Revierkämpfe vermeiden

Zweite Katze zieht ein: Tiere langsam aneinander gewöhnen

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Tierfans, die sich eine zweite Katze in ihr Leben holen, müssen ihr erstes Haustier langsam an den neuen Bewohner heranführen.

Ein neues, vierbeiniges Familienmitglied in Form einer Katze löst bei vielen Menschen Begeisterung aus. Lebt jedoch bereits eine Katze in der Familie, kann der Neuzugang für Ärger sorgen. Katzen sind Gewohnheitstiere, weswegen Besitzer sie Schritt für Schritt an den neuen tierischen Bewohner gewöhnen sollten. Getrennte Katzenklos sind dabei ein Muss.

Katzen müssen sich langsam aneinander gewöhnen. (Symbolbild)

Zweite Katze zieht ein: Tiere langsam aneinander gewöhnen

Die wichtigste Regel bei der Zusammenführung von einer neuen und einer alten Katze lautet: Nicht direkt aufeinander loslassen. Am besten gestalten Haustierbesitzer das Ganze behutsam. Das gelingt, indem die neue Katze für die erste Zeit in ein eigenes, abgeschlossenes Zimmer einzieht. Dort sollte sie ihr eigenes Katzenklo sowie ihren eigenen Futternapf finden. Fürs Erste reicht es, wenn Tierfans beispielsweise eine Decke nehmen, auf der die neue Katze geschlafen hat und sie der alten Katze vorlegen. So kann sich das Tier langsam an den neuen Geruch gewöhnen und versteht, dass der Neuzugang keine Bedrohung ist.

Problematisch ist es zum Beispiel, wenn die alte Katze sofort auf die Decke uriniert. Das ist in der Regel ein Zeichen, dass es schwierig werden könnte mit der Akzeptanz des neuen Tieres.

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Zweite Katze zieht ein: Fauchen ist normal

Im nächsten Schritt dürfen sich die beiden Tiere dann sehen, aber noch nicht allein gemeinsam im Zimmer sein. Dafür besorgen sich Haustierbesitzer am besten ein Babygitter und sperren damit einen Teil des Raums ab. So können die beiden Tiere einander beschnuppern, bei aggressivem Verhalten sich gegenseitig aber nichts tun. Es sollte immer eine Aufsichtsperson mit im Raum sein, um bei auffällig gereiztem Verhalten eingreifen zu können.

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1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein.
1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Im Allgemeinen gelten Katzen als sehr intelligent.
2. Zeichen: Schnurrt eine Katze beim Schmusen, ist das ein eindeutiger „Liebesbeweis“. (Symbolfoto) © Westend61/Imago
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied.
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied. (Symbolbild) © Ardea/Imago
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert.
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert. (Symbolbild) © Westend61/Imago
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher.
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild)
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild)
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild) © Imaginechina-Tuchong/Imago
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste.
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste. (Symbolbild) © Westend61/Imago
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad.
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad. (Symbolbild) © Westend61/Imago
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht.
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Ein gutes Zeichen ist, wenn die Katzen sich beispielsweise mit einer Nasenberühung begrüßen oder ihren Schwanz hochstellen. Haben sich die Tiere mit einem Gitter dazwischen ein paar Tage aneinander gewöhnt, dürfen sie auch ohne Gitter beieinander sein. In der ersten Zeit sollte dabei aber immer eine Aufsichtsperson dabei sein. Wenn die langsame Zusammenführung geglückt ist, sollten die beiden Katzen dennoch getrennte Katzenklos und Futternäpfe haben. So kann sich jedes Tier auch mal zurückziehen und es kommt erst gar kein Futterneid auf.

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