Dunkle Jahreszeit

Katzen können unter Herbstdepression leiden – welche Anzeichen Tierbesitzer nun besonders ernst nehmen sollten

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Die Tage werden kürzer, und der Lichtmangel kann den Tieren aufs Gemüt schlagen. Wie sich das Unwohlsein äußern kann und worauf Sie besonders achten sollten.

Im Winter kommt es manchmal vor, dass Katzen besonders gern und lange schlafen. Das muss noch kein Grund zur Sorge sein. Doch wenn die Tage nun wieder kürzer werden, kann der Lichtmangel auch Tieren aufs Gemüt schlagen. Reagiert die Katze auf Ihre Ansprache womöglich nicht mehr so freudig wie sonst, wirkt sie manchmal antriebslos oder zieht sie sich häufiger zurück?

Auch Katzen können unter Herbstdepression leiden – Gang zum Tierarzt unerlässlich

Geht es Ihrer Katze gut? (Symbolbild)

Tierbesitzer sollten solche Verhaltensänderungen ernst nehmen.

  • Mag Ihre Katze entgegen ihres eigentlichen Spieltriebs nicht mehr spielen?
  • Schläft das Tier deutlich länger als sonst?
  • Hat sie weniger Appetit und verweigert vielleicht sogar Leckerlis?
  • Oder will sie zum Beispiel anders als sonst die meiste Zeit ihre Ruhe haben?

Haben Sie auch nur den geringsten Verdacht, dass es der Katze nicht gutgeht oder sie sich unwohl fühlt, sollten Sie sofort mit ihr zum Tierarzt gehen. Denn nur er kann feststellen, ob sie gesund ist oder ob ihr etwas fehlt. Was man vielleicht zunächst nicht ahnt: Auch Katzen können, wie etwa das Online-Portal des Magazins Ein Herz für Tiere schildert, unter einer Herbstdepression leiden.

Katzensprache verstehen: Zehn Signale, die zeigen, dass Ihre Katze Sie liebt

1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein.
1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Im Allgemeinen gelten Katzen als sehr intelligent.
2. Zeichen: Schnurrt eine Katze beim Schmusen, ist das ein eindeutiger „Liebesbeweis“. (Symbolfoto) © Westend61/Imago
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied.
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied. (Symbolbild) © Ardea/Imago
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert.
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert. (Symbolbild) © Westend61/Imago
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher.
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild)
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild)
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild) © Imaginechina-Tuchong/Imago
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste.
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste. (Symbolbild) © Westend61/Imago
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad.
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad. (Symbolbild) © Westend61/Imago
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht.
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Auch Katzen können unter Herbstdepression leiden – fühlt sich Ihr Tier wohl?

Hat Ihre Katze ausreichend Bewegung? Achten Sie zudem in der kühlen Jahreszeit darauf, dass Ihre Katze immer einen warmen und kuscheligen Platz hat. Neben der gesunden Ernährung sollten Sie auch an die Fellpflege denken. Regelmäßiges Bürsten unterstützt ihren Fellwechsel im Winter.

Mag Ihre Katze gerne und viel gestreichelt werden? Nehmen Sie sich unbedingt genügend Zeit für sie. Ein artgerechter Umgang ist nicht nur wichtig, damit Katzen sich wohlfühlen. Er stärkt am Ende auch die Mensch-Tier-Beziehung. Selbst Freigängerkatzen wissen die zusätzliche Portion an Zuwendung zu schätzen. 

Auch Katzen können unter Herbstdepression leiden – wie Sie ihren Spieltrieb fördern

Wirkt Ihre Katze manchmal gelangweilt, können Sie verstärkt ihren Spieltrieb fördern. Kratzbaum, Spieltunnel oder Kratzbrett bieten als Spielzeug zahlreiche Kletter- und Versteckmöglichkeiten. Oder Sie bauen ihr ein „Fummelbrett“, damit sie sich anstrengen muss, um an Leckerlis zu kommen. Den Jagdtrieb von Katzen fördern Fangspiele wie Reizangelspiele – dabei wird aus einer Schnur eine Art Angel gemacht; am Ende hängt ein Spielzeug, das durch den Raum geschwungen wird.

Rubriklistenbild: © Meike Engels/Imago

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