Pflegeleicht

Hunderassen, die kaum haaren und weniger streng riechen

Manche Hunderassen sind pflegeleichter als andere. Sie haaren oder riechen zum Beispiel weniger. Wer darauf großen Wert legt, sollte sich vorab gut informieren.

Viele Menschen haben einen Hund im eigenen Haus, der ihnen Freude macht und immer neue Abenteuer schenkt. Doch für manche wird ein Hund zum Problem, besonders wenn er viele Haare verliert oder einen unangenehmen Geruch hat. Wer das von vornherein vermeiden will, sollte eine Hunderasse wählen, die weniger haart und nicht so stark riecht. Wir verraten, welche das sind.

Pflegeleichte Hunderassen: Welche Hunde kaum haaren

Pudel gibt es in groß, mittel und klein (s. Foto). Ihnen gemein ist das wenige haaren und der nur minimale Geruch (Symbolbild.

Wie viel Pflege ein Hund benötigt, spielt bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle. Potenzielle Hundebesitzer müssen bei Langhaarhunden mehr Zeit für die Pflege des Fells aufwenden – und nicht zuletzt benötigt auch die Wohnung wegen des Haarverlustes mehr Putzaufwand. Deshalb entscheiden sich viele Käufer bewusst für eine Hunderasse, die in dieser Hinsicht pflegeleicht ist.

So viel vorab: Jeder Hund haart. Das lässt sich nicht vermeiden. Unabhängig von der Felllänge benötigt ein Hund gute Fellpflege und Besitzer müssen ihren Vierbeiner mehrmals in der Woche bürsten. Doch manche Hunde neigen weniger zum Haarverlust als andere, dazu zählen folgende Hunderassen:

  • Pudel
  • Schnauzer
  • Havaneser
  • Malteser
  • Terrier

Wer eine saubere Wohnung möchte, entscheidet sich für eine dieser Rassen, denn sie haaren wenig. Hunde mit wenig Haarverlust eignen sich zudem besser für Allergiker. Zwar kann eine allergische Reaktion bei Kontakt mit einem Hund nie ausgeschlossen werden, doch je kürzer das Fell, desto weniger werden Allergiker auf den Hund reagieren. Für solche Fragen stehen Ärzte zur Verfügung und klären auf.

Pflegeleichte Hunderassen: Welche riechen weniger?

Hunde haben, genauso wie Menschen, einen körpereigenen Geruch, denn es sind Säugetiere. Geruchsneutrale Hunderassen gibt es daher nicht. Wie sehr ein Hund riecht, hängt auch von der Pflege ab. So können selbst Hunde mit einem leichten Eigengeruch stinken, wenn sich die Besitzer nicht um ihre Pflege kümmern. Dennoch gibt es Hunderassen, die weniger riechen. Dazu gehören:

  • Malteser
  • Briard
  • Dalmatiner
  • Shih Tzu
  • Pudel
  • Boxer
  • Zwergspitz
  • Dachshund

Malteser und Pudel erfüllen die Voraussetzungen eines Hundes, der wenig haart und wenig riecht, dennoch benötigen auch diese Hunderassen die richtige Pflege. Dass manche Hunderassen weniger riechen, hängt mit der Menge an Hautfalten zusammen. Ein Malteser riecht wenig, weil sich durch die geringe Menge an Hautfalten kaum Schmutz absetzen kann.

Ein unangenehmer Geruch lässt sich nicht immer vermeiden, vor allem, wenn Hunde nass werden. Dann stinken sie oft, weil durch die Körperwärme das Wasser in ihrem Fell verdunstet. Bei Hunden mit wenig Geruch ist das nicht so stark ausgeprägt, doch auch sie entwickeln deutliche Ausdünstungen.

Pflegeleichte Hunderassen: Das müssen Besitzer beachten

Auch wenn Hunde wenig riechen und haaren, sind sie nicht zwingend pflegeleicht. Jeder Hund muss gebadet oder gebürstet werden. Wie viel Pflege ein Hund benötigt, hängt von der Hunderasse ab und kann pauschal nicht beantwortet werden. Besitzer beugen Haarverlust und schlechtem Geruch vor, wenn sie ihren Vierbeiner mindestens einmal pro Woche bürsten und einmal im Monat baden.

Rauhaarige Rassen wie der Schnauzer müssen einmal im Monat getrimmt werden. Damit wird das Fell gestärkt und das Wachstum gefördert. Was für Besitzer schmerzhaft aussieht, fühlt sich für den Hund gut an, gleichzeitig wird der Haarverlust minimiert.

Hundesprache verstehen: So signalisieren Hunde ihre Liebe – Schlafplatz und Ablecken

Rastet ihr Hund vor lauter Freude sprichwörtlich aus, wenn er Sie sieht? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass er sich unglaublich freut Sie wiederzusehen. Auch Hochspringen, Schwanzwedeln, Fiepen, Bellen und Lecken spricht für wahre Liebe und Freude darüber, dass Sie wieder da sind. (Symbolbild)
Rastet ihr Hund vor lauter Freude sprichwörtlich aus, wenn er Sie sieht? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass er sich unglaublich freut Sie wiederzusehen. Auch Hochspringen, Schwanzwedeln, Fiepen, Bellen und Lecken spricht für wahre Liebe und Freude darüber, dass Sie wieder da sind. (Symbolbild) © Rene Traut/Imago
Nicht nur bei der Begrüßung ist Ablecken ein Liebesbeweis. Meist will er auch zwischendurch damit seine Zuneigung zum Ausdruck bringen. Doch nicht nur seine Liebe zeigt er damit, Ihr Vierbeiner möchte Sie so auch pflegen. Das Ablecken erfahren Hunde bereits im Welpenalter von ihrer Mutter aus genau denselben Gründen. (Symbolbild)
Nicht nur bei der Begrüßung ist Ablecken ein Liebesbeweis. Meist will er auch zwischendurch damit seine Zuneigung zum Ausdruck bringen. Doch nicht nur seine Liebe zeigt er damit, Ihr Vierbeiner möchte Sie so auch pflegen. Das Ablecken erfahren Hunde bereits im Welpenalter aus genau denselben Gründen von ihrer Mutter. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Nahen Körperkontakt möchten Hunde nur mit denen, die sie wirklich mögen. Kuschelt sich ihr Hund also gerne an Sie, ist das ein Liebesbeweis. (Symbolbild)
Nahen Körperkontakt möchten Hunde nur mit denen, die sie wirklich mögen. Kuschelt sich ihr Hund also gerne an Sie, ist das ein Liebesbeweis. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Hunde, die sich an ihre Besitzer lehnen, lieben ihren Menschen. Die Geste zeugt von Vertrauen. Macht er dies auch in beängstigenden Situationen, fühlt sich ihr Vierbeiner bei ihnen sicher. (Symbolbild)
Hunde, die sich an ihre Besitzer lehnen, lieben ihren Menschen. Die Geste zeugt von Vertrauen. Macht er dies auch in beängstigenden Situationen, fühlt sich ihr Vierbeiner bei ihnen sicher. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Bringt Ihr Hund Ihnen sein Lieblingsspielzeug? Wenn ja, schätzen Sie sich glücklich. Denn das teilt er gewiss nur mit denen, die er wirklich mag. Der ganz besondere Liebesbeweis ist es, wenn er es Ihnen sogar ohne Spielaufforderung gibt und präsentiert. (Symbolbild)
Bringt Ihr Hund Ihnen sein Lieblingsspielzeug? Wenn ja, schätzen Sie sich glücklich. Denn das teilt er gewiss nur mit denen, die er wirklich mag. Der ganz besondere Liebesbeweis ist es, wenn er es Ihnen sogar ohne Spielaufforderung gibt und präsentiert. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Kommt ihr Hund auf Sie zu, wenn Sie traurig sind? Mit seinen feinen Instinkten spürt er Ihre schlechte Stimmung meist sofort und möchte Ihnen helfen. Einen größeren Liebesbeweis kann es vermutlich gar nicht geben. (Symbolbild)
Kommt ihr Hund auf Sie zu, wenn Sie traurig sind, gibt es kaum einen größeren Liebesbeweis. Mit seinen feinen Instinkten spürt er Ihre schlechte Stimmung meist sofort und möchte Ihnen helfen. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
Hat ihr Hund Angst und sucht bei Ihnen Schutz schaut er meist nach oben, um zu sehen, wie Sie reagieren. Überwiegend macht ein Hund das aber nur, wenn er weiß, dass Sie solche Situationen im Griff haben. Ein riesengroßer Vertrauensbeweis, Ihnen gegenüber. (Symbolbild)
Hat ihr Hund Angst und sucht bei Ihnen Schutz schaut er meist nach oben, um zu sehen, wie Sie reagieren. Überwiegend macht ein Hund das aber nur, wenn er weiß, dass Sie solche Situationen im Griff haben. Ein riesengroßer Vertrauensbeweis, Ihnen gegenüber. (Symbolbild) © Frank Sorge/Imago
Die Zuneigung des Hundes, zeigt sich auch darin, dass er gern in Ihrer Nähe schläft. Und wer nicht unbedingt das Bett mit dem Vierbeiner teilen möchte, kann ihm ein Körbchen in die Nähe stellen. So machen Sie ihren Vierbeiner mit Sicherheit glücklich. (Symbolbild)
Die Zuneigung Ihres Hundes, zeigt sich auch darin, dass er gern in Ihrer Nähe schläft. Und wer nicht unbedingt das Bett mit dem Vierbeiner teilen möchte, kann ihm ein Körbchen in die Nähe stellen. So machen Sie ihren Vierbeiner mit Sicherheit glücklich. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Auf manche Faktoren haben Hundebesitzer nur bedingt Einfluss, beispielsweise auf die Beschaffenheit des Fells. Hunde wechseln zum Sommer und Winter ihr Fell. Beim Wechsel erfolgt ein größerer Haarverlust, der dementsprechend mehr Pflege erfordert. Zu dieser Zeit sollten Hunde täglich gebürstet werden.

Worauf Besitzer Einfluss haben, ist das Futter. Schlechte Futterqualität oder Lebensmittelunverträglichkeit fördern den Fellverlust, aber auch den schlechten Geruch des Hundes. Besteht der Verdacht einer Lebensmittelunverträglichkeit, müssen Hundehalter den Tierarzt aufsuchen und die Ernährungsweise anpassen. In solchen Fällen hilft auch eine auf Hunde spezialisierte Ernährungsberatung.

Rubriklistenbild: © AFLO/Imago

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