Katzenzubehör

Was braucht eine Katze? Alle Infos zur Erstausstattung

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Mit dem richtigen Zubehör fühlen sich Katzen rundum zufrieden. Die Erstausstattung für Ihre Katze sollten Sie daher schon vor deren Einzug besorgen.

Willkommen zu Hause, neues Familienmitglied! Zieht eine Katze bei Ihnen ein, sollte schon alles Wichtige vorhanden sein. So gewöhnt sich Ihr neuer Gefährte schnell ein und das Heimweh nach der alten Wohnstätte ist bald vergessen. Die Liste zur Erstausstattung einer Katze ist überschaubar. Sie sollten dafür ungefähr 150 bis 200 Euro einplanen. 

Transport: So kommen Katze und Kater sicher an

Bevor Sie die Katze abholen, brauchen Sie eine sichere Transportmöglichkeit. Es gibt eine große Auswahl an verschiedenen Transportboxen. Welche Sie wählen, ist Geschmackssache. Boxen aus Plastik sehen vielleicht nicht so hübsch aus, sind aber einfach zu reinigen. Varianten aus Stoff sind leicht. Weidenkörbchen lassen sich dagegen nicht so gut sauber machen. Praktisch sind Exemplare, die Sie oben öffnen können. So holen Sie auch ängstliche Tiere beim Tierarzt leicht hervor. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass die Katze im Korb ausreichend Platz hat.

Das Erste, was ein neues Kätzchen braucht, ist eine sichere Transportbox.

Futter: Von Napf bis Trinkbrunnen

Katzen brauchen zwei Näpfe: einen fürs Futter und einen für Wasser. Gerne mögen sie flache Schalen, bei denen die Schnurrhaare nicht anstoßen. Manche Stubentiger bevorzugen fließendes Wasser und trinken lieber aus dem Trinkbrunnen. Stellen Sie die Futterstation auf eine abwaschbare Unterlage, damit Sie den Boden leichter sauber halten. Achten Sie darauf, dass Futter- und Wassernapf nicht zu nah nebeneinander stehen, damit keine Speisereste ins Wasser fallen.

Am Anfang mag das neue Haustier am liebsten das Futter, das es schon kennt. Ist es eingewöhnt, können Sie langsam umstellen. Vergessen Sie auch die Leckerlis nicht: mit denen können Sie Ihrer Katze das neue zuhause schmackhaft machen.

Schlaf: Ein sicheres Nest für die Samtpfote

Katzen schlafen viel und mögen es sicher. Deswegen brauchen sie einen gemütlichen Kuschelplatz. Lassen Sie das Tier selbst entscheiden, wo dieser sein soll. Dort können Sie einen Katzenkorb, eine Decke oder ein weiches Kissen bereitlegen. Manche Tiere mögen auch eine Katzenhöhle, die sie einfach in Ihr Regal schieben.

Spielzeug für eine zufriedene Katze

Katzen sind schlau und wollen beschäftigt werden – vor allem, wenn sie dauerhaft in der Wohnung leben. Bieten Sie dem Tier daher eine Auswahl an Spielzeug an, besonders Kätzinnen mögen Jagdspiele wie die Katzenangel. Auch der Kratzbaum bietet Beschäftigung und schützt dabei noch Ihre Möbel. Von einer Aussichtsplattform können Katze und Kater die Wohnung beobachten.

Pflege: Das tut der Katze gut

Jede Katze braucht ein Katzenklo. Das heißt: Auch Freigänger brauchen zu Hause eine Toilette. Und besitzen Sie mehrere Tiere, will jedes sein eigenes stilles Örtchen. Dieses muss groß genug sein, damit das Tier sich drehen kann. Kitten brauchen anfangs allerdings eine Wanne mit niedrigem Einstieg. Benutzen Sie erstmal das Katzenstreu, das die Katze schon kennt. Mit einer kleinen Sieb-Schaufel löffeln Sie Hinterlassenschaften heraus. Aufgepasst: Sie dürfen das Katzenklo nicht einfach so woanders hinstellen. Das verwirrt die Katze.

Elf süße Katzenbabys, die Ihr Herz heute schmelzen lassen

Schlafendes Kätzchen
Ein schlummerndes Katzenbaby: gibt es etwas Süßeres? © Imago
Kätzchen spielt
Kätzchen sind beliebte Fotomotive: zu süß sind ihre tapsigen Bewegungen, ihr verträumter Blick und ihr Umgang mit neuen Spielsachen.  © Imago
Zwei kleine Kätzchen streifen im Garten umher
„Da will ich hoch, bitte bitte“: Ihr angeborenes Klettertalent bauen Katzenbabys schon früh aus. Ob Stühle, Tische oder Schränke – Erhöhte Flächen ziehen Katzen magisch an.  © Emica Elvedji/Imago
Mädchen hält zwei junge Katzen im Arm
Das Wesen einer Katze ist individuell sehr verschieden: Wo die einen nicht genug vom Kuscheln auf dem Sofa bekommen, sind andere weniger auf den Menschen fixiert und jagen lieber durch die Nacht.  © Imago
Vier drei Wochen alte Kitten spielen putzmunter.
Ein Wurf Katzenjunge kann aus bis zu sieben Kätzchen bestehen. Die Miezen im Bild sind zirka drei Wochen alt.  © BeckerBredel/Imago
Drei Katzen sitzen in der Hoftür
Eine kleine „Katzengang“ durchstreift ihr Revier: Auf Bauernhöfen sind Katzen seit jeher wichtige Mitbewohner, weil sie die Mäusepopulation unter Kontrolle halten. Mäuse sind dort deshalb so unerwünscht, weil sie Kornkammern verunreinigen und Krankheiten übertragen können.  © Birgit Reitz-Hofmann/Imago
Katzenbaby spielt mit Decke
Gesunde Katzenbabys haben in der Regel einen ausgeprägten Spieltrieb. Alles wird zum Spielzeug: Decken, Kartons, Schuhe, Socken, Haargummis und gerne auch die Deckel von Trinkflaschen.  © Silke Heyer/Imago
Katzenbaby scharrt im Katzenklo herum.
Sie möchten Ihr Kätzchen ans Katzenklo gewöhnen? Loben Sie es dafür direkt, nachdem es sein Geschäft dort gemacht hat. So verbindet der kleine Stubentiger die Örtlichkeit mit etwas Positivem und sucht es in Zukunft gerne auf. © Sabine Brose/Sorge/Imago
Katzenbabies balgen miteinander.
Im Spiel mit seinen Geschwisterchen lernt ein Katzenjunges auch, sich zu behaupten.  © Sabine Brose/Sorge/Imago
Kleines Kätzchen schnuppert an Frau
Die Eingewöhnungsphase eines Kätzchens ist am Anfang oft von Unsicherheit und sogar Angst geprägt. Schließlich sind die neuen Menschen um es herum noch unbekannt. Doch bald schon wird die Neugierde des neuen Mitbewohners überwiegen und es traut sich, das Neuland zu erkunden.  © Imago
Getigertes Kätzchen erkundet die Welt
Ein Kätzchen erkundet die Welt: Gut, wenn die Mama nicht weit entfernt ist, denn die Kletterkünste des kleinen Stubentigers sind noch nicht ganz ausgereift.  © Wayne Hutchinson/Imago

Je nach Felllänge brauchen Katze und Kater eine Fellbürste. Ein Fellpflegehandschuh fühlt sich an wie eine wohlige Massage. Gerade lange Katzenhaare können Sie mit einem Pflegespray vorbehandeln, damit nichts ziept. 

Denken Sie auch an eine gut ausgestattete Katzenapotheke. Hinein gehören:

  • Verbandszeug
  • Fieberthermometer (plus Vaseline)
  • Zeckenzange und Flohkamm bei Freigängern
  • Pinzette
  • Durchfallmittel
  • Kohletabletten (im Notfall gegen Vergiftungen)
  • Desinfektionssalbe

Stellen Sie der Hauskatze auch Katzengras bereit.

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Sicherheit: Damit dem Lieblings nichts passiert

Schließlich benötigen Sie ein paar Vorrichtungen, um die Katze sicher zu halten. Freigänger sind froh um eine Katzenklappe, mit der sie ganz einfach ins Haus schlüpfen. Moderne Varianten lesen den Mikrochip Ihres Tieres aus und öffnen nur für diesen  – so bleibt Ihnen ungebetener Besuch erspart.

Wohnungskatzen freuen sich über einen Ausflug auf den Balkon. Sichern Sie diesen mit einem Katzennetz. Falls Sie in einer Mietwohnung leben, muss der Vermieter zustimmen. Katzen versuchen auch gerne durch ein gekipptes Fenster zu schlüpfen und bleiben dort hängen. Das verhindern Sie ebenfalls mit einem Sicherungsnetz.

Rubriklistenbild: © imageBROKER/P. Wegner/IMAGO

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