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Heiligabend mit Vierbeinern: Worauf Haustierbesitzer an Weihnachten achten sollten

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Adventskranz, Tannenbaum und Schokolade – die Weihnachtszeit kann für Haustiere nicht ganz ungefährlich werden. Wie Sie Ihr Haus weihnachtlich schmücken und dennoch tiersicher halten.

Der Dezember ist für die meisten Menschen eine ganz besondere Zeit im Jahr. Das gilt ebenso für ihre vierbeinigen Begleiter. So werden Heiligabend, die Weihnachtsfeiertage und Silvester in vielen Haushalten auch für tierische Bewohner schnell ganz schön turbulent. Denn Tannenbaumnadeln, Geschenkband, Lametta und andere Dekorationsartikel mögen auf den ersten Blick ein lustiges neues Spielzeug abgeben, sind vom Haustier verschluckt jedoch nicht ganz ungefährlich, schreibt die Ratgeberseite Kleintierkliniks.ch.

Ein tierfreundlicher Weihnachtsbaum: Das sollten Sie beachten

Schön anzusehen, aber für sämtliche Haustiere hochgiftig – Weihnachtssterne, Mistelzweig und Christrose sollten Sie laut Echo24.de in einem von Vierbeinern bewohnten Haus nicht aufstellen. Denn knabbern die Tiere an den weihnachtlichen Pflanzen, kann das zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall führen, bestätigt auch PETA.

Auch für Ihre vierbeinigen Begleiter kann Weihnachten eine schöne und gemütliche Zeit sein. (Symbolbild)

Und auch beim Schmücken des Christbaums gibt es für Katzenbesitzer einiges zu beachten. So sollte der Baum erst einmal einige Tage ohne Schmuck in der Wohnung stehen, damit sich die Tiere daran gewöhnen können. Beim Baumschmuck sollten möglichst bruchfeste Ornamente ausgewählt werden. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann den Christbaum zusätzlich mittels einer an der Decke oder Wand befestigten, transparenten Nylonschnur sichern.

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Große Glaskugeln können bei Kletteraktionen der Vierbeiner schnell zu Bruch gehen und gefährliche Glasscherben hinterlassen. Außerdem empfiehlt PETA, den unteren Bereich des Baums frei zulassen, um die Verletzungsgefahr der Tiere möglichst gering zu halten. Bei der Beleuchtung des Baums sollten Sie aus naheliegenden Gründen keine echten Kerzen verwenden. Die LED-Lichterkette birgt jedoch auch ihre Tücken. Da laut Echo24.de die Gefahr bestehen kann, dass die Kabelschnur von neugierigen Vierbeinern durchgebissen wird.

Kerzen, Geschenkband und Schoko-Weihnachtsmänner: Große Gefahren für kleine Vierbeiner

Mit weihnachtlichen Duftstoffen versehen, auf dem Adventskranz oder am Weihnachtsbaum angebracht – Kerzen brennen bei vielen Menschen besonders in der Weihnachtszeit im ganzen Haus. Wer Tiere zu Hause hält, sollte das jedoch tunlichst vermeiden. Andernfalls kann unbeaufsichtigtes Feuer blitzschnell zu lebensgefährlichen Verbrennungen oder einem ganzen Wohnungsbrand führen, warnt PETA in einer Pressemeldung.

Hunde haben einzigartige Nasenabdrücke – und was Sie sonst vielleicht noch nicht wussten

Nahaufnahme der Nase eines Yorkshire Terriers
Was bei Menschen der absolut einzigartige Fingerabdruck ist, ist unter Hunden der Nasenabdruck. Jede Hundenase ist individuell, sodass es sie kein zweites Mal auf der Welt geben kann. Das Gleiche gilt im Übrigen für Ohren: Sowohl bei Menschen als auch bei Hunden ist der Ohrenabdruck einzigartig. © Panthermedia/Imago
Ein Hund liegt im Gras und gähnt herzhaft.
Mitgähnen ist ein Zeichen von Empathie – auch bei Hunden, wie eine japanische Studie gezeigt hat. Die Vierbeiner lassen sich vom Gähnen ihrer Besitzer gerne mal anstecken. Gähnen Sie also und der Hund gähnt mit, zeigt er vermutlich Mitgefühl. Außerdem gilt Gähnen unter Hunden als sogenanntes Beschwichtigungssignal. Spüren sie Anspannung oder wollen Konflikte vermeiden, gähnen Hunde unter Artgenossen. © Zoonar/Imago
Zwei Hundewelpen schlafen dicht aneinander gekuschelt auf einer Decke.
Nicht nur Menschen träumen, auch Tiere sind dazu fähig. Darunter auch Hunde. Von außen lässt sich das erkennen, wenn die Vierbeiner im Schlaf ihre Augen bewegen – oder wenn sie im Traum laut atmen, zucken, leise bellen, rennen oder Bewegungen andeuten, die sie im wachen Zustand mit einer Aktivität verknüpfen würden. © Panthermedia/Imago
Ein Hundeauge, das von einer Lichtquelle erhellt wird und daher braun leuchtet.
Entgegen der Annahme, Hunde seien farbenblind, sehen Hunde durchaus gewisse Töne: darunter Gelb, Blau und verschiedene Grauschattierungen. Grün und Rot hingegen können sie nicht wahrnehmen. Dafür sehen Hunde bei Dunkelheit besser als Menschen. Ihre Sicht ist außerdem bewegungsorientiert. © Pond5 Images/Imago
Aufnahme eines Hundes, der auf dem Bauch liegt und seine Hinterpfoten weit von sich streckt.
Wer seinen Hund genau beobachtet, dem sind bestimmt schon mal feuchte Pfotenabdrücke aufgefallen. Denn auch Hunde können Schweißfüße bekommen. Der Grund dafür sind Schweißdrüsen, die sich in den Hundepfoten befinden. Bei Hitze werden sie aktiv und sorgen für Abkühlung. © Cavan Images/Imago
Ein junger Hund sitzt in der Wiese und hebt seine linke Pfote an.
Dem Menschen sehr ähnlich, können auch Hunde Links- beziehungsweise Rechtspfoter sein. Und nicht nur das: Einer Studie aus dem Jahr 2022 zufolge präferieren die Vierbeiner jeweils die Pfote auf der Seite, die auch der Besitzer bevorzugt einsetzt. Sind Sie also Rechtshänder, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch Ihr Hund Rechtspfoter ist. © blickwinkel/Imago
Zwei Hunde spielen miteinander und ziehen an einem Ball.
Praktische Eigenschaft: Am Knurren des Artgenossen können Hunde dessen Größe erkennen. © blickwinkel/Imago
Ein Hund kuschelt sich eng an die Schulter einer Frau.
Mit ihrem ausgezeichneten Riechorgan können Hunde sogar manche Krankheiten erschnüffeln. Dazu gehören Krebsarten wie Brust- und Magen-Darm-Krebs oder Schwarzer Hautkrebs. Außerdem erkennen die Vierbeiner mit ihrer feinen Nase auch Infektionskrankheiten wie Malaria, aber auch Parkinson und inzwischen sogar eine Infektion mit COVID-19. Bestimmte Hunde erkennen nach einem umfassenden Training zudem Diabetes, genauso wie bevorstehende epileptische Anfälle oder Schlaganfälle. © blickwinkel/Imago
Ein Hund am Strand beißt sich in den Schwanz.
Dass Hunde gerne den eigenen Schwanz jagen, ist kein seltenes Phänomen. Warum sie das tun, wissen allerdings nur wenige: Während das Jagen der Rute meist ein Anzeichen für Langeweile ist oder den Jagdinstinkt befriedigen soll, kann es auch ein Hinweis auf Angst oder Stress sein. Auch medizinische Probleme sind nicht auszuschließen: Schmerzen oder Hautirritationen im Schwanzbereich oder auch eine neurologische Erkrankung sollten von einem Tierarzt ausgeschlossen werden. Harmlos ist das Jagen hingegen, wenn die Vierbeiner damit bloß nervige Fliegen verscheuchen wollen. © Pond5 Images/Imago
Ein Junghund verrichtet sein Geschäft im Gras.
Hunde verrichten ihr Geschäft bevorzugt entlang der Nord-Süd-Achse. Experten erklären das mit der Orientierung am Magnetfeld der Erde, das Hunde mithilfe von entsprechenden Molekülen in ihren Augen wahrnehmen können. Das ist auch der Grund, wenn sich Hunde im Kreis drehen, bevor sie sich erleichtern. © YAY Images/Imago

Neben Lametta, Geschenkband und Konfetti, ist auch der Verzehr von herkömmlichen Süßigkeiten besonders schädlich für Tiere. Dabei kann Schokolade, insbesondere Sorten mit einem hohen Kakaoanteil, bei Hunden laut PETA zu Durchfall, Erbrechen und schlimmstenfalls zum Tod führen. 

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Imago

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