einer Mauer
Große Blätter mit großer Wirkung: Die Dieffenbachie verdunstet viel Wasser und erhöht so die Luftfeuchtigkeit. © Panthermedia/Imago
Ein Schwertfarn in der Nahaufnahme
Zimmerfarne wie der Schwertfarn filtern Formaldehyd aus der Raumluft. © Panthermedia/Imago
Ein Topf mit einer grün-weißen Efeutute auf dem Wohnzimmertisch
Ebenso wie das Efeu neutralisiert die Efeutute Gerüche und sorgt für einen guten Schlaf. © Panthermedia/Imago
Ein Teenager sitzt arbeitend auf Sofa, auf der Kommode daneben steht ein Topf mit Bogenhanf
Der Bogenhanf entzieht der Luft Schadstoffe und produziert nachts viel Sauerstoff. © Westend61/Imago
Eine Aloe vera-Pflanze im Blumentopf in Nahaufnahme
Heilsam für Haut und Lunge: Die Aloe vera bereichert die Zimmerluft mit Sauerstoff. © Panthermedia/Imago
Eine grün-weiß gemusterte Calathea von oben fotografiert
Wie gemalt: Die Calathea oder Korbmarante liefert viel Sauerstoff und filtert Formaldehyde. © Panthermedia/Imago
Eine pinke Phalaenopsis-Orchidee in einem Blumentopf
Wer sagt, dass nur Grünpflanzen die Luft reinigen? Orchideen eliminieren Abgase wie Toluol und Xylol. © Stefan Rotter/Imago
Zweierlei farbig blühenden Chrysanthemen in einer Kokosnussschale gepflanzt
Hübsche Lufterfrischer: Chrysanthemen beseitigen Schadstoffe von Ammoniak bis Xylol. © Panthermedia/Imago
Eine rosafarbene Flamingoblumenblüte in der Nahaufnahme
Dekorativ und bunt: Die Flamingoblume ist ein effektiver Elektrosmog-Filter. © Panthermedia/Imago

Brauen Blattspitzen der Grünlilie deuten auf einen Gießfehler hin

Wenn die alte Pflanze blasse Blätter oder braune Blattspitzen zeigt, ist dies jedoch nicht nötiger Weise ein Grund, sie durch eine Jungpflanze zu ersetzen. Mit ein bisschen Pflege verzeiht die Grünlilie einiges:

  • Wechselt die Blattfarbe von Grün-weiß zu Grün, benötigt die Pflanze – sofern gewünscht – einen helleren, aber nicht sonnigen Standort, rät Mein schöner Garten.
  • Braune Blattspitzen oder blasse Blätter deuten auf Wassermangel hin: Ein Tauchbad verhilft der Pflanze zu neuem Grün. In der Regel gießt man sie sonst zweimal die Woche gründlich, im Winter etwas weniger.
  • Trockene Raumluft und Staunässe führen ebenfalls zu braunen Blattspitzen. Überstehendes Wasser im Untersetzer daher immer abgießen.

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Wenn die Wurzeln der Grünlilie aus dem Topf herauswachsen, ist dies auch ein Zeichen, diese umzutopfen und gegebenenfalls zu teilen. Die beste Jahreszeit hierfür ist der Frühling.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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