Eibisch im Winter

Hibiskus überwintern: Nicht alle Sorten sind winterhart

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Hibiskus-Sorten wie der beliebte Rosen-Eibisch sind nicht winterhart. Vor dem ersten Frost sollten diese Sorten daher ins Warme wandern.

Ob für frisch aufgegossenen Tee, der aus den getrockneten Blättern gewonnen wird, oder einfach als ästhetisches Highlight im Garten: Hibiskus ist beliebt, denn er verleiht Gärten mit seinen Blüten in Gelb, Lila, Rot oder Blau einen romantischen Akzent. Doch nicht jede der 200 Sorten ist auch winterhart.

Hibiskus überwintern: Nicht alle Sorten sind winterhart

Garteneibisch verträgt Schnee und niedrige Temperaturen sehr gut.

Auch wenn Hibiskus (oder auch Eibisch genannt) den Ruf hat, winterhart zu sein: Die meisten Sorten der hübschen Pflanze aus der Familie der Malvengewächse gehen bei Schnee und Eis ein. Folgende Sorten sind nicht winterhart:

  • Tropischer Hibiskus
  • Rosen-Eibisch
  • Chinesischer Eibisch
  • Kletterhibiskus
  • Hibiscus El Capitolio

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Dagegen sind Garten- und Staudenhibiskus winterhart, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) weiß. Ebenso Strauch-Eibisch, Scharlach-Hibiskus sowie der Sumpf-Eibisch. Da der Rosen-Eibisch oft auf Balkon und Terrasse im Kübel gehalten wird, ist ein Umzug nach drinnen nicht allzu aufwändig. Pflanzt man die nicht winterharten Sorten allerdings ins Beet, so müssen sie vor dem ersten Frost erst ausgegraben werden. Jedes Umpflanzen stresst eine Pflanze und sollte deshalb vermieden werden.

Wenn Sie den Hibiskus von draußen nach drinnen holen, achten Sie auf einen Fensterplatz, der der Pflanze mindestens sechs Stunden Tageslicht pro Tag verspricht. Ist dies nicht möglich, sollten Sie eine künstliche Lampe einsetzen.

10 winterharte Kübelpflanzen, die Balkon und Terrasse noch viel schöner machen

Buchsbäume im Kübel nebeneinander.
Da der Buchsbaum (Buxus sempervirens) immergrün ist, stellt er eine beliebte Kübelpflanze im Winter dar.  © Cora Niele/Imago
Eine weiß blühende Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum).
Jüngere Schneeforsythien benötigen im Winter noch eine leichte Abdeckung.  © Hans-Roland Mueller/Imago
Eine rot blühende Skimmie.
Die Skimmie beeindruckt im Winter mit ihren roten Beeren. © Stock&people/Imago
Roter Fächerahorn im Herbst.
Einen sonnigen Platz mag der hübsche Fächerahorn am liebsten.  © Gottfried Czepluch/Imago
Eine weiß blühende Säckelblume.
Da sie nur bedingt winterhart ist, benötigt die Säckelblume einen leichten Schutz vor Schnee und Eis. © Stock&people/Imago
Bergkiefer in der Sonne.
Kompakte Sorten des Bergkiefers können wunderbar im Kübel gehalten werden.  © Herbert Berger/Imago
Lilafarbene Früchte des Liebesperlenstrauches.
So hübsch sie auch sein mögen – die Früchte des winterharten Liebesperlenstrauches sind ungenießbar.  © Norman Krauß/Imago
Schwarze Apfelbeeren an einem Baum.
Die Schwarze Apfelbeere ist besonders reich an Vitamin C. Die Sorte „Viking“ ist besonders gut als Kübelpflanze geeignet. © Hans-Roland Muelle/Imago
Eine rosa blühende Zwergkirsche.
Obwohl die Zwergkirsche Wärme mag, kommt sie auch gut mit niedrigen Temperaturen zurecht. Besser ist jedoch, wenn man sie zusätzlich leicht abdeckt. © Stock&people/Imago
Eine rot-grüne Glanzmispel.
Die Glanzmispel „Red Robin“ ist schön, aber nur bedingt winterhart, weshalb man sie bei starkem Frost besser leicht abdeckt. © Hans-Roland Mueller/Imago

Da Hibiskus ursprünglich aus subtropischen und tropischen Regionen stammt, sollte für die optimale Hibiskus-Pflege auch im Winter die Erde immer leicht feucht gehalten werden. Wenn Ihr Hibiskus im Winter nicht blüht, versuchen Sie es mit einer Gabe eines leichten Flüssigdüngers.

Rubriklistenbild: © Hans-Roland Mueller/Imago

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