Wohlbefinden der Samtpfoten

Wenn Katzen schnurren, muss das nicht unbedingt ein gutes Zeichen sein

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Wenn Katzen schnurren, kann das durchaus verschiedene Ursachen haben. Deutet der Laut gar auf Schmerzen hin? Tierhalter sollten hellhörig sein.

Viele deuten es als Zeichen von Zufriedenheit, wenn Katzen schnurren. Das ist häufig der Fall, nicht umsonst wird das Schnurren auch gern mit dem menschlichen Lächeln verglichen. So schnurren die Samtpfoten häufig, wenn sie gekrault werden – oft ein Zeichen dafür, dass sie in dem Moment wohl recht entspannt sind.

Warum schnurren Katzen? Es gibt ganz unterschiedliche Gründe

Doch nicht immer bringen die Tiere damit ihr Wohlbefinden zum Ausdruck. Die Gründe für das Schnurren können durchaus ganz unterschiedlich sein: In manchen Fällen schnurren die Samtpfoten, wenn sie zum Beispiel unruhig sind und sich in Stresssituationen womöglich selbst beruhigen wollen. Das Schnurren könnte ein Zeichen der Unsicherheit sein, oder auch der Beschwichtigung.

Wenn Katzen schnurren, kann das verschiedene Gründe haben.

Schnurren als Kommunikationsmittel

Oft dient es auch als Kommunikationsmittel der Katze zum Menschen. Das schnurrende Geräusch geben Samtpfoten zum Beispiel manchmal von sich, wenn sie hungrig sind. Aufgepasst: Das Schnurren könnte bei Katzen allerdings auch darauf hindeuten, dass sie Schmerzen haben. Tierhalter sollten ihre Katze immer gut im Blick behalten, und bei dem leisesten Verdacht, dass es dem Tier nicht gutgeht, einen Tierarzt aufsuchen. Nur er kann medizinische Gründe ausschließen. Auch für das Miauen von Katzen gibt es verschiedene Ursachen. Wenn die Stubentiger im Beisein von Menschen miauen, zeigen sie, dass sie auf Hilfe angewiesen sind.

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Katzensprache verstehen: Zehn Signale, die zeigen, dass Ihre Katze Sie liebt

1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein.
1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Im Allgemeinen gelten Katzen als sehr intelligent.
2. Zeichen: Schnurrt eine Katze beim Schmusen, ist das ein eindeutiger „Liebesbeweis“. (Symbolfoto) © Westend61/Imago
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied.
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied. (Symbolbild) © Ardea/Imago
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert.
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert. (Symbolbild) © Westend61/Imago
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher.
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild)
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild)
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild) © Imaginechina-Tuchong/Imago
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste.
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste. (Symbolbild) © Westend61/Imago
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad.
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad. (Symbolbild) © Westend61/Imago
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht.
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Katzenbabys lernen früh, zu schnurren

Von Geburt an können Katzenbabys übrigens noch nicht schnurren. Sie lernen es allerdings früh von ihrer Mutter, die ihre Kitten, während sie sie säugt, mit dem Geräusch beruhigt. Schon nach wenigen Tagen können die Kleinen selbst schnurren, wodurch die Mutter ihre Jungen leichter finden kann.

Rubriklistenbild: © Joachim Schulz/Imago

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