Symptome lindern

Wenn die Haut ständig juckt: Joghurt und Schwarztee helfen gegen den Juckreiz

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Wenn die Haut juckt, können bestimmte Lebensmittel, Pflegeprodukte oder Erkrankungen wie Diabetes der Grund sein. Einfache Hilfsmittel lindern die Symptome.

Fängt die Haut an verschiedenen Stellen am Körper zu jucken an, werden spezifische Nervenfasern durch die Botenstoffe Histamin und Serotonin erregt. Mechanische Reize, bestimmte Nahrungsmittel sowie Gifte oder Temperaturschwankungen können ebenfalls Juckreiz auslösen. Dann wird das Gewebehormon Histamin vermehrt ausgeschüttet. Darüber hinaus können auch verschiedene Erkrankungen wie Schuppenflechte, Neurodermitis, eine Allergie oder auch Diabetes mehr oder weniger Juckreiz hervorrufen, wodurch nicht selten chronisches Jucken (Pruritus) entsteht.

Juckreiz und juckende Haut: Hausmittel wie Joghurt und Schwarztee lindern Symptome

Wenn die Haut juckt, können einfache Hausmittel und Therapien helfen, um Symptome des Juckreiz zu lindern. (Symbolbild)

Ursache für milden, starken oder chronischen Juckreiz sind nicht immer Erkrankungen. Leiden Sie hin und wieder unter Juckreiz, können hilfreiche Tipps Symptome mildern und Ihren Alltag erleichtern:

  • Haut regelmäßig mit rückfettenden Cremes behandeln, vor allem nach dem Duschen.
  • Trockenes Raumklima, häufiges Duschen, langes Baden, Saunabesuche meiden, da dies die Haut austrocknen kann.
  • Bei Juckreiz im Bett die Matratze auf Milbenbefall untersuchen.
  • Kühle, feuchte Umschläge mit Joghurt, Schwarztee oder etwas Essig helfen gegen plötzlichen und starken Juckreiz. Die Hautpartie danach gut eincremen.
  • Im Fall von nächtlichem Juckreiz Baumwollhandschuhe beim Schlafen tragen, damit die Fingernägel die juckenden Hautstellen nicht aufkratzen können.

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Gesunde Ernährung hilft gegen das Älterwerden: Essen Sie Lebensmittel wie Heidelbeeren, Nüsse und Oliven

Heidelbeeren und Himbeeren
Heidelbeeren sind absolutes „Beauty Food“! Sie enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, sind reich an Vitaminen und Antioxidantien, die freie Radikale abfangen und so den Alterungsprozess in der Haut bremsen. (Symbolbild)  © Science Photo Library/Imago
Dunkle Schokolade
Kakao, besonders in roher Form als Bohne oder mit hohem Kakaoanteil, enthält viele sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Flavonoide. Diese wirken entzündungshemmend und schützen vor schneller Zellalterung. Kakao ist reich an Antioxidantien, welche der Hautalterung entgegenwirken. (Symbolbild) © imageBROKER/Oleksandr Latkun/Imago
Walnüsse in Schale
Walnüsse enthalten das frischhaltende Biotin bzw. Vitamin H sowie Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren. Biotin ist entscheidend für den Aufbau und die Erhaltung der Zellen in Haut, Haaren und Nägeln. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Granatapfel
Auch der Granatapfel enthält wie Nüsse viele Antioxidantien sowie Vitamine und Mineralstoffe. Die Nährstoffe regen die Zellerneuerung an und verlangsamen den Alterungsprozess. (Symbolbild) © Vsevolod Belousov/Imago
Schale mit Haferflocken
Haferflocken sind in Sachen Ernährung ein echter „Allrounder“. Sie machen nicht nur satt, sondern sind reich an Biotin, das die Haut stärkt. (Symbolbild) © jirkaejc/Imago
Frischer Spinat
Spinat zählt ebenfalls zum Powerfood für Haut- und Körperzellen. Das Gemüse ist reich an Folsäure, das essenziell für die Zellreifungs- und Zellteilungsprozesse im Körper ist. Das enthaltene Biotin hemmt zudem den Alterungsprozess der Zellen. (Symbolbild) © Vitalina-Rybakova/Imago
Brokkoli
Der in Brokkoli enthaltene sekundäre Pflanzenstoff Sulphoraphan wehrt freie Radikale ab und hemmt somit den natürlichen Alterungsprozess der Zellen in der Haut. (Symbolbild) ©  Alex9500/Imago
Kürbis
Kürbis enthält Carotinoide, die als Antioxidantien freie Radikale im Körper entgegenwirken und so die Zellen vor Schäden bewahren, so das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Carotinoide sollen auch gegen bestimmte Krebsarten sowie Herz- und Gefäßerkrankungen schützen. © Cavan Images/Imaog
Olivenöl mit Brot
Oliven und Olivenöl sind in vielerlei Hinsicht gesund, das belegen verschiedene Studien: Es senkt den Blutdruck, beugt Arterienverkalkung (Arteriosklerose) vor, verringert die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall und fördert die Zellerneuerung der Haut. (Symbolbild) © McPHOTO/Kerpa/Imago
Eine Tasse mit grünem Tee.
Grüner Tee wirkt nicht nur anti-kanzerogen und schützt die Herzgefäße. Die im grünen Tee erhaltenen Antioxidantien wehren freie Radikale ab, die Falten und vorzeitige Hautalterung verursachen, laut Deutsches Grünes Kreuz e. V. (Symbolbild) © zidi/Imago

Chronischer Juckreiz: Was hilft dagegen?

Für manche Formen von Juckreiz können spezifische Behandlungsformen gegen das Jucken helfen:

  • Antihistaminika mit Wirkstoffen wie Dimetinden und Cetirizindihydrochlorid mildern Juckreiz.
  • Eine Antikörper-Therapie hat sich bei chronischem Juckreiz aufgrund von Neurodermitis bewährt.
  • Eine Lichttherapie in einer speziellen Kabine, mit Licht in 311 Nanometer Wellenlänge, kann die lästigen Symptome des starken Juckreizes zumindest temporär mildern. Die Lichttherapie wird von den Krankenkassen nicht erstattet.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Andriy Popov/Imago

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