VonRobin Dittrichschließen
Bei Kaufland und Edeka verkaufte Heringsfilets sind von einem Rückruf betroffen. Auf der Packung fehlt eine Angabe. Allergiker sollten vom Verzehr absehen.
Kassel – Wer Lebensmittelunverträglichkeiten hat, muss beim Einkaufen sehr genau hinschauen. Deshalb sind Allergene auf Verpackungen vermerkt. Sind diese durch einen Fehler bei der Produktion nicht vorhanden, muss das Produkt zurückgerufen werden. Einen solchen Rückruf gibt es momentan für die „Zarten Heringsfilets“ von Appel Feinkost GmbH, informiert lebensmittelwarnung.de. Sie sind unter anderem bei Kaufland und Edeka im Sortiment.
Der Hersteller muss das Produkt aus deutschen Supermärkten zurückrufen, da „auf dem inkorrekten Dosenunterteil die Kennzeichnung des Allergens Milch/Sahne fehlt“, heißt es in dem Rückruf. Bei der Produktion wurde bei einigen Dosen auf die Unterseite die falsche Deklaration gedruckt, wodurch auch die korrekte Allergen-Kennzeichnung fehlt.
Fisch-Rückruf bei Edeka und Kaufland – Fehler in der Produktion ist schuld
Statt der korrekten Bezeichnung wurde auf die betroffenen Produkte „Appel Zarte Filets vom Hering in Pfeffer-Creme“ aufgedruckt, informiert der Hersteller. Die betroffene Ware sei sofort aus dem Verkauf genommen worden.
| Hersteller | Maris Food GmbH/Appel Feinkost GmbH |
|---|---|
| Produkt | Zarte Filets vom Hering in sahniger Meerrettich-Creme |
| Chargennummer | L10Q198 |
| Mindesthaltbarkeitsdatum | 17. Juli 2027 |
| Produkt verkauft in | Bayern und Baden-Württemberg |
Rückruf bei Edeka und Kaufland: Hersteller rät vom Verzehr des Fisch-Produkts ab
Die betroffene Charge wird deshalb nun zurückgerufen. Betroffen ist die 200-Gramm-Packung der Fischfilets mit der Chargennummer L10Q198 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 17. Juli 2027. Kunden, die ein betroffenes Produkt gekauft haben, sollten dieses nicht verzehren. Gegen Vorlage eines Fotos der betroffenen fehlerhaften Charge an „info@appel-feinkost.de“ kann eine Erstattung erhalten werden.
In welchen Supermärkten das Fisch-Produkt verkauft wird, gibt der Hersteller in seiner Mittelung zum Rückruf nicht bekannt. Das Produkt findet sich jedoch auf den Webseiten von Kaufland und Edeka24, dem Online-Shop von Edeka. Auch weitere Supermärkte sind möglicherweise betroffen.
Besonders gefährlich wird es, wenn Bakterien in Lebensmittel gelangt sind. Oftmals handelt es sich dabei um Listerien, die vor allem für Schwangere und Menschen mit geschwächtem Immunsystem überaus gefährlich sein können.
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