Pause machen

Flammendes Käthchen: Wenn man die Zimmerpflanze ab November in Ruhe lässt, kann sie nochmal blühen

  • schließen

Die Kalanchoe oder das Flammende Käthchen benötigt ab November eine Ruhephase. Mit dem richtigen Standort und etwas Pflege kann sie wiederholt blühen.

Viele werfen das Flammende Käthchen weg, wenn die zahlreichen bunten Blüten der Zimmerpflanze welk sind. Dabei kann die mehrjährige Pflanze ab Februar wiederholt blühen, wenn man sie richtig pflegt. Dazu gehört im Winter eine Phase, in der sie dunkler und kühler steht.

Kalanchoe blüht nicht: Standort der Zimmerpflanze ist wichtig

Das Flammende Käthchen (Kalanchoe blossfeldiana) ist eine mehrjährige, pflegeleichte Pflanze.

Damit die Kalanchoe noch einmal blüht, ist es wichtig, den Blütentrieb nach der Blühphase nicht abzuschneiden. Es reicht, welke Blüten zu entfernen. Da sie zu den sogenannten Kurztagspflanzen gehört, sollte man dem Flammenden Käthchen ab November für sechs bis sieben Wochen Ruhe gönnen – das bedeutet in erster Linie, dass man sie dunkler stellt und auch nicht mit künstlichem Lampenlicht stört.

Wie das Portal Planetopia.de erklärt, sind dafür folgende Maßnahmen wichtig:

  • Ein kühlerer Standort bei höchstens 15 Grad Celsius, beispielsweise im Treppenhaus oder Schlafzimmer; am besten bis März
  • Über Nacht für zwölf bis 16 Stunden Dunkelheit schaffen: Einen Topf, Eimer oder Karton über die Kalanchoe stellen, auch ein Schrank oder eine Abstellkammer kommen als Standort infrage.
  • Als Sukkulente benötigt die Kalanchoe ohnehin nicht viel Wasser. In der Ruhephase sollte man sie nur mäßig gießen und Staunässe vermeiden.
  • Keine Düngung

Noch mehr spannende Gartenthemen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Sukkulenten: 10 Pflanzen, die Sie niemals umbringen

Nahaufnahme einer Glücksfeder.
Sie haben in der Wohnung viele schattigere Plätze? Kein Problem für die hübsche Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia). © Agefotostock/Imago
Ein Teenager sitzt arbeitend auf Sofa, auf der Kommode daneben steht ein Topf mit Bogenhanf
Der Bogenhanf entzieht der Luft Schadstoffe und produziert nachts viel Sauerstoff. © Westend61/Imago
Blühende Peperomien.
Die Peperomie (Peperomia obtusifolia) ist eine aus Florida und Mexiko stammende immergrüne Pflanze. © Stock&people/Imago
Nahaufnahme einer Aloe vera.
Aloe vera ist bekannt für ihre heilsamen Wirkstoffe, die sich in den fleischigen Blättern befinden.  © Nik West/Imago
Mehrere Haworthien nebeneinander.
Da die Haworthie (Haworthia cooperi) klein bleibt, passt sie auf jedes Fensterbrett. © Amelia Martin/Imago
Nahaufnahme einer Schlangen-Fetthenne.
Die langen und dicht beblätterten Triebe sind charakteristisch für die Schlangen-Fetthenne (Sedum morganianum). © Stock&people/Imago
Sempervivum in einem Beet.
Die Hauswurz (Sempervivum) verträgt besonders gut Hitze und Trockenheit. © Manfred Ruckszio/Imago
Eine Echeveria mit grün-violetten Blättern.
Die schöne Echeveria stammt ursprünglich aus Mexiko. © Shotshop/Imago
Nahaufnahme einer blühenden Dornenkrone.
Auch die Dornenkrone (Euphorbia milii) gehört zu den Sukkulenten. © Nicholas and Sherry Lu Aldridge/Imago
Hellgrünes Dickblatt in einem Beet.
Das Baumartige Dickblatt (Crassula arborescens) stammt aus Südafrika. © Stock&people/Imago

Wenn alles gut läuft, blüht das Flammende Käthchen etwa im Februar. Nach der Ruhephase kann man die Kalanchoe langsam wieder an höhere Temperaturen von 18 bis 22 Grad Celsius und einen hellen, sonnigen Standort gewöhnen. Im Januar ist das Düngen auch wieder möglich. Ab Ende Mai kann die Pflanze sogar im Freien stehen.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

Kommentare