Studie zum Essverhalten

Katzen bekämen ihr Futter am liebsten auf dem Silbertablett serviert

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Katzen wollen für ihre Mahlzeit nicht viel tun, wenn es nicht unbedingt sein muss. Das zeigte eine Studie zum Essverhalten der Samtpfoten.

Hält man ein Leckerli in der Hand, ist die Katze in der Wohnung in der Regel ganz schnell da. Am liebsten mögen es die Samtpfoten einer Studie zufolge außerdem, wenn sie für ihr Futter nicht viel Aufwand betreiben müssen. Sie würden – anders als andere Tiere – eine leicht zugängliche Mahlzeit bevorzugen. Das berichtete RND.de über die für Halter durchaus interessante Studie der Universität von Kalifornien zum Essverhalten von Wohnungskatzen.

Katzen mögen es offenbar, wenn sie für Mahlzeit nicht viel tun müssen.

Studie zum Fressverhalten – Katzen bevorzugen leicht zugängliche Mahlzeit

Für die im Juli 2021 veröffentlichte Studie stellten die Forscher einer kleinen Gruppe von Hauskatzen ein Futterpuzzle und ein Tablett mit Futter in ihrer häuslichen Umgebung zur Verfügung, wie es in dem Bericht heißt. Alle Katzen – unabhängig von ihrem Geschlecht, Alter oder ihrer Erfahrung mit Puzzlespielen – hätten das Tablett mit Futter bevorzugt, obwohl die Tiere mit dem Puzzle vertraut gewesen seien und einige es ansonsten sogar gern benutzten. Mit Faulheit hatte das Verhalten offenkundig nichts zu tun. Denn auch energiegeladene Tiere hätten die leicht zugängliche Mahlzeit bevorzugt, heißt es auf RND.de weiter über die Studie.

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1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein.
1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Im Allgemeinen gelten Katzen als sehr intelligent.
2. Zeichen: Schnurrt eine Katze beim Schmusen, ist das ein eindeutiger „Liebesbeweis“. (Symbolfoto) © Westend61/Imago
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied.
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied. (Symbolbild) © Ardea/Imago
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert.
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert. (Symbolbild) © Westend61/Imago
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher.
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild)
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild)
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild) © Imaginechina-Tuchong/Imago
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste.
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste. (Symbolbild) © Westend61/Imago
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad.
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad. (Symbolbild) © Westend61/Imago
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht.
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Warum die Katzen sich so verhielten, konnten die Forscher anhand der Studie demnach nicht erklären. Darüber konnte also nur gemutmaßt werden. Das Fressverhalten der Stubentiger könnte möglicherweise mit ihrem Beuteschema zusammenhängen, hieß es unter anderem. Möglich ist, so eine der Hypothesen, dass so ein Futterpuzzle nicht die natürlichen Jagdinstinkte von Katzen weckt.

Wasser für die Katze nicht neben das Futter stellen

Wer selbst eine Katze daheim hat, hat vielleicht darüber hinaus schon einmal beobachtet, dass sie das Wasser in der Trinkschale links liegen lässt, wenn daneben der Napf mit dem Futter gestanden hat. Davon sollten Katzenhalter absehen, und die Wasserschale weit genug entfernt vom Fressnapf für die Katze daheim platzieren. Denn aus ihrem instinktiven Verhalten heraus trennen Katzen typischerweise die beiden Vorgänge der Nahrungs- und der Flüssigkeitsaufnahme. Stehen Wasser und Futter nah nebeneinander, könnte das der Grund dafür sein, warum die Katze nicht genügend trinkt.

Rubriklistenbild: © Westend61/Imago

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