Täuschungsmanöver

Katze ist eifersüchtig auf Hund und simuliert gebrochenes Bein – 900 Euro Tierarztkosten

  • schließen

Oft lassen Tierbesitzer alles stehen und liegen, wenn es ihrer Mieze oder ihrem Hund nicht gut geht. Manchmal ist die Diagnose nicht immer das, was man erwartet.

Sidney Morgan, die auf TikTok @sydnimini heißt, bemerkt, dass ihre dreijährige Katze Abby nur noch auf drei Pfoten herumläuft, als hätte sie sich verletzt. Eine offene Wunde oder Fremdkörper in den Pfoten kann sie nicht entdecken. Sie glaubt an ein gebrochenes Bein und ruft ihren Tierarzt an. Der rät ihr etwas abzuwarten, falls eine leichte Verstauchung dahintersteckt. Doch Abby humpelt noch Tage später durchs Haus. Daraufhin vereinbart die 28-jährige einen Termin, um ihre Katze gründlich durchchecken zu lassen.

Katze ist ganz schön clever und sucht Aufmerksamkeit

Gegenüber Newsweek verrät Sidney: „Sie führten eine Reihe von Tests durch, konnten jedoch nichts finden“. Die Amerikanerin will sich damit nicht zufriedengeben und sucht einen weiteren Tierarzt auf. „Wir gingen zu einem Spezialisten, doch auch der fand immer noch nichts“.

@sydnimini Spent $1K to find out she just wanted more attention 😅 #catsoftiktok ♬ Angel - Sarah McLachlan

Rund 1.000 Dollar (ca. 925 Euro) hat Sidney für die Tierarztbesuche, Röntgenbild, Schmerzmittel und Bluttests ausgegeben. Als dann die Ärzte eine Diagnose stellen, war es nicht das, was sie erwartet hatte. Sie tippen darauf, dass ihre Katze ein Verhaltensproblem hat. Die Katzenbesitzerin zählt zwei und zwei zusammen: Abby spielt wohl nur Theater, um mehr Aufmerksamkeit von ihr zu bekommen.

Ein Grund dafür könnte ihr kranker Hund sein. Der hat zu diesem Zeitpunkt einen Herzwurm und erhält von Sidney eine Sonderbehandlung. Die Katze reagiert darauf schlichtweg eifersüchtig. „Sie hat gelernt, dass man Leckerlis und Aufmerksamkeit bekommt, wenn man krank ist“, sagt Sidney. Doch auch Hunde können auf Katzen eifersüchtig reagieren und futterneidisch werden.

Zehn Bilder von Katzen, die süßer sind als jeder Kuchen von Oma

Katze versteckt sich in einer Tasche.
Katzen verstecken sich gerne in den unmöglichsten Gegenständen und bringen uns damit zum Lachen. © Westend61/Imago
Katzenbaby in freier Natur.
Sowohl freilaufende als auch Wohnungskatzen können ein glücklickes und zufriedenes Leben führen, wenn man ihr Umfeld interessant gestaltet.  © Zoonar/Imago
Katze reibt ihren Kopf an ihrem Kitten.
Reibt eine Katze ihr Köpfchen oder verteilt liebevoll Kopfnüsse, zeigt sie damit ihre Liebe, Zuneigung und Vertrauen. Ein „wir-gehören-zusammen-Gefühl“ entsteht. Gleichzeitig hinterlassen sie damit ihre Duftstoffe.  © Panthermedia/Imago
Katze schläft auf einem Kratzbaum.
Katzen bevorzugen oft erhöhte Schlafplätze, von denen man eine gute Aussicht hat. Wenn man ihr dann einen Kratzbaum zur Verfügung stellt und sie nach dem Toben selig einschläft, ist das Glück pur. © Panthermedia/Imago
Zwei Babykatzen sitzen auf dem Schoß von einer Frau.
Was ist besser als eine Katze? Zwei Katzen.  © Cavan Images/Imago
Eine Katze streckt ihre Zunge raus.
Wussten Sie, dass die Zunge einer Katze ein super Werkzeug ist? Auf ihr befinden sich hunderte von Papillen – ähnlich kleiner Stacheln. Einige Hersteller haben sogar Haarbürsten entwickelt, die mit kleinen, flexiblen Borsten ausgestattet sind, die einer Katzenzunge ähneln sollen.  © Imaginechina-Tuchong/Imago
Katze liegt auf dem Küchentisch
Fühlt sich die Katze wohl, dann ist die Welt in Ordnung. Auch wenn sie sich dabei verbotenerweise auf dem Küchentisch breit macht und in aller Ruhe ihr Futter verdaut, nachdem sie es gnädigerweise gegessen hat.  © Cavan Images/Imago
Labrador Retriever schnuppert an einer Katze
Auch Hund und Katze können sich wunderbar verstehen. Am besten gewöhnt man sie relativ früh aneinander und lässt sie in der ersten Zeit nicht unbeaufsichtigt. Hier sieht man einen Labrador, der vorsichtig an einer rund fünf Wochen alten Katze schnuppert. So kann eine Freundschaft entstehen, bei der das Herz aufgeht.  © blickwinkel/Imago
Sind die nicht zum Knuddeln? Katzenbabys kommen mit geschlossenen Augen und taub zur Welt.
Sind die nicht zum Knuddeln? Katzenbabys kommen mit geschlossenen Augen und taub zur Welt. Erst nach rund zehn Tagen öffnen sich die Augen und ihr Gehörgang. Übrigens: Kitten sollten erst mit rund 12 bis 13 Wochen von der Mutter getrennt werden. © YAY Images/Imago
Zwei Katzenbabys schlafen gemeinsam.
Kennen Sie das? Kaum schläft Ihre Katze ein und sie gucken ihr beim Dösen zu, schon kehrt bei Ihnen eine innere Ruhe und Frieden ein. Hat ja auch etwas unglaublich Gemütliches und Beruhigendes an sich. Vor allem, wenn es zwei niedliche Kitten sind, die sich aneinander kuscheln.  © Cavan Images/Imago

Noch mehr spannende Tier-Themen finden Sie im kostenlosen Newsletter von Landtiere.de, den Sie gleich hier abonnieren können.

Das entsprechende Video dazu teilt Sidney auf TikTok – nur kurze Zeit später geht es viral. Bisher hat es mehr als zehn Millionen Aufrufe und über 4900 Kommentare erzielt.

TikTok-Community ist begeistert

  • „Es ist ein Wunder, dass sie wieder laufen kann“.
  • „Katzen sind so dramatisch. 😭 Ich liebe es“.
  • „Die Art, wie sie wieder anfängt zu laufen, als wäre nichts passiert“.
  • „Ich muss gleichzeitig lachen und weinen. Katzen tun das oft“. 🙃
  • „Sie will deine Aufmerksamkeit“. 😭

Manche Katzen verfügen über einen starken Charakter und täuschen gerne etwas vor, um ihren Willen zu bekommen. Die junge Frau weiß nun, wie sie damit umgehen muss und schenkt ihrem Stubentiger, die Aufmerksamkeit, die er verdient. Nichtsdestotrotz ist es immer sinnvoll, jegliche Verhaltensänderung oder Auffälligkeit von einem Tierarzt abklären zu lassen, um Tieren unnötige Schmerzen oder Leid zu ersparen.

Rubriklistenbild: © TikTok (sydnimini)

Kommentare