Kein Grund zur Sorge

Lautsprache bei Hunden: Brummt das Tier, fühlt es sich wohl

  • schließen

Mit Geräuschen drücken Hunde oftmals ihr Befinden aus. Brummt der Hund von Zeit zu Zeit, kann es ein gutes Zeichen sein.

Ob es einem Hund gut oder schlecht geht, wenn er brummt, hängt ganz von der Situation ab. Grundsätzlich müssen sich Besitzerinnen und Besitzer aber erst mal keine Sorgen machen. Denn in der Regel ist das tiefe Brummen eines Hundes Zeichen für Entspannung und Freude. Kritisch wird es allerdings, wenn der Hund dauerhaft brummt oder sich dabei hinlegt.

Lautsprache bei Hunden: Brummen ist meistens etwas Gutes

Fühlt sich Ihr Hund wohl, ist Brummen ein gutes Zeichen. (Symbolbild)

Könnten Hunde sprechen, wäre wahrscheinlich vieles einfacher. Zumindest wäre dann immer sofort klar, wie sich das Tier gerade fühlt. Doch der Hund hat auch ohne menschliche Sprache Wege gefunden, mit uns zu kommunizieren. Winseln, kläffen oder knurren lassen sich in der Regel leicht deuten. Selten kommt es hier zwischen Tier und Mensch zu Missverständnissen. Doch Hunde geben auch Geräusche von sich, die nicht aufs erste Hören verständlich sind. Brummen ist ein Beispiel. Wer das Brummen des Hundes richtig interpretieren möchte, muss sich dazu auch seine Körpersprache anschauen.

Lautsprache bei Hunden: So geht es dem Hund, wenn er brummt

Ein brummender Hund bedeutet in den meisten Fällen, dass der Hund sehr zufrieden ist. Streicheln und kuscheln Sie das Tier etwa und brummt es dabei, ist das ein gutes Zeichen. Der Hund fühlt sich wohl und ist froh darüber, in Ihrer Nähe zu sein. Aufmerksam sollten Sie beim Brummen werden, wenn Ihr Hund sich dazu folgendermaßen verhält:

Hundesprache verstehen: So signalisieren Hunde ihre Liebe – Schlafplatz und Ablecken

Rastet ihr Hund vor lauter Freude sprichwörtlich aus, wenn er Sie sieht? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass er sich unglaublich freut Sie wiederzusehen. Auch Hochspringen, Schwanzwedeln, Fiepen, Bellen und Lecken spricht für wahre Liebe und Freude darüber, dass Sie wieder da sind. (Symbolbild)
Rastet ihr Hund vor lauter Freude sprichwörtlich aus, wenn er Sie sieht? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass er sich unglaublich freut Sie wiederzusehen. Auch Hochspringen, Schwanzwedeln, Fiepen, Bellen und Lecken spricht für wahre Liebe und Freude darüber, dass Sie wieder da sind. (Symbolbild) © Rene Traut/Imago
Nicht nur bei der Begrüßung ist Ablecken ein Liebesbeweis. Meist will er auch zwischendurch damit seine Zuneigung zum Ausdruck bringen. Doch nicht nur seine Liebe zeigt er damit, Ihr Vierbeiner möchte Sie so auch pflegen. Das Ablecken erfahren Hunde bereits im Welpenalter von ihrer Mutter aus genau denselben Gründen. (Symbolbild)
Nicht nur bei der Begrüßung ist Ablecken ein Liebesbeweis. Meist will er auch zwischendurch damit seine Zuneigung zum Ausdruck bringen. Doch nicht nur seine Liebe zeigt er damit, Ihr Vierbeiner möchte Sie so auch pflegen. Das Ablecken erfahren Hunde bereits im Welpenalter aus genau denselben Gründen von ihrer Mutter. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Nahen Körperkontakt möchten Hunde nur mit denen, die sie wirklich mögen. Kuschelt sich ihr Hund also gerne an Sie, ist das ein Liebesbeweis. (Symbolbild)
Nahen Körperkontakt möchten Hunde nur mit denen, die sie wirklich mögen. Kuschelt sich ihr Hund also gerne an Sie, ist das ein Liebesbeweis. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Hunde, die sich an ihre Besitzer lehnen, lieben ihren Menschen. Die Geste zeugt von Vertrauen. Macht er dies auch in beängstigenden Situationen, fühlt sich ihr Vierbeiner bei ihnen sicher. (Symbolbild)
Hunde, die sich an ihre Besitzer lehnen, lieben ihren Menschen. Die Geste zeugt von Vertrauen. Macht er dies auch in beängstigenden Situationen, fühlt sich ihr Vierbeiner bei ihnen sicher. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Bringt Ihr Hund Ihnen sein Lieblingsspielzeug? Wenn ja, schätzen Sie sich glücklich. Denn das teilt er gewiss nur mit denen, die er wirklich mag. Der ganz besondere Liebesbeweis ist es, wenn er es Ihnen sogar ohne Spielaufforderung gibt und präsentiert. (Symbolbild)
Bringt Ihr Hund Ihnen sein Lieblingsspielzeug? Wenn ja, schätzen Sie sich glücklich. Denn das teilt er gewiss nur mit denen, die er wirklich mag. Der ganz besondere Liebesbeweis ist es, wenn er es Ihnen sogar ohne Spielaufforderung gibt und präsentiert. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Kommt ihr Hund auf Sie zu, wenn Sie traurig sind? Mit seinen feinen Instinkten spürt er Ihre schlechte Stimmung meist sofort und möchte Ihnen helfen. Einen größeren Liebesbeweis kann es vermutlich gar nicht geben. (Symbolbild)
Kommt ihr Hund auf Sie zu, wenn Sie traurig sind, gibt es kaum einen größeren Liebesbeweis. Mit seinen feinen Instinkten spürt er Ihre schlechte Stimmung meist sofort und möchte Ihnen helfen. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
Hat ihr Hund Angst und sucht bei Ihnen Schutz schaut er meist nach oben, um zu sehen, wie Sie reagieren. Überwiegend macht ein Hund das aber nur, wenn er weiß, dass Sie solche Situationen im Griff haben. Ein riesengroßer Vertrauensbeweis, Ihnen gegenüber. (Symbolbild)
Hat ihr Hund Angst und sucht bei Ihnen Schutz schaut er meist nach oben, um zu sehen, wie Sie reagieren. Überwiegend macht ein Hund das aber nur, wenn er weiß, dass Sie solche Situationen im Griff haben. Ein riesengroßer Vertrauensbeweis, Ihnen gegenüber. (Symbolbild) © Frank Sorge/Imago
Die Zuneigung des Hundes, zeigt sich auch darin, dass er gern in Ihrer Nähe schläft. Und wer nicht unbedingt das Bett mit dem Vierbeiner teilen möchte, kann ihm ein Körbchen in die Nähe stellen. So machen Sie ihren Vierbeiner mit Sicherheit glücklich. (Symbolbild)
Die Zuneigung Ihres Hundes, zeigt sich auch darin, dass er gern in Ihrer Nähe schläft. Und wer nicht unbedingt das Bett mit dem Vierbeiner teilen möchte, kann ihm ein Körbchen in die Nähe stellen. So machen Sie ihren Vierbeiner mit Sicherheit glücklich. (Symbolbild) © Westend61/Imago
  • Er legt sich abgewandt von Ihnen hin.
  • Er brummt beim Atmen.
  • Er stellt sich vor Sie und brummt Sie an.

Legt Ihr Hund sich hin, wendet sich dabei ab und brummt, kann das ein Zeichen für Schmerzen sein. Wenn er zudem weniger isst, sich seltener bewegt und keine Lust mehr an Spielen hat, sollten Sie einen Arzt oder eine Ärztin mit dem Hund aufsuchen. Dann lässt sich die Ursache für die Schmerzen schneller feststellen und Sie können dem Hund helfen.

Brummt der Hund bei jedem Atemzug, ist ebenfalls Vorsicht angesagt. Denn dann kann es sein, dass er an einer Bronchitis oder anderen Atemwegserkrankung leidet. Starkes Hecheln ist ebenfalls ein Warnzeichen, das etwas nicht stimmt. Zögern Sie nicht und suchen Sie schnellstmöglich einen Arzt oder eine Ärztin auf.

Wenn der Hund vor Ihnen steht und sie anbrummt, kann das die Vorstufe von Knurren sein. Hat der Hund etwa die Ohren angelegt und den Schwanz eingeklemmt, dann ist es eindeutig ein leichtes Knurren. Wedelt er allerdings mit dem Schwanz und wirkt auch sonst aufgeschlossen, kann das Brummen auch eine Aufforderung zum Spielen und das Einfordern von Aufmerksamkeit sein.

Rubriklistenbild: © Rebecca Nelson/Imago

Kommentare