Nepeta cataria

Warum Katzen Katzenminze lieben

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Katzenminze wird von Katzen geliebt. Doch sollten Sie es erlauben, dass Ihr Stubentiger mit der Staude spielt oder sie frisst?

Katzenminze ist eine Staudengattung, die im Garten äußerst beliebt ist. Das hübsche Gewächs ist äußerst robust und das bei einer sehr langen Blütezeit von April bis in den frühen Winter hinein. Doch was genau macht die Staude so anziehend für Stubentiger?

Katzenminze enthält Pheromone, die auf die Haustiere anziehend wirken

Katzenminze hat den Ruf, auf Katzen anziehend zu wirken.

Nicht nur Insekten haben es auf Katzenminze abgesehen, auch Ihre Hauskatze werden Sie vielleicht schon einmal in der Nähe des Gewächses beobachtet haben. Verhaltensweisen, wie, dass das Tier an der Pflanze knabbert, sich an ihr reibt oder in ihr wälzt, sind dabei nicht ungewöhnlich.

Gartenarbeit im Sommer: Zehn Aufgaben, die Sie jetzt erledigen müssen

Gießen
Gießen ist im Sommer unabdinglich. Bei Kübelpflanzen sollten Sie jedoch Staunässe vermeiden.  © Patrick Daxenbichler/Imago
Waldmeister
Kräuter wie Lavendel, Rosmarin, Waldmeister oder Schnittlauch lassen sich gut trocknen und sind so länger haltbar. © Imago
Regentonne
Im Sommer muss man nicht zu kostbarem Trinkwasser greifen, um die Blumen zu gießen. In Regentonnen gesammeltes Wasser kann genauso gut verwendet werden.  © Astrid08/Imago
Grünfink
Wer der Tierwelt im Sommer helfen möchte, der stellt eine Vogeltränke im Garten auf.  © Karin Jähne/Imago
Himbeerstrauch
Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren: Im Sommer ist Erntezeit für Beeren sowie Aprikosen und Kirschen.  © Lianem/Imago
Erdbeermarmelade
Wer mit dem Naschen von Erdbeeren, Kirschen oder Himbeeren nicht mehr hinterherkommt, der sollte das Obst zu einer Marmelade verarbeiten. © Imago
Unkraut
Keine schöne Aufgabe, aber: Unkraut muss im Sommer regelmäßig aus dem Gartenbeet und dem Rasen entfernt werden.  © Gamjai/Imago
Hibiskus
Sommersträucher wie der Hibiskus verwandeln den Garten dank üppiger Blütenpracht in eine Oase. Die Pflanze sollte schattig stehen.  © Tara Malhotra/Imago
Heckenschnitt
Auch wenn ein größerer Schnitt der Hecke im Sommer untersagt ist, so sind Schönheitsschnitte sinnvoll.  © Phillip Waterman/Imago
Rasenmäher
Von Juni bis Juli wächst der Rasen am kräftigsten und sollte einmal pro Woche gemäht werden.  © Christoph Hardt/Imago

Laut Mein schöner Garten enthält Katzenminze unter anderem den Stoff Actinidin, den auch weibliche, unkastrierte Katzen mit ihrem Urin ausscheiden. Aus diesem Grund ist die Anziehungskraft für Kater besonders stark. Sind die Katzen zu jung oder zu alt, lässt sie die Katzenminze ebenfalls kalt. Am wirkungsvollsten ist dabei die weißblütige Echte Katzenminze (Nepeta cataria), während die geläufigere blaublütige Hybrid-Katzenminze nicht ganz so wirkungsvoll ist.

Doch dass die Pflanze schädlich für Katzen ist, hat sich bei wissenschaftlichen Studien nicht bestätigt.

So pflegen Sie das Gewächs im Garten:

  • Katzenminze gilt als sehr pflegeleicht, da sie gut mit Trockenheit klarkommt.
  • Je sonniger der Standort, desto besser. Außerdem hat sich ein durchlässiger Boden bewährt.
  • Eine Haltung im Kübel ist ebenfalls möglich, insbesondere, weil Sie das Gewächs so vor dem Haustier in Sicherheit bringen können. Achten Sie jedoch dann auf eine ausreichende Drainage.

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Übrigens kann auch der Mensch Katzenminze essen. Eine Alternative zur Pfefferminze wird sie allerdings wohl kaum darstellen, da ihr Aroma eher herb bis streng ist.

Rubriklistenbild: © Gottfried Czepluch/Imago

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