Eine getigerte Katze liegt auf einem Teppich und hält eine Spielzeugmaus unter ihrer Pfote fest.
1 von 11
Mythos: Schnurrende Katzen sind glücklich. Wahrheitsgehalt: Definitiv ein Mythos. Eine schnurrende Katze bedeutet meist Zufriedenheit und Wohlgefühl. Hinter diesem für Menschen niedlichen Geräusch können aber auch Schmerzen, Nervosität oder Angst und sogar Hunger stecken. Schnurren kann ebenfalls als ein Art Warnung an die Umgebung interpretiert werden. (Symbolbild)
Eine nasse Perserkatze, die in der Badewanne gebadet wird.
2 von 11
Mythos: Alle Katzen sind wasserscheu. Wahrheitsgehalt: Meistens. Katzen können zwar genau wie Hunde instinktiv gut schwimmen, meiden die Nähe zum Wasser im Normalfall aber. Allerdings gibt es auch Katzen, die sich gerne mal ein Wasserbad genehmigen. Einige Wildkatzen kühlen sich bei Hitze in Gewässern ab. (Symbolbild)
Ein großer und Hund und eine kleiner Katze liegen gemeinsam da. Die Katze hat sich auf den Rücken gedreht und berührt mit ihrer Pfote die Nase des Hundes. Der Hund hat sichtlich entspannt die Augen geschlossen.
3 von 11
Mythos: Hunde und Katzen können sich nicht leiden. Wahrheitsgehalt: Nicht vorhanden. Genauso wie sich auch manchen Menschen nicht leiden können, gibt es Hunde und Katzen, die sich nicht miteinander vertragen. Aber auch bei zwei Hunden oder zwei Katzen untereinander besteht die Möglichkeit, dass sie nicht miteinander auskommen. (Symbolbild)
Eine junge rötliche Katze balanciert auf einem waagerechten Baumstamm in einigen Metern Höhe.
4 von 11
Mythos: Katzen landen immer auf ihren Füßen. Wahrheitsgehalt: Nicht vorhanden. Es stimmt, dass Katzen einen ausgezeichneten Aufrichtungsreflex haben und deshalb oft auf den Füßen landen. Die Annahme, dass Katzen einen Sturz aus großer Höhe immer unbeschadet überstehen würden, ist aber falsch. Bei einem solchen Unfall können viele Verletzungen entstehen, die durchaus lebensbedrohlich sind. Daher sind Fliegengitter und ein vernünftiger Umgang mit geöffneten Fenster immer angebracht. (Symbolbild)
Eine einheitlich schwarze Katze mit längerem Fell sitzt auf einer weißen Stufe vor einer blauen Haustüre und blickt neugierig nach oben.
5 von 11
Mythos: Schwarze Katzen bringen Unglück. Wahrheitsgehalt: Offensichtlich. Dr. Ann Hohenhaus sagt dazu: „Ich glaube, schwarze Katzen bringen sich selbst Unglück, weil sie nicht so leicht aus einem Tierheim adoptiert werden wie eine hübsche graue Katze oder eine auffällige dreifarbige Katze. Das Unglück ist also eigentlich für die Katze, nicht für Sie.“
Eine etwas grimmig aus der Wäsche schauende Katze blickt vor dunklem Hintergrund auf drei große Burger, die vor ihr aufgebaut wurden.
6 von 11
Mythos: Menschen-Essen ist nicht gut für Katzen. Wahrheitsgehalt: Wahr. Tierärzte raten in der Tat davon ab, Katzen mit Essen für Menschen zu füttern. Unser Essen entspricht nicht den Bedürfnissen, die Katzen haben. Katzen werden auch als obligate Fleischfresser bezeichnet, was bedeutet, dass Fleisch in ihrer Ernährung eine zentrale Rolle spielt.
Eine gescheckte Hauskatze sitzt in der Dunkelheit und wird von einer Lichtquelle angestrahlt.
7 von 11
Mythos: Katzen sind nachtaktiv. Wahrheitsgehalt: Nicht vorhanden. Katzen verschlafen durchschnittlich 23 Stunden ihres Tages.
Eine braune Langhaar-Katze hat eine Schüssel Milch vor sich, aus der sie im Moment der Aufnahme zwar nicht trinkt. An ihrem Mäulchen sind jedoch Milch-Rückstände zu entdecken.
8 von 11
Mythos: Katzen lieben Milch. Wahrheitsgehalt: Falsch. Als Kitten besitzen Katzen noch das Enzym Laktase, um die Muttermilch aufzuspalten. Mit dem Alter werden Katzen aber laktoseintolerant. Selbst wenn Ihre Katze den Eindruck macht, dass ihr die Milch schmeckt, kann dies zu Magen-Darm-Beschwerden führen. In Fachgeschäften gibt es daher spezielle Katzenmilch, die laktosefrei ist und zusätzlich Taurin enthält. Taurin ist für Katzen eine lebenswichtige Aminosäure.
Eine dunkel getigerte Katzenmama sitzt mit ihren Jungen auf einer hellen Decke im Gras. Eines der Babys ist dicht an die Mutter geschmiegt, während das andere etwas weiter rechts im Bild, ebenfalls auf der Decke, zu sehen ist.
9 von 11
Mythos: Sieben Katzenjahre entsprechen einem Menschenjahr. Wahrheitsgehalt: Im Zusammenhang mit Katzen ein Mythos. Dr. Ann Hohenhaus hat einen treffenden Vergleich parat: „Wenn man es umgekehrt betrachtet, kann eine Katze mit 6 Monaten Junge bekommen. Eine 6 Monate alte Katze wäre im menschlichen Alter 3,5 Jahre alt, und 3,5-jährige Kinder bekommen natürlich keine eigenen Babys.“
Zu sehen sind zwei grüne Katzenaugen mit erweiterten Pupillen in ansonsten völliger Schwärze.
10 von 11
Mythos: Katzen sehen auch in völliger Dunkelheit ausgezeichnet. Wahrheitsgehalt: Nah dran. Zwar haben Katzen eine sehr gute Nachtsicht, in völliger Dunkelheit können sie jedoch auch nicht perfekt sehen. Auch sie benötigen etwas Licht, um sich nachts zurechtzufinden.

Tierärztinnen klären auf

Können sie doch sprechen? Die elf größten Mythen über Katzen – was ist wahr?

  • schließen

Katzen sind nicht nur die beliebtesten Haustiere in Deutschland, sondern haben auch einen symbolischen Stellenwert. Mal werden sie als Sinnbild für Pech gesehen, ein anderes Mal gelten sie als Inbegriff für Glück.

Die Stubentiger sind stolz, geheimnisvoll und berechnend – sagen viele. Um ihr rätselhaftes Wesen ranken sich einige Mythen – manche davon sind wahr, andere dagegen haben keinerlei Wahrheitsgehalt. In unserer Fotostrecke klären wir die spannendsten Fakten über Katzen auf.

Für das amerikanische Magazin Business Insider haben die beiden Tierärztinnen Dr. Carly Fox, Tierärztin für Notfälle und Intensivmedizin im Animal Medical Center in New York City, und Dr. Ann Hohenhaus, Spezialistin für innere Medizin und Onkologie, ebenfalls am Animal Medical Center, die größten Mythen über Katzen aufgedeckt.

Rubriklistenbild: © Addictive Stock/Imago

Kommentare