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Fenchel ist ein beliebtes Gemüse im Gartenbeet, denn die Knolle steckt voller Vitamine. Doch wann sollte man sie ernten?
Sowohl Knollen- als auch Gewürzfenchel haben in der Küche ihre Berechtigung. Während erstere Sorte vor allem im Salat oder vom Grill glänzen kann, werden beim Gewürzfenchel vor allem die Blätter und Samen verwendet, um damit Speisen zu würzen. Aus eigenem Anbau schmecken die Knollen noch besser und sind meist auch gesünder.
Folgende Tipps sollten Sie bei der Ernte beachten
Fenchel ist nicht nur unglaublich gesund, er schmeckt auch wunderbar und verleiht mit seinem süß-würzigen Aroma mediterranen Speisen das gewisse Etwas. Bei der Ernte sollten Sie Folgendes beachten:
- Knollenfenchel sollte man ernten, bevor er blüht. Das ist normalerweise acht Wochen nach der Pflanzung der Fall.
- Sobald die Knollen faustgroß sind, ist der perfekte Zeitpunkt. Danach besteht die Gefahr, dass der Fenchel holzig wird.
- Genau umgekehrt verhält es sich beim Gewürzfenchel, welchen man ernten sollte, wenn die Blüten reif sind, denn nur dann entwickeln sich die aromatischen Samen.
- Um Fenchelsamen zu ernten, sollte man vormittags mit einer Gartenschere die ganzen Dolden des Gemüses abschneiden und diese dann bei Zimmertemperatur trocknen lassen.
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Dass Fenchel gesund ist, ist allgemein bekannt. Neben den ätherischen Ölen, die dem Gemüse das an Anis erinnernde Aroma verleihen, stecken noch folgende Inhaltsstoffe in der Knolle:
- Vitamine A, K und E
- Folsäure
- Beta-Carotin
- Kalium
- Magnesium
- Eisen
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Rubriklistenbild: © Christian-Ditsch/Imago

