VonLarissa Strohbuschschließen
Mit dem richtigen Zubehör fühlen sich Katzen rundum zufrieden. Die Erstausstattung für Ihre Katze sollten Sie daher schon vor deren Einzug besorgen.
Willkommen zu Hause, neues Familienmitglied! Zieht eine Katze bei Ihnen ein, sollte schon alles Wichtige vorhanden sein. So gewöhnt sich Ihr neuer Gefährte schnell ein und das Heimweh nach der alten Wohnstätte ist bald vergessen. Die Liste zur Erstausstattung einer Katze ist überschaubar. Sie sollten dafür ungefähr 150 bis 200 Euro einplanen.
Transport: So kommen Katze und Kater sicher an
Bevor Sie die Katze abholen, brauchen Sie eine sichere Transportmöglichkeit. Es gibt eine große Auswahl an verschiedenen Transportboxen. Welche Sie wählen, ist Geschmackssache. Boxen aus Plastik sehen vielleicht nicht so hübsch aus, sind aber einfach zu reinigen. Varianten aus Stoff sind leicht. Weidenkörbchen lassen sich dagegen nicht so gut sauber machen. Praktisch sind Exemplare, die Sie oben öffnen können. So holen Sie auch ängstliche Tiere beim Tierarzt leicht hervor. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass die Katze im Korb ausreichend Platz hat.
Futter: Von Napf bis Trinkbrunnen
Katzen brauchen zwei Näpfe: einen fürs Futter und einen für Wasser. Gerne mögen sie flache Schalen, bei denen die Schnurrhaare nicht anstoßen. Manche Stubentiger bevorzugen fließendes Wasser und trinken lieber aus dem Trinkbrunnen. Stellen Sie die Futterstation auf eine abwaschbare Unterlage, damit Sie den Boden leichter sauber halten. Achten Sie darauf, dass Futter- und Wassernapf nicht zu nah nebeneinander stehen, damit keine Speisereste ins Wasser fallen.
Am Anfang mag das neue Haustier am liebsten das Futter, das es schon kennt. Ist es eingewöhnt, können Sie langsam umstellen. Vergessen Sie auch die Leckerlis nicht: mit denen können Sie Ihrer Katze das neue zuhause schmackhaft machen.
Schlaf: Ein sicheres Nest für die Samtpfote
Katzen schlafen viel und mögen es sicher. Deswegen brauchen sie einen gemütlichen Kuschelplatz. Lassen Sie das Tier selbst entscheiden, wo dieser sein soll. Dort können Sie einen Katzenkorb, eine Decke oder ein weiches Kissen bereitlegen. Manche Tiere mögen auch eine Katzenhöhle, die sie einfach in Ihr Regal schieben.
Spielzeug für eine zufriedene Katze
Katzen sind schlau und wollen beschäftigt werden – vor allem, wenn sie dauerhaft in der Wohnung leben. Bieten Sie dem Tier daher eine Auswahl an Spielzeug an, besonders Kätzinnen mögen Jagdspiele wie die Katzenangel. Auch der Kratzbaum bietet Beschäftigung und schützt dabei noch Ihre Möbel. Von einer Aussichtsplattform können Katze und Kater die Wohnung beobachten.
Pflege: Das tut der Katze gut
Jede Katze braucht ein Katzenklo. Das heißt: Auch Freigänger brauchen zu Hause eine Toilette. Und besitzen Sie mehrere Tiere, will jedes sein eigenes stilles Örtchen. Dieses muss groß genug sein, damit das Tier sich drehen kann. Kitten brauchen anfangs allerdings eine Wanne mit niedrigem Einstieg. Benutzen Sie erstmal das Katzenstreu, das die Katze schon kennt. Mit einer kleinen Sieb-Schaufel löffeln Sie Hinterlassenschaften heraus. Aufgepasst: Sie dürfen das Katzenklo nicht einfach so woanders hinstellen. Das verwirrt die Katze.
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Je nach Felllänge brauchen Katze und Kater eine Fellbürste. Ein Fellpflegehandschuh fühlt sich an wie eine wohlige Massage. Gerade lange Katzenhaare können Sie mit einem Pflegespray vorbehandeln, damit nichts ziept.
Denken Sie auch an eine gut ausgestattete Katzenapotheke. Hinein gehören:
- Verbandszeug
- Fieberthermometer (plus Vaseline)
- Zeckenzange und Flohkamm bei Freigängern
- Pinzette
- Durchfallmittel
- Kohletabletten (im Notfall gegen Vergiftungen)
- Desinfektionssalbe
Stellen Sie der Hauskatze auch Katzengras bereit.
Sicherheit: Damit dem Lieblings nichts passiert
Schließlich benötigen Sie ein paar Vorrichtungen, um die Katze sicher zu halten. Freigänger sind froh um eine Katzenklappe, mit der sie ganz einfach ins Haus schlüpfen. Moderne Varianten lesen den Mikrochip Ihres Tieres aus und öffnen nur für diesen – so bleibt Ihnen ungebetener Besuch erspart.
Wohnungskatzen freuen sich über einen Ausflug auf den Balkon. Sichern Sie diesen mit einem Katzennetz. Falls Sie in einer Mietwohnung leben, muss der Vermieter zustimmen. Katzen versuchen auch gerne durch ein gekipptes Fenster zu schlüpfen und bleiben dort hängen. Das verhindern Sie ebenfalls mit einem Sicherungsnetz.
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