Bei Katze, Hund und Co.

Tier einschläfern lassen – Kosten bis zu mehreren hundert Euro

  • schließen

Das Haustier einschläfern zu lassen, ist schwer. Doch neben der emotionalen Belastung entstehen auch viele Kosten. Ein Überblick.

Der Weg zum Tierarzt, um sein Haustier einschläfern zu lassen, gehört zu den schwierigsten, die wir mit unseren Vierbeinern gehen. Auch wenn die Entscheidung zum Wohle des Tieres getroffen wurde: Den treuen Gefährten gehen zu lassen, fällt schwer. Neben der emotionalen Belastung erwarten den Tierbesitzer jedoch auch Kosten.

Tier einschläfern lassen: Was der letzte Weg kostet

Das geliebte Tier einzuschläfern ist nicht nur emotional belastend, sondern auch noch mit Kosten verbunden. (Symbolbild)

Wie viel es kostet, ein Tier einschläfern zu lassen, variiert stark und ist abhängig von Aufwand und Tierart. Viele Tierärzte bieten es an, Haustiere in den eigenen Wänden einzuschläfern. Aufgrund der Fahrtkosten für den Tierarzt wird das Einschläfern dann entsprechend teurer. Die Kosten, die ein Tierarzt veranschlagt, richten sich nach der aktuell gültigen Gebührenordnung.

Eine wichtige Fragestellung ist in diesem Zuge aber auch, was danach mit dem Tierkörper geschehen soll. Denn nicht alle Tiere können einfach so im eigenen Garten begraben werden. Bei Nutztieren wie Schafe, Ziegen, Pferde und Rinder ist das zum Beispiel verboten. Eine Alternative zur Tierkörperbeseitigung ist das Einäschern des geliebten Vierbeiners, egal ob Nutztier oder Heimtier. Denn mittlerweile gibt es auch schon Krematorien, die das Einäschern von Pferden ermöglichen. Da die Kosten für beides aber stark schwanken, informieren Sie sich am besten bei Ihrem Tierarzt. Oft kennen diese auch den am nächsten gelegenen Tierbestatter. Sollten Sie ihr Tier beim Tierarzt lassen, wird er sich selbst um die Entsorgung über eine Tierkörperverwertungsanstalt kümmern. Bedenken Sie aber, dass die Kosten dafür zusätzlich noch auf die Rechnung kommen werden. Ein todkranker Hund bekommt zum letzten Mal Frühstück von McDonald’s.

Hundesprache verstehen: So signalisieren Hunde ihre Liebe – Schlafplatz und Ablecken

Rastet ihr Hund vor lauter Freude sprichwörtlich aus, wenn er Sie sieht? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass er sich unglaublich freut Sie wiederzusehen. Auch Hochspringen, Schwanzwedeln, Fiepen, Bellen und Lecken spricht für wahre Liebe und Freude darüber, dass Sie wieder da sind. (Symbolbild)
Rastet ihr Hund vor lauter Freude sprichwörtlich aus, wenn er Sie sieht? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass er sich unglaublich freut Sie wiederzusehen. Auch Hochspringen, Schwanzwedeln, Fiepen, Bellen und Lecken spricht für wahre Liebe und Freude darüber, dass Sie wieder da sind. (Symbolbild) © Rene Traut/Imago
Nicht nur bei der Begrüßung ist Ablecken ein Liebesbeweis. Meist will er auch zwischendurch damit seine Zuneigung zum Ausdruck bringen. Doch nicht nur seine Liebe zeigt er damit, Ihr Vierbeiner möchte Sie so auch pflegen. Das Ablecken erfahren Hunde bereits im Welpenalter von ihrer Mutter aus genau denselben Gründen. (Symbolbild)
Nicht nur bei der Begrüßung ist Ablecken ein Liebesbeweis. Meist will er auch zwischendurch damit seine Zuneigung zum Ausdruck bringen. Doch nicht nur seine Liebe zeigt er damit, Ihr Vierbeiner möchte Sie so auch pflegen. Das Ablecken erfahren Hunde bereits im Welpenalter aus genau denselben Gründen von ihrer Mutter. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Nahen Körperkontakt möchten Hunde nur mit denen, die sie wirklich mögen. Kuschelt sich ihr Hund also gerne an Sie, ist das ein Liebesbeweis. (Symbolbild)
Nahen Körperkontakt möchten Hunde nur mit denen, die sie wirklich mögen. Kuschelt sich ihr Hund also gerne an Sie, ist das ein Liebesbeweis. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Hunde, die sich an ihre Besitzer lehnen, lieben ihren Menschen. Die Geste zeugt von Vertrauen. Macht er dies auch in beängstigenden Situationen, fühlt sich ihr Vierbeiner bei ihnen sicher. (Symbolbild)
Hunde, die sich an ihre Besitzer lehnen, lieben ihren Menschen. Die Geste zeugt von Vertrauen. Macht er dies auch in beängstigenden Situationen, fühlt sich ihr Vierbeiner bei ihnen sicher. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Bringt Ihr Hund Ihnen sein Lieblingsspielzeug? Wenn ja, schätzen Sie sich glücklich. Denn das teilt er gewiss nur mit denen, die er wirklich mag. Der ganz besondere Liebesbeweis ist es, wenn er es Ihnen sogar ohne Spielaufforderung gibt und präsentiert. (Symbolbild)
Bringt Ihr Hund Ihnen sein Lieblingsspielzeug? Wenn ja, schätzen Sie sich glücklich. Denn das teilt er gewiss nur mit denen, die er wirklich mag. Der ganz besondere Liebesbeweis ist es, wenn er es Ihnen sogar ohne Spielaufforderung gibt und präsentiert. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Kommt ihr Hund auf Sie zu, wenn Sie traurig sind? Mit seinen feinen Instinkten spürt er Ihre schlechte Stimmung meist sofort und möchte Ihnen helfen. Einen größeren Liebesbeweis kann es vermutlich gar nicht geben. (Symbolbild)
Kommt ihr Hund auf Sie zu, wenn Sie traurig sind, gibt es kaum einen größeren Liebesbeweis. Mit seinen feinen Instinkten spürt er Ihre schlechte Stimmung meist sofort und möchte Ihnen helfen. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
Hat ihr Hund Angst und sucht bei Ihnen Schutz schaut er meist nach oben, um zu sehen, wie Sie reagieren. Überwiegend macht ein Hund das aber nur, wenn er weiß, dass Sie solche Situationen im Griff haben. Ein riesengroßer Vertrauensbeweis, Ihnen gegenüber. (Symbolbild)
Hat ihr Hund Angst und sucht bei Ihnen Schutz schaut er meist nach oben, um zu sehen, wie Sie reagieren. Überwiegend macht ein Hund das aber nur, wenn er weiß, dass Sie solche Situationen im Griff haben. Ein riesengroßer Vertrauensbeweis, Ihnen gegenüber. (Symbolbild) © Frank Sorge/Imago
Die Zuneigung des Hundes, zeigt sich auch darin, dass er gern in Ihrer Nähe schläft. Und wer nicht unbedingt das Bett mit dem Vierbeiner teilen möchte, kann ihm ein Körbchen in die Nähe stellen. So machen Sie ihren Vierbeiner mit Sicherheit glücklich. (Symbolbild)
Die Zuneigung Ihres Hundes, zeigt sich auch darin, dass er gern in Ihrer Nähe schläft. Und wer nicht unbedingt das Bett mit dem Vierbeiner teilen möchte, kann ihm ein Körbchen in die Nähe stellen. So machen Sie ihren Vierbeiner mit Sicherheit glücklich. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Tier einschläfern lassen: So viel kostet es bei Katze, Hund und Co.

In der folgenden Liste finden Sie eine Übersicht der geschätzten Kosten, die auf Tierbesitzer für das Einschläfern zukommen können.

  • Katze: Neben der Gebührenordnung für Tierärzte und den Kosten für Narkose- und Euthanasiemittel müssen auch die Dienstleistung des Tierarztes und die Medikamente bezahlt werden. Das Einschläfern einer Katze liegt zwischen 19 Euro und 58 Euro, hinzukommt die Überführung in die Tier­beseitigungs­anlage, die etwa 20 Euro kostet. Rechnen Sie insgesamt mit Kosten von etwa 50 Euro.
  • Hunde: Wer einen Hund einschläfern lassen muss, sollte mit Kosten ab 100 Euro rechnen. Der Einschläferungsprozess kostet von 20 Euro bis 60 Euro. Für die Medikamente können es bis zu 50 Euro und mindestens 20 Euro werden. Für Beruhigungs- und Betäubungsmittel sind zehn bis 20 Euro zu veranschlagen.
  • Pferd: Wer sein Pferd einschläfern lassen muss, sollte mit Kosten zwischen 200 und 300 Euro rechnen. Da Pferde in der Regel auf dem heimischen Hof erlöst werden, hängt der endgültige Betrag auch von den Anfahrtskosten des Tierarztes ab. Hinzukommen die Kosten der Tierkörperbeseitigung oder wenn gewünscht der Einäscherung. Der Preis für letzteres richtet sich nach dem Gewicht des Pferdes und den Kosten für die Überführung. Der Preis nur für die Einäscherung liegt in etwa zwischen 2.000 Euro und 3.000 Euro.
  • Meerschweinchen, andere Nager, Vögel und Hühner: Auch für Meerschweinchen, Kaninchen und andere Kleintiere kommen Kosten beim Einschläfern auf Sie zu. Rechnen Sie hierfür zwischen acht Euro und 25 Euro ein.
  • Schafe und Ziegen: Zuzüglich der variablen Kosten wie der Anfahrt des Tierarztes können beim Einschläfern von Schafen oder Ziegen mindestens 25 Euro entstehen.

Rubriklistenbild: © YAY images/Imago

Kommentare