VonAnne Hundschließen
Die Pflanzen benötigen anders als die Sommerhimbeeren nicht unbedingt ein Rankgerüst.
Himbeeren sind gesund und bekömmlich. Schön, wenn man welche im eigenen Garten ernten kann, oder wahlweise am Balkon. Gut zu wissen: Im Herbst – ungefähr ab Oktober – ist für Himbeeren die ideale Pflanzzeit.
Himbeeren im Herbst pflanzen – sie mögen keine Staunässe
„Himbeeren lieben tiefgründige, humose Böden mit einem pH-Wert zwischen 5 und 6,5, die eine gleichmäßige Wasserversorgung bei möglichst hohem Luftvolumen im Boden gewährleisten“, schildert die Gartenakademie Rheinland-Pfalz. Sie mögen keine Staunässe. Im Beet ist deshalb ein „Hügelbeet empfehlenswert. „Hierzu reicht es aus, einen etwa 80 cm breiten Pflanzstreifen mit humoser Erde zu einem 30- 40 cm hohen Hügel aufzufüllen.“ Aber auch zu trocken mag es die Himbeere nicht, sie muss deshalb immer mit ausreichend Wasser versorgt werden.
Himbeeren im Kübel am Balkon pflanzen
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei Typen: Sommer- und Herbst-Himbeeren. Beide eignen sich für das Gartenbeet. Für die Bepflanzung in einem großen Kübel am Balkon werden vor allem jedoch die Herbst-Himbeeren empfohlen, weil sie etwas einfacher und unkomplizierter zu pflegen seien. Sie benötigen anders als die Sommerhimbeeren nicht unbedingt ein Rankgerüst. Zudem kann man nach der Ernte alle Triebe einfach „bodentief herunterschneiden“, wie NDR1.de berichtete. Die Herbst-Himbeeren können demnach je nach Sorte „von August bis in den Oktober hinein“ geerntet werden.
Bei den Sommer-Himbeeren liegt die Haupt-Erntezeit unterdessen im Juli, wie Oekotest.de informierte. Haben ihre Ruten Früchte getragen, sollte man sie „direkt nach der Ernte bodennah“ abschneiden, so demnach der Tipp. Neue Ruten, die noch keine Früchte tragen, blieben dagegen „unbeschnitten“.
Auf ein sonniges, windgeschütztes Plätzchen achten
Was sollte man noch beachten, wenn man Himbeeren am Balkon oder auf der Terrasse pflanzt? Sie freuen sich auch dort über einen sonnigen und windgeschützten Standort, wie es in dem Beitrag auf Oekotest.de heißt. Als Pflanzen im Kübel brauchen sie ebenfalls „ausreichend und regelmäßig“ Wasser. Im Frühling kann man sie zudem mit einem kaliumreichen Dünger versorgen.
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Schädling im Garten: der Himbeerkäfer
Für welche der zahlreichen Sorten man sich schlussendlich entscheidet, ist nicht nur eine Geschmackssache. Zu den verschiedenen Typen von Himbeeren sollten Hobbygärtner auch wissen, dass Sommer-Himbeeren zwar eine frühe Ernte garantieren. Sie seien jedoch „recht anfällig für den Himbeerkäfer“, wie NDR1 berichtete – anders als die Herbst-Himbeeren mit ihrer dafür deutlich späteren Blütezeit.
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