Leben in Zeitraffer

Hundejahre in Menschenjahre umrechnen: Mit dieser Tabelle ist es ganz einfach

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Um Hundejahre in Menschenjahre umzurechnen, verwenden viele Hundehalter die Formel „mal sieben“. Doch die gilt als veraltet.

„Wie alt ist mein Hund in Menschenjahre gerechnet?“ Diese Frage stellen sich viele Halter, um eine ungefähre Einschätzung darüber zu haben, in welcher Lebensphase sich der Vierbeiner gerade befindet oder welche Krankheiten eventuell auf einen zukommen könnten. Häufig wird dabei mit sieben multipliziert. Doch diese Faustregel gilt als veraltet.

Hundealter in Menschenjahren: So alt ist ihr Vierbeiner wirklich

Kleinere Hunde leben durchschnittlich etwas länger als ihre Artgenossen. Dieser Dackel ist 16 Jahre alt und blind, aber dennoch fit. (Symbolbild)

Forscher der University of California San Diego haben genauer hingeschaut und anhand der Daten von Hunden der Rasse Labrador Retriever eine neue Formel entwickelt. Sie soll weitaus konkreter und korrekter sein. Denn Hunde altern „unterschiedlich schnell“. Man könnte fast sagen: In jungen Jahren rast die Zeit, sie entwickeln sich sehr zügig und altern besonders schnell und später spielt sich dieser Prozess etwas langsamer ab. Außerdem spielen Größe, Gewicht, Ernährung, Pflege, aber auch die Gene eine entscheidende Rolle.

Zehn Hunderassen mit dem stärksten Biss

Malinois werden auch als belgische Schäferhunde bezeichnet. Durch ihre hohe Aufmerksamkeit eignen sie sich als Wachhunde und werden auch als Diensthunde bei Polizei und Militär eingesetzt. Weil sie viel Energie besitzen, müssen sie entsprechend ausgelastet werden. (Symbolbild)
Platz 10: Der Malinois oder auch belgische Schäferhund hat eine Beißkraft von 200 PSI. Die Rasse ist sehr aufmerksam und eignet sich deswegen auch als Wachhund. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Wegen ihres üppigen Fells, werden Chow-Chows auch als „Löwenhunde“ bezeichnet. Sie sind zwar sehr ausgeglichene Tiere, aber auch etwas eigensinnig. In der Regel werden sie bis zu 56 Zentimeter groß. (Symbolbild)
Platz 9: Die flauschigen und ausgeglichenen Chow-Chows können mit bis zu 220 PSI zubeißen. Die Rasse kommt aus China und wird dort auch „Löwenhund“ genannt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Weil Holländische Schäferhunde so athletisch und lernwillig sind, werden sie häufig als Diensthunde bei Polizei, Militär und Zoll eingesetzt. Ihre Vorfahren sind die gleichen, wie die der Mallinois, den belgischen Schäferhunden. (Symbolbild)
Platz 8: Holländische Schäferhunde beißen mit 225 PSI zu. Sie sind sehr lernwillig und sportlich. Mit den Mallinois sind sie verwandt. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Mit einer Beißkraft von 235 PSI sind American Pit Bull Terrier früher oft in Hundekämpfen zum Einsatz gekommen. Die Rasse ist dadurch als äußerst aggressiv in Verruf geraten. Bei guter Erziehung aber, sind auch sie sehr freundliche Hunde. (Symbolbild)
Platz 7: American Pit Bull Terrier haben eine Beißkraft von 235 PSI. Durch Hundekämpfe sind sie in Verruf geraten. Doch bei guter Erziehung sind sie sehr menschenfreundlich. Deswegen werden sie heute auch, trotz ihres Stigmas, als Assistenz- und Therapiehunde eingesetzt. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Deutsche Schäferhunde wurden zwar zum Hüten gezüchtet, haben aber auch einen starken Jagdtrieb. Zubeißen können sie mit 240 PSI. Ihr Gebiss ist in erster Linie auf das Fangen, Festhalten, Zerreißen und das Zerkleinern der Beute spezialisiert. (Symbolbild)
Platz 6: Deutsche Schäferhunde wurden zwar zum Hüten gezüchtet, haben aber auch einen starken Jagdtrieb. Zubeißen können sie mit 240 PSI. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Hunde der Rasse American Bulldog sind loyal und freundlich. Ihre Statue ist klein, aber kräftig. So auch ihr Kiefer, mit dem sie eine Beißkraft von 300 PSI erreichen können. (Symbolbild)
Platz 5: Der American Bulldog ist klein und muskulös. Sein breiter, kräftiger Kiefer kommt auf eine Beißkraft von 300 PSI. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Rottweiler sind sehr aufmerksam und können auch ein ausgeprägtes Schutzverhalten an den Tag legen. Mit ihrem kräftigen Gebiss erreichen sie Kräfte von bis zu 330 PSI. (Symbolbild)
Platz 4: Rottweiler können mit 330 PSI zubeißen. Sie sind bekannt für ihr freundliches und tapferes Wesen. Doch auch für ihre Körperkraft und ihren starken Kiefer. (Symbolbild) © teamwork/Imago
Der English Mastiff gilt als ruhig und würdevoll, aber auch tapfer und beschützend. Rüden können bis zu 100 Kilogramm schwer werden. Mit einer Beißkraft von 560 PSI ist auch ihr Kiefer besonders kräftig. (Symbolbild)
Platz 3: Den drittstärksten Hundekiefer besitzt der English Mastiff. Mit 560 PSI kann er zupacken. Sein Wesen ist ruhig und beschützend, weswegen er sich auch sehr gut als Wachhund eignet. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Der Dobermann gilt als sensibel und oft wird ihm ein aggressiver Charakter nachgesagt. Auch wenn sie nicht so schwer werden, haben sie dennoch eine Beißkraft von bis zu 600 PSI. (Symbolbild)
Platz 2: Auch wenn der Dobermann gerade mal bis zu 45 Kilogramm schwer wird, hat er dennoch eine sehr große Beißkraft von 600 PSI. (Symbolbild) © Zoonar/Imago
Der Kangal-Hirtenhund kann mit 740 PSI kräftiger als ein Löwe zubeißen. Der Kangal ist ein Herdenschutzhund und wird zur Überwachung von Nutztieren eingesetzt. (Symbolbild)
Platz 1: Den stärksten Kiefer unter den Hunderassen hat der Kangal-Hirtenhund. Mit ganzen 740 PSI kann er zubeißen und ist damit sogar kräftiger als ein Löwe, der auf 691 PSI kommt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago

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Kleinere Rassen durchlaufen anfangs die unterschiedlichen Phasen etwas schneller. Sie werden früher geschlechtsreif, meist zwischen dem fünften und achten Lebensmonat. Bei sehr großen Hunden kann das bis zu zwei Jahren dauern. Jedoch werden kleinere Vierbeiner älter als ihre Artgenossen. Ein Chihuahua kann beispielsweise gut und gerne 20 Jahre alt werden, ein Berner Sennenhund hat eine Lebenserwartung von ungefähr acht Jahren. Einen Dackel darf man bereits mit neun Jahren als älteren Herrn bezeichnen, eine Deutsche Dogge zählt schon mit sechs Jahren zu den Senioren.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Hundealter in Menschenjahren: Unterschiedliche Faktoren spielen eine Rolle

Um nun das Alter von Hunden gezielter umrechnen zu können, schlagen die US-amerikanischen Forscher folgende Formel vor.

  • Menschenalter = 16 x In (Hundealter) + 31
  • Dies kann man am besten mit einem Taschenrechner mit entsprechender Taste bestimmen. Die In-Funktion steht für natürlicher Logarithmus.

Um die etwas komplizierte Rechnung etwas zu vereinfachen, haben wir folgende Darstellung für Sie zusammengefasst. Grobe Einteilung: Kleiner Hund (bis 9 Kilo), mittelgroßer Hund (9 bis 23 Kilo), großer Hund (23 bis 45 kg)

HundealterKleiner Hundmittelgroßer Hundgroßer Hund
1201814
2282722
3323331
4363940
5404549
6445158
7485768
8526376
9566985
10607594
11648099

Wenn Sie das Hundealter Ihres Vierbeiners nicht kennen, weil Sie Ihren Liebling beispielsweise aus dem Tierschutz übernommen haben, so können Tierärzte oder Tierheime eine grobe Schätzung abgeben. Sie beurteilen anhand unterschiedlicher Merkmale wie Zustand der Zähne oder Beschaffenheit des Fells. Klar funktioniert das nicht auf den Monat genau, jedoch lässt sich durchaus sagen, ob es sich bei dem Vierbeiner um einen Welpen, Junghund oder ausgewachsenen Hund handelt.

Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

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