Gute Laune

Kalt duschen spart bis zu 400 Euro im Jahr – und hilft noch dazu beim Abnehmen

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Die Energiepreise steigen. Um Geld zu sparen, gibt es viele Tricks, z. B. die kalte Dusche. Nebeneffekt: Die kalte Dusche hilft beim Abnehmen.

37,30 Cent pro Kilowattstunde (kWh): So der durchschnittliche Strompreis 2022, dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft zufolge. Umgerechnet bedeutet das für einen Haushalt, der im Jahr 3.500 kWh verbraucht, durchschnittliche Stromkosten von rund 1.300 Euro. Eine enorme Summe – die reduziert werden kann. Vor allem das Heizverhalten hat enormen Einfluss auf die Stromkosten, so eine Information der Süddeutschen Zeitung (SZ). Die Heizung verbrauche rund 80 Prozent der Energie, die ein Privathaushalt einkauft, zitiert die SZ die Stadtwerke München.

Doch auch eine Umstellung der täglichen Routinen spart Energie und somit bares Geld. Den Wasserkocher nicht mehr ständig anschalten, Lampen ausschalten, wenn man das Haus verlässt, die Klimaanlage nicht bei geöffneten Fenstern laufen lassen: Wer ein paar Verhaltensregeln beherzigt, kann dem Schock beim Anblick der Nebenkostenabrechnung vorbeugen. Auch die kalte Dusche hat Einsparpotenzial.

Wer sich die kalte Dusche angewöhnt, spart nicht nur bares Geld.

Kalte Dusche spart Geld: mehr als 600 Euro kostet die tägliche warme Dusche pro Jahr

Der Bund der Energieverbraucher hat berechnet, dass jeder Bürger mehr als 600 Euro jährlich für die warme Dusche zahlen muss. Für die Rechnung wurde von einer täglichen elfminütigen 40 Grad Celsius warmen Dusche und einem Strompreis von 30 Cent/kWh ausgegangen. Rund 176 Liter Wasser und 6,1 kWh Energie würden so täglich verbraucht werden, so der Bund der Energieverbraucher. Insgesamt würden so im Jahr alleine durch Duschen 668 Euro Stromkosten anfallen, heißt es weiter. Wer nur noch kalt duscht, soll auf diesem Weg ganze 400 Euro einsparen können.

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Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Aufgedeckt: Das sind die zehn größten Abnehm-Irrtümer

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Diät-Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate. © VITTA GALLERY via www.imago-images.de
Zum Weltmilchtag - Milch mit Müsli
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken. © Sina Schuldt
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Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen. © IMAGO/LMykola
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Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran. © IMAGO/Jakub Porzycki
26.06.2020, Trend in der Corona-Pandemie: Der eigene Swimmingpool im Garten sorgt im Sommer für Erfrischung wenn die Fre
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an. © via www.imago-images.de
Bio-Lebensmittel
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick. © Inga Kjer
Eine Gabel voll mit Spaghetti und Pestosoße
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller. © YAY Images/Imago
Süßstofftablette und Kaffeetasse *** Sweetener tablet and coffee cup Copyright: imageBROKER/J.xPfeiffer iblpjr05185562.j
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann. © imageBROKER/J. Pfeiffer via www.imago-images.de
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Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung. ©  via www.imago-images.de
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Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen. © HighwayStarz via www.imago-images.de

Vorteile vom kalten Duschen für die Gesundheit

Doch nicht nur für den Geldbeutel hat kalt duschen Vorteile, sondern auch für die Gesundheit. Dazu zählen:

  • Kaltduscher sind seltener krank als Warmduscher, wie eine niederländische Studie gezeigt hat.
  • Kalt duschen regt die Durchblutung an und kann so das Bindegewebe stärken und so das Hautbild verbessern.
  • Eine kalte Dusche soll beim Abnehmen unterstützen können. So heißt es in einem Bericht von Deutschlandfunk Nova, dem dritten Programm des Deutschlandradios, dass durch Kältereize braune Fettzellen im Körper aktiviert werden, die Kalorien verbrauchen.
  • Auch entzündungshemmende Effekte sprechen für den Wachmacher am Morgen.
  • Kälte entstresst: Forschungen haben Deutschlandfunk Nova zufolge gezeigt, dass kaltes Wasser das sympathische Nervensystem aktiviert und dadurch Glücks- und Aktivitätshormone ausgeschüttet werden.

Wer unter Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Problemen leidet, sollte nicht ohne Absprache mit dem behandelnden Arzt kalt duschen. Auch sensible Gruppen wie Schwangere und Kinder sollten von der kalten Dusche absehen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Michael Bihlmayer/Imago/ (Montage)

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