YouTube-Star tödlich verunglückt

Gymkhana-Legende Ken Block stirbt bei Schneemobil-Unfall: „Wir werden ihn unendlich vermissen“

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Riesen-Schock für die Autoszene: Der bekannte Rallye-Fahrer und „Drift-König“ Ken Block ist tot. Der YouTube-Star starb bei einem Schneemobil-Unfall.

Über Jahre begeisterte Ken Block mit seinen Gymkhana-Videos Millionen von YouTube-Usern – dabei handelt es sich um rasante Fahrten hinter dem Steuer von hochmotorisierten Rallye-Boliden über spezielle Parcours, garniert mit spektakulären Stunt-Einlagen und Sprüngen. Ab 2020 hatte dann der aus der Sendung „Nitro-Circus“ (MTV) bekannte Travis Pastrana die Gymkhana-Reihe übernommen. Block startete dagegen eine Kooperation mit dem Ingolstädter Autobauer Audi – der ihm ein eigenes Elektro-Fahrzeug baute: den S1 e-tron quattro Hoonitron. Ein erst kürzlich veröffentlichtes YouTube-Video unter dem Titel „Electricana“ zeigt, wie der Lenkrad-Künstler mit dem Elektro-Geschoss über die Straßen von Las Vegas brettert. Nun schockiert die Nachricht vom Tod des 55-Jährigen seine Fans. Der Drift-Künstler kam bei einem Unfall mit einem Schneemobil ums Leben.

Der Rallye-Fahrer und Drift-Künstler Ken Block ist tot. Er starb im Alter von 55 Jahren bei einem Schneemobil-Unfall.

Gymkhana-Legende Ken Block stirbt bei Schneemobil-Unfall: „Wir werden ihn unendlich vermissen“

„Wir sind bestürzt über diese Nachricht und sprechen seiner Familie und seinen Freunden unser tief empfundenes Beileid aus“, sagt Oliver Hoffmann, Entwicklungsvorstand von Audi. Seit 2021 hatte der Rallye-Fahrer eine Kooperation mit den Ingolstädtern – und stellte unter anderem in Videos deren Fahrzeuge vor und ließ die Reifen qualmen. „Ken war ein Pionier und in den vergangenen Jahren auch ein geschätztes und herzlich aufgenommenes Mitglied der Audi-Familie. Wir verlieren einen großartigen Menschen und anerkannten Sportsmann, der immer seinen Platz in der Geschichte von Audi Sport haben wird.“

Ken Block verunglückt mit Schneemobil – und erliegt noch am Unfallort seinen Verletzungen

Der Unfall ereignete sich im US-Bundesstaat Utah. Wie das Sheriff-Büro von Wasatch County mitteilte, sei Ken Block in einem Gebiet namens Mill Hollow unterwegs gewesen. Als er mit seinem Schneemobil einen steilen Hang befuhr, sei das Fahrzeug aufgestiegen und auf ihm gelandet. Er erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Laut der Behörde sei Block in einer Gruppe unterwegs gewesen – zum Zeitpunkt des Unfalls sei er jedoch alleine gewesen.

Die zehn seltensten Autos der Welt – und was sie kosten

Das wertvollste Auto der Welt: Mercedes-Benz 300 SLR Uhlenhaut Coupé.
Uhlenhaut-Coupé: Teurer als der Mercedes 300 SLR Coupé, benannt nach dem Ingenieur und Daimler-Benz-Vorstand Rudolf Uhlenhaut, ist kein anderes Auto auf der Welt. Es erzielte bei einer Versteigerung 135 Millionen Euro. Ein weiteres Exemplar des für Autorennen konzipierten, aber nie eingesetzten 302-PS-Wagens von 1955 steht (ohne Motor) im Stuttgarter Mercedes-Museum. © Mercedes-Benz AG – Communicati
Ferrari 250 GTO
Ferrari 250 GTO: Gerade mal 39 dieser Rennwagen wurden von 1962 bis 1964 produziert. Damals kostete das Coupe mit 301 PS starkem V12-Motor 18.000 US-Dollar – vor einigen Jahren erzielte ein von Stirling Moss pilotiertes Exemplar bei einer Auktion über 38 Millionen Dollar. Ein anderer Wagen soll sogar für 70 Millionen Dollar privat verkauft worden sein. © Simon West/Imago
Aston Martin DB4 GT Zagato
Aston Martin DB4 GT Zagato: 20 Exemplare der leichteren und verbesserten Version des normalen DB4 wurden Anfang produzierte Aston Martin Anfang der 60er-Jahre. Eines der 314 PS starken Coupés mit viel Alu-Teilen wurde vor Kurzem für 14,3 Millionen Dollar versteigert. © Ingo Wagner
Mercedes 300 SL Flügeltürer
Mercedes 300 SL Flügeltürer: 1.400 Coupés und 1.858 Roadster baute Mercedes von 1954 bis 1963 – die frühere, geschlossene Version mit den charakteristischen, nach oben schwingenden Türen ist also die rarere und auch höher gehandelte. Der bisherige Auktions-Höchstpreis des bis zu 240 PS starken Sechszylinder-Sportlers liegt bei 4,62 Millionen Dollar. © Oscar Gonzalez/Imago
Lamborghini Veneno
Lamborghini Veneno: Der (wie bei der VW-Tochter üblich) nach einem Kampfstier benannte Extremsportler wurde ab 2013 nur fünf mal gebaut. Die Leistung des V12-Motors ist mit 740 PS gar nicht mal besonders spektakulär, trotzdem fand der Roadster für die aufgerufenen 4,5 Millionen Dollar problemlos seine Käufer. © Lamborghini
Maybach Exelero
Maybach Exelero: 2005 war so einiges anders. Die Mercedes-Benz Group hieß noch DaimlerChrysler, Maybach agierte als eigenständige Marke – und baute für den Reifenhersteller Fulda diese Version der Luxus-Limousine mit 700 PS starkem V12-Motor. Gerüchten zufolge kaufte ein US-Rapper das Einzelstück, das immer mal in TV-Serien und Musik-Videos zu sehen war, für acht Millionen US-Dollar. © Mercedes-Benz
Jaguar XKSS
Jaguar XKSS: Nur 16 Exemplare dieses 237 PS leistenden Roadsters bauten die Briten 1956 und 1957. Hollywood-Star Steve McQueen erstand einen für vergleichsweise lächerliche 5.000 Dollar, der Wert dieses speziellen Exemplars wird heute auf 30 Millionen Dollar geschätzt. Schnäppchenjäger können den „Jag“ aber schon für 1,5 Millionen schießen. © Daniel Prest/Imago
Ferrari Testa Rossa
Ferrari 250 Testa Rossa: Der Rennwagen wurde 1957 bis 1961 in verschiedenen Varianten und mit bis zu 390 PS 34 mal gebaut. Der mittlerweile legendäre Name steht für die roten Zylinderköpfe. Das bislang teuerste Exemplar wurde für 39,8 Millionen US-Dollar versteigert. © epa ansa Benvenuti/Ho
BMW 507
BMW 507: Der ikonische Roadster von Designer Albrecht Graf von Goertz wurde 1956 bis 1959 nur 252 mal gefertigt. Mit 150 PS war er seinem direkten Konkurrenten, dem offenen Mercedes SL 300, zwar leistungsmäßig unterlegen, US-Stars wie Elvis Presley griffen trotzdem zu – sein Exemplar ist heute wieder in BMW-Besitz. Der Marktwert für gut gepflegte 507 liegt bei etwa zwei Millionen Dollar. © Imago
W Motors Lykan HyperSport
W Motors Lykan HyperSport: Der durch den Film „Furious 7“ bekannte, 792 PS starke Supersportler ist das einzige nicht europäische Auto dieser Liste – er stammt nämlich aus dem Libanon. Seit 2012 wurde er sieben mal gebaut, im Preis von 3,4 Millionen Dollar sind 420 Diamanten an den Scheinwerfern inbegriffen. © Ali Haider

Ken Block verunglückt mit Schneemobil: „Ken war ein Visionär, ein Pionier und eine Ikone“

Auch das von ihm mitbegründete Team Hoonigan Racing Division trauert um den Rallye-Star: „Mit tiefem Bedauern müssen wir mitteilen, dass Ken Block heute bei einem Schneemobil-Unfall ums Leben gekommen ist“, war in einer Mitteilung auf dem Instagram-Kanal des Teams zu lesen. „Ken war ein Visionär, ein Pionier und eine Ikone. Und, was am wichtigsten ist, ein Vater und Ehemann. Wir werden ihn unendlich vermissen.“

Rubriklistenbild: © Audi

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