VonJoana Lückschließen
Wer beim Sichtschutz im Garten etwas experimentierfreudiger ist, der sollte zu Buschmalve, Flieder und Hibiskus greifen. Auch diese schützen vor unerwünschten Blicken.
Ein Sichtschutz ist vorrangig eine praktische Angelegenheit und keine Augenweide, denn er soll im Garten einfach vor den neugierigen Augen des Nachbarn schützen. Doch wer die richtigen Sträucher oder Stauden wählt, der kann gleichzeitig eine wohlige Atmosphäre schaffen.
Buschmalve, Flieder und Hibiskus als hübscher Sichtschutz vorm Nachbarn
Es muss kein Holz oder PVC sein, um im Garten die nötige Privatsphäre zu schaffen. Auch wenn diese Art von Zäunen pflegeleichter sind als Pflanzen – eine Wohlfühloase zum Entspannen sieht anders aus. Wer nicht immer zu Koniferen oder dem klassischen Buchsbaum greifen möchte, der kann sich auch auf etwas mehr Exotik einlassen.
Folgende Dinge sollten Sie beachten, wenn Sie Buschmalve, Flieder oder Hibiskus als Sichtschutz einsetzen möchten:
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- Pflanzen Sie die Gewächse im späten Frühjahr oder Sommer. Ideal ist ein Standort mit viel Sonne.
- Bei guter Pflege erreichen die Sträucher eine Höhe von bis zu zwei Meter.
- Beachten Sie, dass die Pflanzen zwar mehrjährig sind, aber im Winter keine Blüten tragen. Der Sichtschutz ist also geringer als bei immergrünen Gewächsen.
- Die Buschmalve ist hierzulande außerdem nicht besonders winterhart, weshalb eine Abdeckung vonnöten ist. Aber sowohl Flieder als auch Hibiskus sind winterhart und benötigen keinen besonderen Schutz.
- Sie können die drei Pflanzen auch miteinander kombinieren und nebeneinander pflanzen.
Auch im großen Kübel können Sie Buschmalve, Flieder und Hibiskus anpflanzen. So ist der Sichtschutz variierbar und immer dort einsetzbar, wo gerade nötig.
Rubriklistenbild: © Hans-Roland Müller/Imago

