Winterfest

Für den Herbst: Fünf Pflanzen mit besonders langer Wachstumsperiode

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Viele Menschen verbinden mit dem Herbst auch das Ende ihrer Gärtner-Karriere. Tatsächlich aber gibt es auch Pflanzen, die den Herbst über unbekümmert weiterblühen.

Die Wachstums- oder Vegetationsperiode einer Pflanze beschreibt die Zeit, in der die Pflanze aktiv wächst. Im Wechsel mit der Ruhephase der Pflanze, der Vegetationsruhe, bildet sie den Vegetationszyklus. Blumen und Sträucher zu finden, die im Frühling oder Sommer bei herrlichstem Sonnenschein wachsen und gedeihen, ist nicht schwer. Doch es gibt auch Pflanzen mit einer langen Blütezeit, die Frost und Hitze trotzen und Ihren Garten auch im Herbst noch wunderschön aufblühen lassen.

Japanischer Wiesenknopf (Sanguisorba obtusa)

Sind Sie auf der Suche nach einer auffallenden und beeindruckenden Blume, die sich auch im Herbst und Winter hält? Dann haben Sie mit dem winterfesten japanischen Wiesenknopf Ihren geeigneten Kandidaten gefunden. Mit seiner Blütezeit im Spätsommer übersteht die robuste Pflanze bis zu -29 °C und erwärmt mit seinen blutroten Blütenständen so auch an kälteren Tagen die Herzen aller Hobbygärtner.

Wie die Ratsgeberseite Garten-von-ehren.de schreibt, eignet sich der japanische Wiesenknopf besonders für Menschen, die auf der Suche nach einer pflegeleichten und widerstandsfähigen Pflanze sind.

Aromatische Herbstpflanze: Anis-Duftnessel (Agastache foeniculum)

Der eigene Garten kann für den Herbst noch bunt bepflanzt werden. So lässt sich beispielsweise die Duftnessel nicht von schlechtem Wetter und niedrigen Temperaturen unterkriegen. (Symbolbild)

Wer sich auch im Herbst noch nach einer purpurroten, Lavendel ähnlichen Gartenfläche sehnt, kann sich wunderbar mit der winterfesten (bis etwa -20 °C) Anis-Duftnessel aushelfen. Ähnlich wie beim französischen Favorit ordnen sich auch hier die aromatisch duftenden, essbaren Blüten in violettfarbenen Rispen an.

Die Gartenseite Pflanzen-fuer-dich.de empfiehlt, die Pflanze vor Winternässe zu schützen. So überlebt die Anis-Duftnessel mühelos kalte Winter und trockene Sommer in Ihrem Garten. Sie ist ebenfalls sehr pflegeleicht und anspruchslos und bedarf keinen Gartenprofi, um gut durchs Jahr zu kommen.

Robust und pflegeleicht – Durchwachsene Silphie (Silphium pinnatifidum)

Die durch- oder auch verwachsene Silphie zeigt deutliche Ähnlichkeit zu den mit ihr verwandten Sonnenblumen auf. Obwohl sie bis zu 250 Zentimeter hoch wächst, bleibt sie durchaus standhaft. Neben den herzförmigen, tiefgrünen Blättern erblühen ihr im Juli bis September honiggelbe Röhrenblüten, wie Mein-schoener-garten.de schreibt. Die vollständig winterharte Pflanze bleibt Ihnen auch in den grauen Jahreszeiten noch erhalten.

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Schöner Herbstgarten mit Schneeballblättriger Blasenspiere (Physocarpus opulifolius)

Im Sommer noch mittelgrün, erreicht die Blasenspiere den Höhepunkt ihrer Attraktivität meist im Herbst. Das goldgelbe, lindgrüne oder sogar blutrote Laub bildet einen hübschen Kontrast zu den weißen, teilweise blassrosa Blüten, die sich bereits im frühen Sommer zeigen lassen.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

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Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © Alona Antoniadis via www.imago-images.de
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Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © Mar via www.imago-images.de
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Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © Monkey Business 2 via www.imago-images.de
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Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © Kateryna Kolesnyk via www.imago-images.de
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Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © imageBROKER/O. Diez via www.imago-images.de
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Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © Erich Teister
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Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © IMAGO/Ashley Corbin-Teich
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Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © Rolf Poss via www.imago-images.de
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Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © -
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Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © IMAGO/TSpider

Ebenso wie die Silphie, lässt sich auch die Blasenspiere wunderbar in den Herbstmonaten anpflanzen. Auch sie ist äußerst pflegeleicht, robust und winterhart.

Goldene Stauden-Aralie (Aralia cordata ‚Sunking‘) 

Die goldene Stauden-Aralie ist eine sommergrüne Pflanze und blüht von Juli bis August auffällig weiß. Abgestorbene Pflanzenteile schützen die Staude, sodass diese auch im Herbst und Winter noch schön anzuschauen ist.

Rubriklistenbild: © imagebroker/IMAGO

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