Wenn die Blase andauernd drückt

Häufig Harndrang: Welche Ursachen es haben kann, wenn Sie ständig auf die Toilette müssen

  • schließen

Wer ständig auf die Toilette gehen muss, leidet meist unter dem häufigen Harndrang. Dieser kann wiederum verschiedene Auslöser haben.

Ob in der Nacht, unterwegs oder bei der Arbeit: Ständiger Harndrang kann für Betroffene in ihrem Alltag zu einer echten Belastung werden. Dabei variiert die Häufigkeit des Wasserlassens von Mensch zu Mensch, da es von verschiedenen Faktoren abhängt, wie oft jemand am Tag auf die Toilette gehen muss. Eine allgemeingültige Empfehlung gibt es daher nicht. Wer jedoch unter ständigem Wasserlassen leidet, sollte die Ursachen und Auslöser abklären lassen.

Blasenschwäche kann verschiedene Ursachen haben.
  • Ständiger Harndrang kann verschiedene Ursachen haben.
  • Eine der möglichen Ursachen ist Diabetes, eine Krankheit, bei der der Blutzuckerspiegel nicht richtig reguliert wird.
  • Harnwegsinfektionen können ebenfalls zu häufigem Harndrang führen. Bakterien können die Blase reizen und einen verstärkten Drang auslösen.
  • Bestimmte Lebensmittel und Getränke wie Kaffee, Alkohol und kohlensäurehaltige Getränke können die Blase ebenfalls reizen und für häufiges Wasserlassen verantwortlich sein.
  • Eine überaktive Blase kann auch der Grund für ständigen Harndrang sein. Dabei zieht sich die Blase zu oft und zu schnell zusammen.
  • Medikamente, die zur Entwässerung eingesetzt werden, können ebenfalls zu häufigem Wasserlassen führen.
  • Psychische Faktoren wie Angst oder Stress können den Harndrang erhöhen.
  • Auch bei einer Schwangerschaft kann es zu vermehrtem Harndrang kommen, wenn das wachsende Baby auf die Blase drückt..
  • Blasensteine oder Blasenkrebs können ebenfalls der Auslöser für vermehrten Harndrang sein. Sie sollten medizinisch abgeklärt werden.
  • Allgemein ist es wichtig, die Ursache für häufigen Harndrang festzustellen, um eine angemessene Behandlung zu finden und mögliche Komplikationen zu vermeiden.

Inkontinenz und Blasenschwäche: Zehn Gemüsesorten können Harndrang verstärken

Fleischtomaten
Tomaten sind reich an Vitamin A, B1, C sowie E und enthalten wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Calcium und Spurenelemente. Das rote Gemüse besteht zu über 90 Prozent aus Wasser, was neben Kalium einen entwässernden Effekt hat und die Blase anregt. © Bass/Imago
Gurke mit Messer schneiden
Gurken übertrumpfen die Tomate noch mit ihrem Wassergehalt von bis zu 97 Prozent. Auch durch ihre Mineralstoffe wie Kalium und Eisen können Gurken eine Inkontinenz und den damit verbundenen Harndrang verstärken. © Spectra/Imago
Grüne und weißer Spargelstangen liegen auf einem Tisch in ein Tuch gewickelt.
Spargel ist nicht nur reich an Calcium und daher gut für die Knochen. 100 Gramm Spargel enthalten in etwa 300 Gramm Kalium, was gegen Wassereinlagerungen helfen kann. Zudem besteht das kalorienarme Gemüse zu über 90 Prozent aus Wasser, sodass Menschen mit Blasenschwäche und ausgeprägtem Harndrang es nur in Maßen genießen sollten. © Imago/Shotshop
Fenchelknollen
Fenchel wirkt nicht nur entzündungshemmend, stärkt Leber und Nieren sowie hilft gegen Blähungen. Mit über 92 Prozent Wasseranteil kann das Gemüse auch den Harndrang fördern. © Auremar/Imago
Sellerie-Sticks
Blasenschwäche und Harndrang sind gerade in der Öffentlichkeit für Betroffene unangenehm. 100 Gramm frischer Stangensellerie enthalten bereits 344 Milligramm Kalium, was nach dem Verzehr einen stark harntreibenden Effekt zur Folge haben kann. © Alex9500/Imago
Glas Karottensaft
Karotten helfen nicht nur bei der Entgiftung der Leber. Sie sind mit 320 Milligramm pro 100 Gramm auch reich an Kalium, wodurch die Blase stark angeregt werden kann – Menschen mit Inkontinenz sollten daher den Genuss von Karotten oder Karottensaft mäßigen. © 5second/Imago
Wirsing
Wirsing ist reich an Kalium und Wasser, wodurch nach dem Verzehr die Blase angeregt werden kann – für Menschen mit Inkontinenz und verstärktem Harndrang wichtig zu wissen. Zudem ist das grüne Gemüse äußerst gesund, da Wirsing nahezu so viel Vitamin C wie eine Zitrone enthält. © Caption Writer/Editor/Imago
Kartoffeln
Kartoffeln zählen zu den kaliumhaltigen Lebensmitteln und können mit 410 Milligramm Kalium pro 100 Gramm Kartoffeln sehr gut Wassereinlagerungen entgegenwirken. Die Blase wird dadurch angeregt und der Harndrang gefördert. © YCbCr Positioning/Imago
Gehackte Zwiebeln auf einem Holzbrett
Zwiebeln enthalten neben ihren Inhaltsstoffen wie Vitamin A, B, C auch Kalium, was eine entwässernde Wirkung zeigen kann. Zwiebeln sind harntreibend und beugen der Einlagerung von Flüssigkeit im Körper vor. © Panthermedia/Imago
Petersilie
Wer seine Gerichte mit Petersilie würzt, sollte wissen, dass es sich hierbei um ein äußerst harntreibendes Kraut handelt. Petersilie kann stark entwässernd wirken, was für Menschen mit Inkontinenz zwar weniger erwünscht ist, jedoch bei hohem Blutdruck helfen kann. © LFL/Imago

Noch mehr spannende Gesundheitsthemen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Thomas Trutschel/photothek via www.imago-images.de/IMAGO

Kommentare