Blitz und Donner

Gewitterangst bei Hunden und Katzen: Wie können Sie dem Tier helfen?

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Menschen finden Gewitter oft romantisch, Haustiere hingegen haben Todesangst. Mit nur wenigen Tricks helfen Sie Hund und Katze dabei, sich zu beruhigen.

Das kennt so ziemlich jeder Haustierbesitzer: Draußen donnert und blitzt es – und drinnen dreht der tierische Mitbewohner durch. Besonders Hunde und Katzen schalten bei Gewitter schnell in den Panikmodus. Ihr Tier hat Angst und Sie wollen helfen? Wir haben sieben gute Tipps für Sie!

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Darum haben Katze und Hund Angst vor Gewittern

Ihr Hund hat Gewitterangst? So helfen Sie ihm!

In alten Zeiten waren Gewitter für Mensch und Tier lebensgefährlich: Wer nicht rechtzeitig einen sicheren Unterschlupf fand, war großer Gefahr ausgesetzt. Heute ist das natürlich anders: Gehen Sie nicht gerade mit Ihrem Hund Gassi, wenn das Donnergrollen einsetzt, haben Sie im sicheren Zuhause wenig zu befürchten. Doch obwohl Ihr Haustier es gar nicht anders kennt, sitzt der Urinstinkt der Gewitterangst noch tief bei Hunden und Katzen. Hauptgrund dafür ist das plötzliche, laute Geräusch des Donners. Und für Menschen eher ungewohnt: Durch den abfallenden Luftdruck lädt sich das Fell Ihres Tieres auf. Berührt es anschließend einen metallischen Gegenstand, kommt es zu einem unangenehmen elektrischen Schlag, berichtet das Portal „Blick“. Das kann langfristig negative Verbindungen zum Gewitter schaffen – und so beginnt die Anspannung schon bevor Blitz und Donner überhaupt da sind.

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Daran erkennen Sie, ob Ihr Haustier Angst vor Gewitter hat

Werden Hunde nervös, zittern sie, schütteln sie sich häufig, hecheln stark und lecken sich übermäßig oft über die Schnauze. Besonders sensible Rassen, wie Hütehunde, sind leicht angespannt. Ihr Hund könnte auch laut bellen oder jaulen. Ihre Katze verkriecht sich hingegen, wenn sie Gefahr wittert. Sie wird wahrscheinlich aufhören zu spielen und abwehrend auf Sie reagieren.

Hundesprache verstehen: So signalisieren Hunde ihre Liebe – Schlafplatz und Ablecken

Rastet ihr Hund vor lauter Freude sprichwörtlich aus, wenn er Sie sieht? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass er sich unglaublich freut Sie wiederzusehen. Auch Hochspringen, Schwanzwedeln, Fiepen, Bellen und Lecken spricht für wahre Liebe und Freude darüber, dass Sie wieder da sind. (Symbolbild)
Rastet ihr Hund vor lauter Freude sprichwörtlich aus, wenn er Sie sieht? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass er sich unglaublich freut Sie wiederzusehen. Auch Hochspringen, Schwanzwedeln, Fiepen, Bellen und Lecken spricht für wahre Liebe und Freude darüber, dass Sie wieder da sind. (Symbolbild) © Rene Traut/Imago
Nicht nur bei der Begrüßung ist Ablecken ein Liebesbeweis. Meist will er auch zwischendurch damit seine Zuneigung zum Ausdruck bringen. Doch nicht nur seine Liebe zeigt er damit, Ihr Vierbeiner möchte Sie so auch pflegen. Das Ablecken erfahren Hunde bereits im Welpenalter von ihrer Mutter aus genau denselben Gründen. (Symbolbild)
Nicht nur bei der Begrüßung ist Ablecken ein Liebesbeweis. Meist will er auch zwischendurch damit seine Zuneigung zum Ausdruck bringen. Doch nicht nur seine Liebe zeigt er damit, Ihr Vierbeiner möchte Sie so auch pflegen. Das Ablecken erfahren Hunde bereits im Welpenalter aus genau denselben Gründen von ihrer Mutter. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Nahen Körperkontakt möchten Hunde nur mit denen, die sie wirklich mögen. Kuschelt sich ihr Hund also gerne an Sie, ist das ein Liebesbeweis. (Symbolbild)
Nahen Körperkontakt möchten Hunde nur mit denen, die sie wirklich mögen. Kuschelt sich ihr Hund also gerne an Sie, ist das ein Liebesbeweis. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Hunde, die sich an ihre Besitzer lehnen, lieben ihren Menschen. Die Geste zeugt von Vertrauen. Macht er dies auch in beängstigenden Situationen, fühlt sich ihr Vierbeiner bei ihnen sicher. (Symbolbild)
Hunde, die sich an ihre Besitzer lehnen, lieben ihren Menschen. Die Geste zeugt von Vertrauen. Macht er dies auch in beängstigenden Situationen, fühlt sich ihr Vierbeiner bei ihnen sicher. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Bringt Ihr Hund Ihnen sein Lieblingsspielzeug? Wenn ja, schätzen Sie sich glücklich. Denn das teilt er gewiss nur mit denen, die er wirklich mag. Der ganz besondere Liebesbeweis ist es, wenn er es Ihnen sogar ohne Spielaufforderung gibt und präsentiert. (Symbolbild)
Bringt Ihr Hund Ihnen sein Lieblingsspielzeug? Wenn ja, schätzen Sie sich glücklich. Denn das teilt er gewiss nur mit denen, die er wirklich mag. Der ganz besondere Liebesbeweis ist es, wenn er es Ihnen sogar ohne Spielaufforderung gibt und präsentiert. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Kommt ihr Hund auf Sie zu, wenn Sie traurig sind? Mit seinen feinen Instinkten spürt er Ihre schlechte Stimmung meist sofort und möchte Ihnen helfen. Einen größeren Liebesbeweis kann es vermutlich gar nicht geben. (Symbolbild)
Kommt ihr Hund auf Sie zu, wenn Sie traurig sind, gibt es kaum einen größeren Liebesbeweis. Mit seinen feinen Instinkten spürt er Ihre schlechte Stimmung meist sofort und möchte Ihnen helfen. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
Hat ihr Hund Angst und sucht bei Ihnen Schutz schaut er meist nach oben, um zu sehen, wie Sie reagieren. Überwiegend macht ein Hund das aber nur, wenn er weiß, dass Sie solche Situationen im Griff haben. Ein riesengroßer Vertrauensbeweis, Ihnen gegenüber. (Symbolbild)
Hat ihr Hund Angst und sucht bei Ihnen Schutz schaut er meist nach oben, um zu sehen, wie Sie reagieren. Überwiegend macht ein Hund das aber nur, wenn er weiß, dass Sie solche Situationen im Griff haben. Ein riesengroßer Vertrauensbeweis, Ihnen gegenüber. (Symbolbild) © Frank Sorge/Imago
Die Zuneigung des Hundes, zeigt sich auch darin, dass er gern in Ihrer Nähe schläft. Und wer nicht unbedingt das Bett mit dem Vierbeiner teilen möchte, kann ihm ein Körbchen in die Nähe stellen. So machen Sie ihren Vierbeiner mit Sicherheit glücklich. (Symbolbild)
Die Zuneigung Ihres Hundes, zeigt sich auch darin, dass er gern in Ihrer Nähe schläft. Und wer nicht unbedingt das Bett mit dem Vierbeiner teilen möchte, kann ihm ein Körbchen in die Nähe stellen. So machen Sie ihren Vierbeiner mit Sicherheit glücklich. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Sieben Tipps, um Katze und Hund bei Gewitter zu beruhigen

Ihr Haustier hat starke Gewitterangst? Das kann helfen:

  1. Lassen Sie Ihr Tier bei Gewitter nicht alleine mit seiner Angst.
  2. Bleiben Sie ruhig, auch wenn Ihr Hund laut jault.
  3. Schließen Sie alle Fenster und Türen. Lassen Sie auch die Rollläden herunter oder ziehen Sie die Gardinen zu.
  4. Geben Sie Ihrem Tier ein sicheres Versteck. Ihr Hund mag vielleicht einen abgedunkelten Raum. Die Katze bevorzugt eine leere Katzenbox.
  5. Zeigen Sie Ihrem Tier, dass alles in Ordnung ist. Reden Sie ruhig mit ihm, spielen Sie entspannende Musik und kuscheln Sie mit Hund und Katze, sofern diese dafür zugänglich sind.
  6. Unter Umständen hilft auch eine Ablenkung wie das Lieblingsleckerli oder ein Spiel.
  7. Langfristig können Sie Ihr Tier in ruhigen Momenten für Gewitter sensibilisieren. Spielen Sie dafür gelegentlich Donnergeräusche über Ihr Smartphone ab und zeigen Sie Ihrem Tier, dass keine Gefahr droht.

Panik bei Gewitter: Das tun Sie im Extremfall

Alle guten Tipps helfen nicht und Ihr Hund verfällt bei jedem Gewitter in Panik? Sprechen Sie Ihren Tierarzt auf ein pflanzliches Beruhigungsmittel an. Bei ganz schweren Fällen kann er auch ein stärkeres Medikament verschreiben. Viele Hundetrainer bieten ein Gewittertraining an. Mit positiver Verstärkung gewöhnen Sie Ihr Tier langfristig an die lauten Geräusche.

Rubriklistenbild: © YAY Images/gsdonlin/IMAGO

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