Für immer zusammen

Für immer vereint: Hier können sich Besitzer zusammen mit ihren geliebten Haustieren beerdigen lassen

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Auf dem Hamburger Heidefriedhof ist jetzt eine seltene Form der Bestattung möglich: In idyllischer Lage können sich Herrchen oder Frauchen gemeinsam mit ihrem Haustier beerdigen lassen.

Viele Menschen führen eine innige Beziehung zu ihren Lieblingen, die auch nach dem Tod noch fortbestehen soll. Bereits seit drei Jahren ist es auf dem Ohlsdorfer Friedhof möglich, sich direkt neben seinem Haustier bestatten zu lassen. Dafür war im Jahr 2019 das Hamburger Bestattungsgesetz geändert worden. Das Angebot war bisher gut angenommen worden: Von insgesamt 158 Gräbern für Särge und Urnen sind aktuell 43 vergeben.

Auf dem Heidefriedhof in Neugraben-Fischbek im Hamburger Süden können von nun an Mensch und Tier gemeinsam bestattet werden. (Symbolbild)

Nun gibt es diese Gestaltungsoption auch im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek, im Süden der Stadt. Auf dem Heidefriedhof können von nun an Mensch und Tier – in ewiger Verbundenheit vereint – gemeinsam bestattet werden.

Gemeinsame Bestattung von Haustier und Mensch

Für Interessenten bietet der Friedhof ein Grabfeld mit 49 Grabstätten in Rasenlage an. Hier können der Mensch und sein geliebtes Tier im selben Grab ihren Frieden finden. Die idyllische Lage auf einer Anhöhe mit Weitblick ins Tal erleichtert dem einen oder anderen seine Wahl.

Entscheidet sich jemand für diese Form der letzten Ruhestätte, wird zuerst eine Grabstelle ausgewählt. Eine dieser Grabstellen hat Platz für acht Urnen – sollte der Verstorbene im Besitz mehrerer Haustiere sein, die an seiner Seite bestattet werden sollen. Die Bestattung verstorbener Haustiere ist zudem bereits dann möglich, wenn der Grabinhaber noch lebt.

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Die Tiere gelten als sogenannte Grabbeigabe und müssen vor der gemeinsamen Beisetzung in einem speziellen Tierkrematorium eingeäschert werden. Die Kosten für eine solche Mensch-Tier-Bestattung liegen bei rund 1.400 Euro. Im Gegensatz zum Vorreiter in Ohlsdorf werden auf dem Heidefriedhof nur Urnengräber angeboten.

Elf süße Katzenbabys, die Ihr Herz heute schmelzen lassen

Schlafendes Kätzchen
Ein schlummerndes Katzenbaby: gibt es etwas Süßeres? © Imago
Kätzchen spielt
Kätzchen sind beliebte Fotomotive: zu süß sind ihre tapsigen Bewegungen, ihr verträumter Blick und ihr Umgang mit neuen Spielsachen.  © Imago
Zwei kleine Kätzchen streifen im Garten umher
„Da will ich hoch, bitte bitte“: Ihr angeborenes Klettertalent bauen Katzenbabys schon früh aus. Ob Stühle, Tische oder Schränke – Erhöhte Flächen ziehen Katzen magisch an.  © Emica Elvedji/Imago
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Das Wesen einer Katze ist individuell sehr verschieden: Wo die einen nicht genug vom Kuscheln auf dem Sofa bekommen, sind andere weniger auf den Menschen fixiert und jagen lieber durch die Nacht.  © Imago
Vier drei Wochen alte Kitten spielen putzmunter.
Ein Wurf Katzenjunge kann aus bis zu sieben Kätzchen bestehen. Die Miezen im Bild sind zirka drei Wochen alt.  © BeckerBredel/Imago
Drei Katzen sitzen in der Hoftür
Eine kleine „Katzengang“ durchstreift ihr Revier: Auf Bauernhöfen sind Katzen seit jeher wichtige Mitbewohner, weil sie die Mäusepopulation unter Kontrolle halten. Mäuse sind dort deshalb so unerwünscht, weil sie Kornkammern verunreinigen und Krankheiten übertragen können.  © Birgit Reitz-Hofmann/Imago
Katzenbaby spielt mit Decke
Gesunde Katzenbabys haben in der Regel einen ausgeprägten Spieltrieb. Alles wird zum Spielzeug: Decken, Kartons, Schuhe, Socken, Haargummis und gerne auch die Deckel von Trinkflaschen.  © Silke Heyer/Imago
Katzenbaby scharrt im Katzenklo herum.
Sie möchten Ihr Kätzchen ans Katzenklo gewöhnen? Loben Sie es dafür direkt, nachdem es sein Geschäft dort gemacht hat. So verbindet der kleine Stubentiger die Örtlichkeit mit etwas Positivem und sucht es in Zukunft gerne auf. © Sabine Brose/Sorge/Imago
Katzenbabies balgen miteinander.
Im Spiel mit seinen Geschwisterchen lernt ein Katzenjunges auch, sich zu behaupten.  © Sabine Brose/Sorge/Imago
Kleines Kätzchen schnuppert an Frau
Die Eingewöhnungsphase eines Kätzchens ist am Anfang oft von Unsicherheit und sogar Angst geprägt. Schließlich sind die neuen Menschen um es herum noch unbekannt. Doch bald schon wird die Neugierde des neuen Mitbewohners überwiegen und es traut sich, das Neuland zu erkunden.  © Imago
Getigertes Kätzchen erkundet die Welt
Ein Kätzchen erkundet die Welt: Gut, wenn die Mama nicht weit entfernt ist, denn die Kletterkünste des kleinen Stubentigers sind noch nicht ganz ausgereift.  © Wayne Hutchinson/Imago

Sollten Sie Interesse haben, können Sie sich an diese Informationsstellen wenden:

Kontaktinformationen zum Hamburger Heidefriedhof

Heidefriedhof
im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek
Telefon: +49 40 42871-3511
Dienstags und donnerstag: jeweils von 10 bis 12 Uhr
E-Mail: friedhoefe-suederelbe@harburg.hamburg.de

Friedhofsverwaltung
Telefon: +49 40 42871-3769 und 3510
Montag bis Donnerstag: von jeweils 8-15 Uhr und Freitag: von 8-13 Uhr
E-Mail: friedhofsverwaltung@harburg.hamburg.de

Rubriklistenbild: © Arnulf Hettrich/Imago

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