Ungewöhnliches Duo

„Was für eine erstaunliche Freundschaft“: Katze und Frettchen spielen zusammen

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Auf Reddit sorgen eine Katze und ein Frettchen für jede Menge Aufsehen. Wie die Tiere miteinander spielen, begeistert die Menschen im Netz.

In der Tierwelt existieren teilweise kuriose Freundschaften: Mini-Kuh und Ente, Waschbär und Reh oder Schildkröte und Gepard – es ist schon erstaunlich, welche unterschiedlichen Tierarten miteinander harmonieren. Und auch Hund und Katze können sich gut verstehen, obwohl sie in den meisten Fällen nicht viel füreinander übrig haben. Dafür gibt es zahlreiche Beispiele im Netz. Jetzt beweist ein aktuelles Video auf Reddit, dass eine Katze und ein Frettchen ebenfalls gute Freunde sein können. Wie die beiden zusammen spielen, lässt die Herzen der Community schmelzen.

Frettchen animiert Katze zum Spielen – Tiere tollen ausgelassen in der Wohnung

In einem Reddit-Video weiß eine Katze ganz genau, wann ein Frettchen mit ihr spielen möchte. (Symbolbild)

„Meine Katze Comet hasst andere Katzen absolut. Aber sie liebt es, wenn ich sie mit dem Frettchen meiner Schwester spielen lasse“, schreibt der Besitzer auf Reddit (u/graciep11) zu dem Video. Darin hält er das ausgelassene Spiel der beiden Tiere im Wohnzimmer fest. In dem 18-sekündigen Clip versucht das Frettchen zunächst, die Samtpfote zum Aufstehen zu bewegen. Aufgeregt hopst es hin und her und sprintet auf sie zu – zunächst ohne Erfolg. Doch plötzlich springt die Katze vom Teppich auf und steigt in das Spiel mit ein. Schließlich tollen die Tiere ausgelassen den Flur der Wohnung entlang.

My cat Comet absolutely hates other cats, but she loves it when I let her have a playdate with my sister’s ferret :)
by u/graciep11 in cats

„Ich weiß, dass viele Leute es nicht gutheißen, wenn Katzen und Frettchen zusammen spielen. Und um ehrlich zu sein, würde ich das bei den meisten Katzen auch nicht gutheißen. Ich besaß jedoch ein älteres Frettchen, als ich meine Katze als elf Wochen altes Kätzchen bekam, und habe sie täglich darauf trainiert, beim Spielen sanft mit ihr umzugehen“, erklärt der Besitzer auf Reddit.

Comet lernt Frettchen schon früh kennen – er weiß, wie sie spielen

„Als meine Schwester ein neues Frettchen bekam und mein altes Frettchen verstarb, ließ ich die beiden miteinander spielen. Am liebsten jagen sie sich abwechselnd durch das Haus. Ich kann immer sehen, wie das Gesicht meiner Katze aufleuchtet, sobald ich den kleinen Kerl zum Spielen rauslasse“, freut sich der Halter über den harmonischen Umgang der Tiere. Eine innige Freundschaft herrscht auch zwischen einer Babykatze und einem Hund.

„Artenübergreifende Freundschaften bei domestizierten Tieren kommen häufig vor, vor allem, wenn sich die Tiere während ihrer primären Sozialisierungsphase treffen“, erläutert Tierverhaltensforscherin Petrina Firth gegenüber Newsweek. Daher habe Comet schon früh gelernt, wie sich ein Frettchen verhält und wie sie spielen. Laut des Besitzers achte Comet sogar darauf, seine Krallen nicht zu benutzen. Und das Frettchen scheint die Katzensprache ebenso zu verstehen.

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Können sie doch sprechen? Die elf größten Mythen über Katzen – was ist wahr?

Eine getigerte Katze liegt auf einem Teppich und hält eine Spielzeugmaus unter ihrer Pfote fest.
Mythos: Schnurrende Katzen sind glücklich. Wahrheitsgehalt: Definitiv ein Mythos. Eine schnurrende Katze bedeutet meist Zufriedenheit und Wohlgefühl. Hinter diesem für Menschen niedlichen Geräusch können aber auch Schmerzen, Nervosität oder Angst und sogar Hunger stecken. Schnurren kann ebenfalls als ein Art Warnung an die Umgebung interpretiert werden. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
Eine nasse Perserkatze, die in der Badewanne gebadet wird.
Mythos: Alle Katzen sind wasserscheu. Wahrheitsgehalt: Meistens. Katzen können zwar genau wie Hunde instinktiv gut schwimmen, meiden die Nähe zum Wasser im Normalfall aber. Allerdings gibt es auch Katzen, die sich gerne mal ein Wasserbad genehmigen. Einige Wildkatzen kühlen sich bei Hitze in Gewässern ab. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Ein großer und Hund und eine kleiner Katze liegen gemeinsam da. Die Katze hat sich auf den Rücken gedreht und berührt mit ihrer Pfote die Nase des Hundes. Der Hund hat sichtlich entspannt die Augen geschlossen.
Mythos: Hunde und Katzen können sich nicht leiden. Wahrheitsgehalt: Nicht vorhanden. Genauso wie sich auch manchen Menschen nicht leiden können, gibt es Hunde und Katzen, die sich nicht miteinander vertragen. Aber auch bei zwei Hunden oder zwei Katzen untereinander besteht die Möglichkeit, dass sie nicht miteinander auskommen. (Symbolbild) © VWPics/Imago
Eine junge rötliche Katze balanciert auf einem waagerechten Baumstamm in einigen Metern Höhe.
Mythos: Katzen landen immer auf ihren Füßen. Wahrheitsgehalt: Nicht vorhanden. Es stimmt, dass Katzen einen ausgezeichneten Aufrichtungsreflex haben und deshalb oft auf den Füßen landen. Die Annahme, dass Katzen einen Sturz aus großer Höhe immer unbeschadet überstehen würden, ist aber falsch. Bei einem solchen Unfall können viele Verletzungen entstehen, die durchaus lebensbedrohlich sind. Daher sind Fliegengitter und ein vernünftiger Umgang mit geöffneten Fenster immer angebracht. (Symbolbild) © VWPics/Imago
Eine einheitlich schwarze Katze mit längerem Fell sitzt auf einer weißen Stufe vor einer blauen Haustüre und blickt neugierig nach oben.
Mythos: Schwarze Katzen bringen Unglück. Wahrheitsgehalt: Offensichtlich. Dr. Ann Hohenhaus sagt dazu: „Ich glaube, schwarze Katzen bringen sich selbst Unglück, weil sie nicht so leicht aus einem Tierheim adoptiert werden wie eine hübsche graue Katze oder eine auffällige dreifarbige Katze. Das Unglück ist also eigentlich für die Katze, nicht für Sie.“ © blickwinkel/Imago
Eine etwas grimmig aus der Wäsche schauende Katze blickt vor dunklem Hintergrund auf drei große Burger, die vor ihr aufgebaut wurden.
Mythos: Menschen-Essen ist nicht gut für Katzen. Wahrheitsgehalt: Wahr. Tierärzte raten in der Tat davon ab, Katzen mit Essen für Menschen zu füttern. Unser Essen entspricht nicht den Bedürfnissen, die Katzen haben. Katzen werden auch als obligate Fleischfresser bezeichnet, was bedeutet, dass Fleisch in ihrer Ernährung eine zentrale Rolle spielt. © Panthermedia/Imago
Eine gescheckte Hauskatze sitzt in der Dunkelheit und wird von einer Lichtquelle angestrahlt.
Mythos: Katzen sind nachtaktiv. Wahrheitsgehalt: Nicht vorhanden. Katzen verschlafen durchschnittlich 23 Stunden ihres Tages. © blickwinkel/Imago
Eine braune Langhaar-Katze hat eine Schüssel Milch vor sich, aus der sie im Moment der Aufnahme zwar nicht trinkt. An ihrem Mäulchen sind jedoch Milch-Rückstände zu entdecken.
Mythos: Katzen lieben Milch. Wahrheitsgehalt: Falsch. Als Kitten besitzen Katzen noch das Enzym Laktase, um die Muttermilch aufzuspalten. Mit dem Alter werden Katzen aber laktoseintolerant. Selbst wenn Ihre Katze den Eindruck macht, dass ihr die Milch schmeckt, kann dies zu Magen-Darm-Beschwerden führen. In Fachgeschäften gibt es daher spezielle Katzenmilch, die laktosefrei ist und zusätzlich Taurin enthält. Taurin ist für Katzen eine lebenswichtige Aminosäure. © Anka Agency International/Imago
Eine dunkel getigerte Katzenmama sitzt mit ihren Jungen auf einer hellen Decke im Gras. Eines der Babys ist dicht an die Mutter geschmiegt, während das andere etwas weiter rechts im Bild, ebenfalls auf der Decke, zu sehen ist.
Mythos: Sieben Katzenjahre entsprechen einem Menschenjahr. Wahrheitsgehalt: Im Zusammenhang mit Katzen ein Mythos. Dr. Ann Hohenhaus hat einen treffenden Vergleich parat: „Wenn man es umgekehrt betrachtet, kann eine Katze mit 6 Monaten Junge bekommen. Eine 6 Monate alte Katze wäre im menschlichen Alter 3,5 Jahre alt, und 3,5-jährige Kinder bekommen natürlich keine eigenen Babys.“ © Panthermedia/Imago
Zu sehen sind zwei grüne Katzenaugen mit erweiterten Pupillen in ansonsten völliger Schwärze.
Mythos: Katzen sehen auch in völliger Dunkelheit ausgezeichnet. Wahrheitsgehalt: Nah dran. Zwar haben Katzen eine sehr gute Nachtsicht, in völliger Dunkelheit können sie jedoch auch nicht perfekt sehen. Auch sie benötigen etwas Licht, um sich nachts zurechtzufinden. © YAY Images/Imago
Eine schwangere Frau hält lächelnd eine gefleckte Katze auf ihrem Arm.
Mythos: Schwangere Frauen sollten nicht in die Nähe von Katzen kommen und erst recht nicht mit ihnen zusammenleben. Wahrheitsgehalt: Teils teils. Von Hauskatzen, die im Haus gehalten werden und ausschließlich Fertignahrung bekommen, geht nur ein sehr geringes Risiko für Schwangere aus. Katzen sind – anders als von vielen befürchtet – nicht die Hauptüberträger von Toxoplasmose. Weitaus gefährlicher ist der Verzehr von nicht ganz durchgebratenem oder rohem Fleisch, wie beispielsweise Salami. (Symbolbild) © Addictive Stock/Imago

Menschen im Netz feiern das Video – „Was für eine erstaunliche Freundschaft“

Beim Anblick des Videos staunen die Menschen über die außergewöhnliche Freundschaft der beiden Tiere. In den Kommentaren berichtet die Reddit-Community außerdem von ähnlichen Fällen. „Ich bin in einem Haus aufgewachsen, in dem es Tausende von Katzen und mehrere Frettchen gab, und alle kamen gut miteinander aus“, schreibt ein User. Hier eine Auswahl der Kommentare:

  • „Was für eine erstaunliche Freundschaft“
  • „Sie sind urkomisch. Die Katze versucht Tricks wie das Frettchen!“
  • „Die Art, wie das Frettchen seinen Schwanz stupst, ist so lustig!“
  • „Ich bin in einem Haus aufgewachsen, in dem es Tausende von Katzen und mehrere Frettchen gab, und alle kamen gut miteinander aus.“
  • „Meine letzte Katze wurde von zwei erwachsenen Frettchen aufgezogen. Als Kätzchen schlief er mit ihnen. Sie stapelten sich alle zusammen in einer Kiste und schliefen übereinander. Sie haben die ganze Zeit gespielt.“
  • „Ich bin besessen von der Art und Weise, wie sich Frettchen bewegen, besonders wenn sie aufgeregt sind.“

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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