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Katzenminze wird von Katzen geliebt. Doch sollten Sie es erlauben, dass Ihr Stubentiger mit der Staude spielt oder sie frisst?
Katzenminze ist eine Staudengattung, die im Garten äußerst beliebt ist. Das hübsche Gewächs ist äußerst robust und das bei einer sehr langen Blütezeit von April bis in den frühen Winter hinein. Doch was genau macht die Staude so anziehend für Stubentiger?
Katzenminze enthält Pheromone, die auf die Haustiere anziehend wirken
Nicht nur Insekten haben es auf Katzenminze abgesehen, auch Ihre Hauskatze werden Sie vielleicht schon einmal in der Nähe des Gewächses beobachtet haben. Verhaltensweisen, wie, dass das Tier an der Pflanze knabbert, sich an ihr reibt oder in ihr wälzt, sind dabei nicht ungewöhnlich.
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Laut Mein schöner Garten enthält Katzenminze unter anderem den Stoff Actinidin, den auch weibliche, unkastrierte Katzen mit ihrem Urin ausscheiden. Aus diesem Grund ist die Anziehungskraft für Kater besonders stark. Sind die Katzen zu jung oder zu alt, lässt sie die Katzenminze ebenfalls kalt. Am wirkungsvollsten ist dabei die weißblütige Echte Katzenminze (Nepeta cataria), während die geläufigere blaublütige Hybrid-Katzenminze nicht ganz so wirkungsvoll ist.
Doch dass die Pflanze schädlich für Katzen ist, hat sich bei wissenschaftlichen Studien nicht bestätigt.
So pflegen Sie das Gewächs im Garten:
- Katzenminze gilt als sehr pflegeleicht, da sie gut mit Trockenheit klarkommt.
- Je sonniger der Standort, desto besser. Außerdem hat sich ein durchlässiger Boden bewährt.
- Eine Haltung im Kübel ist ebenfalls möglich, insbesondere, weil Sie das Gewächs so vor dem Haustier in Sicherheit bringen können. Achten Sie jedoch dann auf eine ausreichende Drainage.
Übrigens kann auch der Mensch Katzenminze essen. Eine Alternative zur Pfefferminze wird sie allerdings wohl kaum darstellen, da ihr Aroma eher herb bis streng ist.
Rubriklistenbild: © Gottfried Czepluch/Imago

