Ernährung kann Wasserlassen verstärken

Harndrang und Inkontinenz? Elf Lebensmittel sollten Sie bei Blasenschwäche besser meiden

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Wer ständig zur Toilette muss oder seinen Urin nicht halten kann, sollte nicht nur Tee und Kaffee reduzieren, sondern auch bei der Ernährung auf bestimmte Lebensmittel verzichten, um die Symptome zu lindern.

Müssen Sie innerhalb von 24 Stunden etwa sechs bis sieben Mal – das bedeutet alle 3,5 Stunden – zur Toilette, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Es gibt allerdings Menschen, die wesentlich häufiger Harndrang verspüren, auch nachts, oder unwillkürlich Wasser lassen, da sie es nicht halten können. Ursachen für Harndrang und häufiges Wasserlassen gibt es verschiedene, angefangen von harmlosem, übermäßigem Trinken bis hin zu Erkrankungen wie akuter Blasenentzündung, Inkontinenz, Diabetes, Bluthochdruck oder Schlaganfall. In jedem Fall sollten Betroffene ihren Hausarzt aufsuchen, um über eine Urinprobe und möglicherweise auch ein Blutbild die Ursache herauszufinden.

Ständig Harndrang: Acht Lebensmittel, die Sie bei Blasenschwäche vermeiden sollten

Blasenschwäche und Harndrang sind für Betroffene besonders unangenehm, wenn sie unterwegs sind – zum Mittagessen besser auf Mahlzeiten mit beispielsweise Sellerie, der harntreibend wirkt, verzichten.

Eine schwache Blase führt meist auch zu häufigem Harndrang. Betroffene verspüren zum Teil massiven Leidensdruck. Die Symptome lassen sich in vielen Fällen nicht nur durch ein Blasentraining und ein gezieltes Trink- und Toilettenverhalten minimieren, es kann auch helfen, bestimmte Lebensmittel in der Ernährung zu reduzieren oder ganz zu streichen.

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Joghurt, Haferflocken, Brokkoli, Blumenkohl: Welche zehn Hausmittel gegen Verstopfung helfen

Schale mit Haferflocken
Tun Sie Ihrem Darm gerne schon zum Frühstück etwas Gutes und beugen Verstopfung vor: Ideal ist hier eine Portion Haferflocken, da die darin enthaltenen Ballaststoffe die Verdauung anregen. Mittlerweile allseits beliebt als Haferschleim, sogenanntes Porridge, nur mit Wasser oder gemischt mit Wasser und Milch (Verhältnis 2:1) zubereitet, da Milch in zu großen Mengen wiederum Blähungen und Verstopfung hervorrufen kann. Was vielen auch schmeckt, sind Haferflocken mit... (Symbolbild) © Anna Bogush/Imago
Naturjoghurt mit Beeren und etwas Müsli in einem Glas.
...Naturjoghurt! Dieser ist ideal, um den Stoffwechsel anzuregen und wirkt wahre Wunder, wenn es um Verstopfungen geht. Gleichzeitig hilft natürlicher Joghurt mit seinen probiotischen Milchsäurebakterien, die Darmflora aufzubauen. Gerne auch mit frischen Blaubeeren kombinieren, diese helfen zusätzlich gegen Verstopfung und wirken leicht abführend. (Symbolbild) © Petra Schneider-Schmelzer/Imago
Ein Glas Apfelsaft ist gut für die Verdauung und hilft gegen Verstopfung.
Für eine gute Verdauung ist es immer wichtig, viel zu trinken, ca. zwei Liter pro Tag, allem voran Wasser. Um Verdauungsproblemen und Verstopfung vorzubeugen, kann ein leckerer Apfeldirektsaft den Darm ankurbeln – warum nicht gleich am Morgen mit einem Glas in den Tag starten! Im besten Fall erst nach vier bis fünf Schlucken warmem Wasser, das nach dem Aufstehen und auf leeren Magen getrunken wird, so wird der Stoffwechsel angekurbelt. (Symbolbild) © Andreas Berheide/Imago
Schüssel mit Löffel Leinsamen
Was nicht nur zusätzlich zum morgendlichen Haferflocken-Porridge schmeckt, sondern auch wunderbar gegen Verstopfung hilft, sind Leinsamen. Ca. zwei Esslöffel in den Haferschleim hinzugegeben, unterstützt es den Darm und die Verdauung und hält sogar noch lange satt! (Symbolbild) © LMykola/Imago
Brokkoli-Erbsen-Salat in einer Schüssel
Zeit für Mittagessen! Wie wäre es mal mit einem gedünsteten Brokkoli-Erbsen-Salat? Beides ist reich an Ballaststoffen und bringt die Verdauung auf Trab. Zudem ist grünes Gemüse reich an Antioxidantien, wodurch sogenannter oxidativer Stress im Körper reduziert wird. Guten Appetit mit viel Entspannung inklusive! (Symbolbild) © CSP_fanfo/Imago
Kirschen in der Schale
Als erfrischender Nachtisch zu Mittag kommen dann noch Kirschen auf den Tisch. Sie schmecken nicht nur lecker, sondern beugen auch Verstopfung vor, indem sie mit ihrem hohen Ballaststoffanteil die Verdauung anregen. Gleichzeitig haben Kirschen einen höheren Kaliumgehalt und wirken somit leicht entwässernd. Gerade an heißen Tagen eine echte Erleichterung, da es somit Beinschwellungen entgegenwirkt. (Symbolbild) © Martin Wagner/Imago
Eine Schale mit Pflaumen
Kleiner Zwischensnack gefällig? Dann dürfen es ruhig frische oder getrocknete Pflaumen sowie Pflaumensaft sein. Dieses Steinobst ist bekannt für seine abführende Wirkung. Frische Pflaumen wirken gleichzeitig noch harntreibend. (Symbolbild) © CHENG ZHI PENG/Imago
Flohsamen in der Schüssel
Ein Teelöffel Flohsamen zum Saft hinzugegeben oder mit Wasser vermischt, wird der Stoffwechsel zusätzlich in Schwung gebracht. Verstopfungen lösen sich, dem Darm geht es besser. (Symbolbild) © Birgit Reitz-Hofmann/Imago
Sauerkraut im Top
Für den Hunger zwischendurch bietet sich eine kleine Portion Sauerkraut, pur mit Kümmel oder in Form von Saft an. Es gibt Energie und hilft auch gegen Verstopfung und Verdauungsbeschwerden. (Symbolbild) © Dar1930/Imago
Blumenkohlsuppe
Zum Abendessen gibt es nun eine köstliche und leichte Blumenkohlsuppe, in Gemüsebrühe. Mit Stoffwechsel-anregender Paprika verfeinert, haben Verdauungsprobleme und Verstopfung keine Chance. (Symbolbild) © GoooDween123/Imago

Folgende Lebensmittel und Getränke sollen besonders harntreibend wirken, sodass diese von Menschen mit Blasenschwäche beziehungsweise Inkontinenz sowie denen, die häufig und starken Harndrang verspüren, gemieden werden sollten:

  • Sellerie
  • Spargel
  • Fenchel
  • Gurke
  • Tomaten
  • Wirsing
  • Rotkohl
  • Petersilie
  • Tee, insbesondere grüner und schwarzer Tee, Brennnesseltee sowie Früchtetee
  • Kaffee
  • Alkohol

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Anna Bogush/Imago

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