Heiligabend mit Vierbeinern: Worauf Haustierbesitzer an Weihnachten achten sollten
VonClara Kistner
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Adventskranz, Tannenbaum und Schokolade – die Weihnachtszeit kann für Haustiere nicht ganz ungefährlich werden. Wie Sie Ihr Haus weihnachtlich schmücken und dennoch tiersicher halten.
Der Dezember ist für die meisten Menschen eine ganz besondere Zeit im Jahr. Das gilt ebenso für ihre vierbeinigen Begleiter. So werden Heiligabend, die Weihnachtsfeiertage und Silvester in vielen Haushalten auch für tierische Bewohner schnell ganz schön turbulent. Denn Tannenbaumnadeln, Geschenkband, Lametta und andere Dekorationsartikel mögen auf den ersten Blick ein lustiges neues Spielzeug abgeben, sind vom Haustier verschluckt jedoch nicht ganz ungefährlich, schreibt die Ratgeberseite Kleintierkliniks.ch.
Ein tierfreundlicher Weihnachtsbaum: Das sollten Sie beachten
Schön anzusehen, aber für sämtliche Haustiere hochgiftig – Weihnachtssterne, Mistelzweig und Christrose sollten Sie laut Echo24.de in einem von Vierbeinern bewohnten Haus nicht aufstellen. Denn knabbern die Tiere an den weihnachtlichen Pflanzen, kann das zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall führen, bestätigt auch PETA.
Und auch beim Schmücken des Christbaums gibt es für Katzenbesitzer einiges zu beachten. So sollte der Baum erst einmal einige Tage ohne Schmuck in der Wohnung stehen, damit sich die Tiere daran gewöhnen können. Beim Baumschmuck sollten möglichst bruchfeste Ornamente ausgewählt werden. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann den Christbaum zusätzlich mittels einer an der Decke oder Wand befestigten, transparenten Nylonschnur sichern.
Große Glaskugeln können bei Kletteraktionen der Vierbeiner schnell zu Bruch gehen und gefährliche Glasscherben hinterlassen. Außerdem empfiehlt PETA, den unteren Bereich des Baums frei zulassen, um die Verletzungsgefahr der Tiere möglichst gering zu halten. Bei der Beleuchtung des Baums sollten Sie aus naheliegenden Gründen keine echten Kerzen verwenden. Die LED-Lichterkette birgt jedoch auch ihre Tücken. Da laut Echo24.de die Gefahr bestehen kann, dass die Kabelschnur von neugierigen Vierbeinern durchgebissen wird.
Kerzen, Geschenkband und Schoko-Weihnachtsmänner: Große Gefahren für kleine Vierbeiner
Mit weihnachtlichen Duftstoffen versehen, auf dem Adventskranz oder am Weihnachtsbaum angebracht – Kerzen brennen bei vielen Menschen besonders in der Weihnachtszeit im ganzen Haus. Wer Tiere zu Hause hält, sollte das jedoch tunlichst vermeiden. Andernfalls kann unbeaufsichtigtes Feuer blitzschnell zu lebensgefährlichen Verbrennungen oder einem ganzen Wohnungsbrand führen, warnt PETA in einer Pressemeldung.
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