Für Vögel

Wasserschalen eisfrei halten: Mit einem Tennisball klappt es

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Was hat ein Tennisball in einer Wasserschale verloren und warum sollten Sie niemals Salz in das Gefäß geben? Die Antworten lesen Sie hier.

Im Winter haben es Tiere nicht leicht: Nicht nur ist Nahrung in Form von Insekten rar, auch viele kleine Bäche vereisen. Damit Vögel und andere Tiere trotzdem genügend Wasser aufnehmen können, ist es wichtig, Wasserschalen im Garten zu platzieren. Doch damit diese nicht einfrieren, sollten Sie folgende Tipps beachten.

So können Sie Wasserschalen frostfrei halten:

Damit Wasserschalen im Winter nicht frieren, gibt es einige Tricks.

Schwimmende Bälle oder Hölzer: Durch das Hinzufügen von Tennisbällen oder Hölzern in die Wasserschale wird die Oberfläche in Bewegung gehalten. Dies verhindert die Bildung einer geschlossenen Eisdecke. Beachten Sie jedoch, dass neongelbe Tennisbälle abschreckend auf Vögel wirken können, weshalb Sie die Bälle immer wieder entfernen sollten.

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Heizgeräte für Wasserschalen: Es gibt spezielle Heizgeräte, die in Wasserschalen platziert werden können, um das Wasser warmzuhalten. Diese Geräte sind oft mit einem Thermostat ausgestattet, der die Temperatur reguliert und ein Einfrieren verhindert.

Warmes Wasser nachfüllen: Füllen Sie warmes oder heißes Wasser nach, um bereits gefrorenes Wasser aufzutauen oder um es vom Einfrieren zu hindern.

Isolierung: Isolierung um die Wasserschale herum kann helfen, die Wärme zu bewahren und das Einfrieren zu verhindern. Dies kann durch das Hinzufügen von Styropor oder anderen isolierenden Materialien erreicht werden.

Regelmäßiges Entfernen von Eis: Wenn das Wetter es zulässt, können Sie das Eis regelmäßig manuell entfernen. Dadurch wird verhindert, dass eine dicke Eisschicht entsteht.

Weitere Maßnahmen, die Sie ergreifen können

Von Salz sollten Sie absehen, da dies zwar dazu führt, dass der Gefrierpunkt erniedrigt wird, es aber Tieren schadet!

Pflanzen für die Fensterbank: Die zehn besten Sorten

Eine Bromelie mit orangefarbener Blüte.
Bromelien mögen hohe Luftfeuchtigkeit, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. © CSP_joloei/Imago
Rote Alpenveilchen
Die kompakten Alpenveilchen sind prädestiniert für Nordfenster, wo sie kein direktes Sonnenlicht erreicht.  © CSH/Imago
Farn in der Sonne.
Schwertfarn breitet sich mit der Zeit gerne aus, weshalb Sie bei einer Pflanze für die Fensterbank zu einem jüngeren Exemplar greifen sollten.  © Leung Cho Pan/Imago
Nahaufnahme einer Efeupflanze.
Direkte Sonneneinstrahlung mag Efeu nur für kurze Zeit, weshalb er nicht auf einem Fensterbrett mit Südausrichtung stehen sollte. © Christophe Lemieux/Imago
Nahaufnahme einer Sukkulente.
Sukkulenten speichern Wasser und vertragen Wärme und Sonne sehr gut – ideal für Südfenster. © Stock&people/Imago
Eine gelbe Orchidee mit violetten Punkten.
Orchideen mögen es hell, allerdings verbrennen sie bei direkter Sonneneinstrahlung leicht. © Stock&people/Imago
Microgreens auf einer sonnigen Fensterbank.
Microgreens sind gesund und lassen sich einfach innerhalb weniger Tage auf der Fensterbank ziehen.  © Arturs Budkevics/Imago
Eine Bogenhanf-Pflanze, die von einem Menschen berührt wird.
Bogenhanf filtert Schadstoffe aus der Luft und mag es warm.  © Manuel Ruiz/Imago
Knoblauchzehen
Knoblauch lässt sich ebenfalls auf der Fensterbank anbauen. Dafür ein paar Zehen in ein Glas geben und mit Wasser auffüllen.  © Imago
Thymian auf einem Brett.
Thymian wächst nicht nur gut an sonnigen Hängen, sondern auch auf einer Fensterbank mit Südausrichtung.  © Stock&people/Imago

Es ist wichtig sicherzustellen, dass die gewählte Methode sicher ist und keine schädlichen Auswirkungen auf Pflanzen oder Tiere hat. Zudem sollten lokale Gesetze und Vorschriften beachtet werden, insbesondere wenn es um den Einsatz von Heizgeräten oder anderen elektrischen Geräten im Freien geht. Auch ein Nistkasten hilft Vögeln über den Winter zu kommen.

Rubriklistenbild: © Imago

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