Überraschende Entdeckung

Katze bringt tote Tiere nach Hause: Es sind keine Geschenke an Sie

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Für Katzenbesitzer ist es kein schöner Anblick, wenn Freigänger tote Tiere nach Hause bringen. Doch sie sind keine Geschenke an uns.

München – Wer eine Freigänger-Katze zu Hause hat, weiß, dass es mit ihr nie langweilig wird. Schließlich sorgt sie mit ihren Abenteuern im Garten oder um das Haus für viel Freude bei Groß und Klein. Weniger allerdings, wenn sie tagelang nicht nach Hause kommt oder sehr jagdfreudig ist. Es ist zwar schön, wenn ein Stubentiger seinen Jagd- und Spieltrieb frei ausleben kann, doch kann für Katzenbesitzer mit unangenehmen Folgen verbunden sein.

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Katze bringt tote Tiere mit nach Hause: Es ist kein Geschenk an Sie

Schließlich ist es kein besonders schöner Anblick, wenn man morgens aus der Haustüre tritt und dort einen zerbissenen Mäusekörper auf dem Fußabtreter vorfindet. Oder noch schlimmer: wenn das kleine Nagetier noch halb lebendig als Mitbringsel mitten im Bett platziert wird. Viele haben sich allerdings abgewöhnt, mit ihrer Katze zu schimpfen. Schließlich hört man immer wieder, dass es ein Geschenk für den Besitzer sein soll. Ist man grob mit der Samtpfote, ist sie beleidigt. Deshalb entsorgen viele Katzenhalter im Stillen die grausigen Jagd-Überreste der Nacht. Doch stimmt das alles wirklich?

Katzensprache verstehen: Zehn Signale, die zeigen, dass Ihre Katze Sie liebt

1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein.
1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Im Allgemeinen gelten Katzen als sehr intelligent.
2. Zeichen: Schnurrt eine Katze beim Schmusen, ist das ein eindeutiger „Liebesbeweis“. (Symbolfoto) © Westend61/Imago
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied.
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied. (Symbolbild) © Ardea/Imago
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert.
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert. (Symbolbild) © Westend61/Imago
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher.
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild)
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild)
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild) © Imaginechina-Tuchong/Imago
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste.
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste. (Symbolbild) © Westend61/Imago
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad.
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad. (Symbolbild) © Westend61/Imago
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht.
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Experten sind der Sache jetzt nachgegangen und kommen zu einem verblüffenden Ergebnis. Das Jagen gehört zur Natur der Katzen und sollte ihm nicht verwehrt werden. Dennoch dürfen sich Katzenliebhaber nicht schönreden, dass es eine Nettigkeit oder gar für sie selbst gedacht sei. Der tote Vogel auf dem Küchenboden ist offenbar keine „Opfergabe“ für den Hausherrn. Das tierische Verhalten hat einen ganz anderen Grund: Die selbstbewussten Stubentiger wollen hingegen auf diese Weise uns das Jagen beibringen!

Katze bringt Mäuse nach Hause: Es ist kein Geschenk an Sie

Diese Geste ist eigentlich ganz süß: Die Samtpfoten sehen diese Fähigkeit als lebenswichtig an, da sie zur Nahrungsbeschaffung dient. Darüber hinaus ist es rein instinktiv, um möglichen Nachwuchs zu versorgen. Aus diesem Grund haben Verhaltensforscher herausgefunden, dass Katzen besonders viel jagen, wenn sie Junge haben. Und je älter der Nachwuchs wird, desto mehr Beute erhält er, die noch lebendig ist.

Schließlich müssen die Kleinen theoretisch lernen, selbst eines Tages Beute zu fangen und zu erlegen. Doch nicht nur ihrem potenziellen Nachwuchs, sondern auch uns möchten die Samtpfoten zeigen, wie das Jagen funktioniert. Somit ist es also eine fürsorgliche Geste Ihrer Katze, wofür Sie sie nicht bestrafen sollten. Sie meint es ja nur gut mit Ihnen!

Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

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