Enge Beziehung

Hund als Rettung: Tier erschnüffelt Menschen in Not

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Hunde helfen Menschen seit mehreren Tausend Jahren. Oft ist die feine Nase der Tiere dabei entscheidend. Manchmal reicht aber auch einfach ihre Nähe.

Hunde gehören zu den Lieblingshaustieren der Deutschen, schon lange ist der Hund der beste Freund des Menschen und nicht mehr von seiner Seite wegzudenken. Angefangen hat diese enge Bindung schon vor Tausenden von Jahren, als der Wolf langsam zum zahmen Helfer des Menschen wurde. Auch heute ist der Hund in vielen Fällen weit mehr als nur ein Haustier. Als Rettungshund, Therapie- oder Besuchshund hilft er dem Menschen in vielen Lebenslagen weiter.

Hund als Rettung: Tier erschnüffelt Menschen in Not

Hunde erschnüffeln verschüttete Menschen. (Symbolbild)

Eine Aufgabe, die der Hund schon seit langer, langer Zeit übernimmt und auch heutzutage noch ausführt, ist die Unterstützung des Menschen bei der Jagd. Dabei eignen sich einige Rassen besser als Jagdhund als andere, dazu zählen zum Beispiel:

  • Dackel
  • Terrier
  • Deutsch-Kurzhaar
  • Labrador
  • Irischer Setter
  • Groß Münsterländer
  • Weimaraner
  • Beagle

Diese Rassen sind besonders gut darin, Wild aufzuspüren und das erlegte Tier zum Jäger zurückzubringen. Ein Jagdhund fällt allerdings auch nicht einfach vom Himmel. Um alle Befehle des Jägers auch richtig zu verstehen und auszuführen, braucht es eine längere Ausbildung für die Hunde.

Hund als Rettung: Herden im Zaum halten

Daneben hilft der Hund bis heute Menschen dabei, beispielsweise Schafsherden beisammen zuhalten und in den Stall zu treiben. Dabei unterscheiden Experten zwischen Hüte- und Schutzhunden. Hütehunde haben ein enges Verhältnis zum Schäfer und verstehen dessen Kommandos auf Anhieb. Sie halten die Herde zusammen und lenken sie auf Befehl hin in eine bestimmte Richtung. Schutzhunde hingegen sind Teil der Herde. Sie haben die Aufgabe, Schafe oder andere Herdentiere vor Angriffen von beispielsweise Wölfen zu schützen.

Hund als Rettung: Im Notfall kann eine Hundenase Leben retten

Als Retter in der Not kommt der Hund zum Beispiel dann zum Einsatz, wenn Menschen verschüttet und vermisst werden. Die Nase von Hunden ist um ein Vielfaches besser als die menschliche Nase: Hat der Mensch gerade mal etwa fünf Millionen Riechzellen, sind es beim Hund schon über 220 Millionen. Die Nase ist also die Wunderwaffe des Hundes und hat schon so manchen Menschen in Not vor dem Tod gerettet.

Doch nicht in allen Situationen braucht es einen top ausgebildeten Hund, um dem Menschen zu helfen. Manchmal reichen schon die Nähe des Tieres und der Kontakt zu ihm aus, um den Menschen zu beruhigen. Sogenannte Besuchshunde statten beispielsweise regelmäßig Altersheimen oder Kinderkrankenhäusern einen Besuch ab und verbringen einige Stunden mit den Alten oder Erkrankten. Dieser Kontakt hat nachweislich positiven Einfluss auf den Gesundheitszustand der Patienten.

Hunde sind also bis heute ein wichtiger Helfer im Alltag des Menschen. Und werden es hoffentlich auch noch lange Zeit bleiben.

Rubriklistenbild: © Rupert OberhŠuser/Imago

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