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Hibiskus muss man im Frühjahr schneiden, damit er üppig blühen kann. Um die richtige Menge zu finden, gibt es einfache Gärtnerregeln, die helfen können, nicht zuviel abzuschneiden.
Mit dem richtigen Rückschnitt blüht Hibiskus herrlich im Sommer. Allerdings ist es gar nicht so einfach einzuschätzen, wie viel ab darf und wann der richtige Zeitpunkt im Frühjahr ist, um ihn zu schneiden. Für eine satte Blüte im Jahr gilt es, ein paar Tipps zu befolgen. LUDWIGSHAFEN24 weiß, wie Hibiskus ideal gepflegt wird, sodass Sie lange Freude daran haben.
Wann muss man Hibiskus schneiden?
Viele Gärten lassen sich durch Hibiskus ideal aufwerten. Da die Pflanze in verschiedenen Blütenfarben verfügbar ist, lässt sich so eine unendliche Blütenpracht erzeugen. Dafür muss man den Hibiskus allerdings im Frühjahr schneiden, denn ansonsten kann es sein, dass sich nur wenige Blüten zeigen. Hibiskus im Herbst zu schneiden, kann fatale Folgen für das Wachstum und die Blüte haben. Daher gilt der Frühling als ideal.
Sollte man den Rückschnitt verpassen, vergreist der Hibiskus mit den Jahren und produziert immer weniger Blüten. Der beliebte Gartenhibiskus kann besonders davon betroffen sein. Von Spätwinter bis zum Frühjahr kann er jedoch wieder fit für den Sommer gemacht werden. Perfekt ist ein Tag ohne Frost gegen Ende Februar oder Anfang März.
Wie schneidet man Hibiskus richtig?
Um den Rückschnitt im Frühjahr ideal vorzubereiten, lohnt es sich, die vertrockneten Pflanzenteile im Spätherbst zu entfernen. Im Frühjahr kann dann der Schnitt erfolgen, der die Blütenbildung fördert. Hierzu wird etwa ein Drittel der Pflanze abgeschnitten. Hibiskus treibt im Mai aus dem Boden neu aus. So bildet er dann auch kräftige Triebe und üppige Bütten. Vorausgesetzt, er wurde entsprechend kräftig in Form gebracht.
Um eine schöne Form zu erhalten, sollte er kronenförmig geschnitten werden. Hierfür kürzt man die äußeren Triebe etwas stärker als die inneren. Beim Rück- und Formschnitt können tote Hölzer oder falsch gewachsene Triebe einfach mit entfernt werden. Wie Hibiskus müssen auch weitere Pflanzen noch vor März geschnitten werden. Um Hibiskus zu verjüngen, genügt es in der Basis die Triebe komplett herauszuschneiden. Sie treiben neu nach
Wo ist der richtige Standort für Hibiskus?
Von sonnig bis halbschattig ist für den Gartenhibiskus ideal. Die einzige Voraussetzung, die er fordert, ist, dass der Standort geschützt ist. Sollte der Hibiskus zu sehr im Schatten stehen, dann blüht er weniger. Sollte man feststellen, dass der Hibiskus zu stark im Schatten steht und deswegen nur wenige Blüten bildet, sollte man überlegen, ihn zu versetzen. Andernfalls kann zu viel Schatten auch dazu führen, dass er eingeht und verknöchert.
Ganz gleich, wo er steht, ob als Hecke, solitär, im Topf oder im Beet: Hibiskus benötigt immer ausreichend Wasser. Im Sommer sollte man ihn daher täglich immer unten an der Wurzel gießen, ohne diese dabei auszuschwemmen. Um Verbrennungen durch Wasser auf den Blättern und der Sonne zu vermeiden, bietet es sich an, die Pflanze am Morgen oder am Abend zu gießen. Außerdem gilt es bei Topfpflanzen Staunässe zu verhindern.
Wann kann man Hibiskus auspflanzen?
Damit sich der Hibiskus ideal entwickeln kann, sollten im Topf gekaufte oder gezogene Pflanzen immer im Frühjahr in den Garten gepflanzt werden. Hier gelten die letzten Februartage und die ersten Märztage als ideal. Die Pflanzen befinden sich dann noch in ihrer Ruhephase und können in Ruhe anwachsen und Wurzeln bilden. Auf einen zu starken Rückschnitt sollte man jedoch verzichten.
Bei richtiger Pflege ist es sogar nicht unwahrscheinlich, dass der Hibiskus im ersten Sommer schon blüht. Damit frisch ausgepflanzter Hibiskus ideal gedeihen kann, muss er ausreichend gewässert werden. Sollte er Blätter und Blüten einrollen und abwerfen, so leidet er unter Trockenheit. Der Wassermangel sollte dann umgehend behoben werden, um ein Austrocknen zu verhindern. (lu)
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