Hundetraining, Hundeerziehung

Hundeschule: Kosten, die sich lohnen

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In einer Hundeschule lernen Hundehalter unter fachkundiger Anleitung die richtige Kommunikation mit dem Hund

In der Hundeschule lernen Hundehalter die richtige Kommunikation mit ihrem Vierbeiner. Es sind Kosten, die sich auf lange Sicht auszahlen, denn sowohl Hund als auch Herrchen und Frauchen profitieren.

In einer Hundeschule lernen Hundehalter unter fachkundiger Anleitung die richtige Kommunikation mit dem Hund. Herrchen und Frauchen üben sich in der Hundesprache. Sie erfahren, wie sie dem Tier verständliche Kommandos vermitteln.

Hundeschule wird für den Ersthund unbedingt empfohlen

Gerade, wenn es der erste Hund ist, ist die Hundeschule eine gute Adresse. Denn Fehler in der Kommunikation und Erziehung führen schnell zu unerwünschten Verhaltensweisen, die nur schwer wieder abzutrainieren sind. Aber auch in einem solchen Fall hilft eine Hundeschule weiter. Fehlverhalten wird in geduldiger Zusammenarbeit mit den erfahrenen Trainerinnen und Trainern angegangen. Bei Welpen liegt der Fokus hauptsächlich auf der Sozialisation. Genauso können die bereits etwas älteren und erwachsenen Hunde ihr Sozialverhalten in einer Hundeschule verbessern, denn hier kommen sie in Kontakt mit vielen verschiedenen Artgenossen und Menschen. Bei Schwierigkeiten, einen sehr sturen Vierbeiner zu bändigen, bekommen die Halter Strategien an die Hand, mit denen sie den Hundealltag besser meistern.

Hundesprache verstehen: So signalisieren Hunde ihre Liebe – Schlafplatz und Ablecken

Rastet ihr Hund vor lauter Freude sprichwörtlich aus, wenn er Sie sieht? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass er sich unglaublich freut Sie wiederzusehen. Auch Hochspringen, Schwanzwedeln, Fiepen, Bellen und Lecken spricht für wahre Liebe und Freude darüber, dass Sie wieder da sind. (Symbolbild)
Rastet ihr Hund vor lauter Freude sprichwörtlich aus, wenn er Sie sieht? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass er sich unglaublich freut Sie wiederzusehen. Auch Hochspringen, Schwanzwedeln, Fiepen, Bellen und Lecken spricht für wahre Liebe und Freude darüber, dass Sie wieder da sind. (Symbolbild) © Rene Traut/Imago
Nicht nur bei der Begrüßung ist Ablecken ein Liebesbeweis. Meist will er auch zwischendurch damit seine Zuneigung zum Ausdruck bringen. Doch nicht nur seine Liebe zeigt er damit, Ihr Vierbeiner möchte Sie so auch pflegen. Das Ablecken erfahren Hunde bereits im Welpenalter von ihrer Mutter aus genau denselben Gründen. (Symbolbild)
Nicht nur bei der Begrüßung ist Ablecken ein Liebesbeweis. Meist will er auch zwischendurch damit seine Zuneigung zum Ausdruck bringen. Doch nicht nur seine Liebe zeigt er damit, Ihr Vierbeiner möchte Sie so auch pflegen. Das Ablecken erfahren Hunde bereits im Welpenalter aus genau denselben Gründen von ihrer Mutter. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Nahen Körperkontakt möchten Hunde nur mit denen, die sie wirklich mögen. Kuschelt sich ihr Hund also gerne an Sie, ist das ein Liebesbeweis. (Symbolbild)
Nahen Körperkontakt möchten Hunde nur mit denen, die sie wirklich mögen. Kuschelt sich ihr Hund also gerne an Sie, ist das ein Liebesbeweis. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Hunde, die sich an ihre Besitzer lehnen, lieben ihren Menschen. Die Geste zeugt von Vertrauen. Macht er dies auch in beängstigenden Situationen, fühlt sich ihr Vierbeiner bei ihnen sicher. (Symbolbild)
Hunde, die sich an ihre Besitzer lehnen, lieben ihren Menschen. Die Geste zeugt von Vertrauen. Macht er dies auch in beängstigenden Situationen, fühlt sich ihr Vierbeiner bei ihnen sicher. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Bringt Ihr Hund Ihnen sein Lieblingsspielzeug? Wenn ja, schätzen Sie sich glücklich. Denn das teilt er gewiss nur mit denen, die er wirklich mag. Der ganz besondere Liebesbeweis ist es, wenn er es Ihnen sogar ohne Spielaufforderung gibt und präsentiert. (Symbolbild)
Bringt Ihr Hund Ihnen sein Lieblingsspielzeug? Wenn ja, schätzen Sie sich glücklich. Denn das teilt er gewiss nur mit denen, die er wirklich mag. Der ganz besondere Liebesbeweis ist es, wenn er es Ihnen sogar ohne Spielaufforderung gibt und präsentiert. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Kommt ihr Hund auf Sie zu, wenn Sie traurig sind? Mit seinen feinen Instinkten spürt er Ihre schlechte Stimmung meist sofort und möchte Ihnen helfen. Einen größeren Liebesbeweis kann es vermutlich gar nicht geben. (Symbolbild)
Kommt ihr Hund auf Sie zu, wenn Sie traurig sind, gibt es kaum einen größeren Liebesbeweis. Mit seinen feinen Instinkten spürt er Ihre schlechte Stimmung meist sofort und möchte Ihnen helfen. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
Hat ihr Hund Angst und sucht bei Ihnen Schutz schaut er meist nach oben, um zu sehen, wie Sie reagieren. Überwiegend macht ein Hund das aber nur, wenn er weiß, dass Sie solche Situationen im Griff haben. Ein riesengroßer Vertrauensbeweis, Ihnen gegenüber. (Symbolbild)
Hat ihr Hund Angst und sucht bei Ihnen Schutz schaut er meist nach oben, um zu sehen, wie Sie reagieren. Überwiegend macht ein Hund das aber nur, wenn er weiß, dass Sie solche Situationen im Griff haben. Ein riesengroßer Vertrauensbeweis, Ihnen gegenüber. (Symbolbild) © Frank Sorge/Imago
Die Zuneigung des Hundes, zeigt sich auch darin, dass er gern in Ihrer Nähe schläft. Und wer nicht unbedingt das Bett mit dem Vierbeiner teilen möchte, kann ihm ein Körbchen in die Nähe stellen. So machen Sie ihren Vierbeiner mit Sicherheit glücklich. (Symbolbild)
Die Zuneigung Ihres Hundes, zeigt sich auch darin, dass er gern in Ihrer Nähe schläft. Und wer nicht unbedingt das Bett mit dem Vierbeiner teilen möchte, kann ihm ein Körbchen in die Nähe stellen. So machen Sie ihren Vierbeiner mit Sicherheit glücklich. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Hundeschule: Das Training

Generell ist das Training in der Hundeschule durch spielerisches Üben mit positiver Bestärkung gekennzeichnet. Das festigt zudem das Vertrauen, was die wichtigste Basis bei der gemeinsamen Arbeit ist. Hundebesitzer erhalten ein Grundwissen über die Körpersprache des Hundes sowie über das Lernverhalten und die damit einhergehende richtige Herangehensweise an die Hundeerziehung. Die Theorie verbinden die Halter mit der praktischen Anwendung im Training. Welpen werden an unterschiedliche Umweltreize des Alltags wie etwa Lärm, Wasser und Verkehr herangeführt. Außerdem treffen sie auf Artgenossen, mit denen sie spielen können. Das Erlernen von Grundbegriffen gehört ebenso auf den Stundenplan für Welpen. Daneben bieten Hundeschulen gezieltes Training an, um konkrete Verhaltensprobleme abzugewöhnen. Dazu gehört zum Beispiel ein starker Jagdtrieb, das Ziehen an der Leine oder das Anbellen von Besuchern. Eine solche Unterrichtseinheit findet gewöhnlich in Einzelstunden statt, während das Alltagstraining in Gruppenstunden abgehalten wird.

Einige weitere Punkte, die Welpen oder erwachsene Hunde in einer Hundeschule trainieren:

Hundeschule: Der richtige Zeitpunkt, Häufigkeit und Dauer

Ist der Hund gerade erst in seinem neuen Zuhause eingezogen, braucht er erst einmal ausreichend Zeit, um sich einzugewöhnen. Welpen erreichen mit etwa zwölf bis 13 Wochen ein gutes Alter für die Hundeschule. Sie sollten zum Zeitpunkt ihres ersten Schulbesuches schon ihre zweite Pflichtimpfung erhalten haben. Häufigkeit und Dauer des Trainings lassen sich nicht pauschal bestimmen. Das kommt individuell auf die Bedürfnisse von Hund und Halter an. Auch die Gelehrigkeit des Vierbeiners, das gesetzte Trainingsziel und das Kursangebot spielen eine Rolle. Für Welpen und Hunde, die lediglich einen Grundgehorsam beigebracht bekommen, reichen meistens zwei bis drei Monate Training, das ein- oder zweimal die Woche stattfindet. Kurse, die dazu dienen, Fehlverhalten abzutrainieren, beziehungsweise spezielle Ziele haben, dauern oft etwas länger.

Hundeschule: Kosten

Die Kosten richten sich nach Dauer, Intensität und Inhalten des Trainings. Gruppentrainings sind in der Regel günstiger als spezielle Einheiten und Einzeltraining. Außerdem bestimmen Wohnort und die Wahl der Hundeschule den Kosten.

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