„Dasitzen, beobachten, weinen“

„Ich sterbe gerade innerlich“: Frau zeigt die letzten Lebensstunden ihrer Katze – bewegend

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Wenn das geliebte Haustier stirbt, bricht das vielen Besitzern das Herz. Eine hat nun die letzten gemeinsamen Stunden bewegend dokumentiert.

Der Tod eines geliebten Haustieres ist für Besitzer immer schwierig zu ertragen. Besonders dann, wenn es schon seit Jahren ein fester Bestandteil des Lebens ist und wie ein Familienmitglied angesehen wird. Ob streicheln, küssen oder schmusen: In dieser Zeit, die man zusammen verbringt, erleben Tierhalter viele schöne bis lustige Momente, die einen mit dem Tier verbinden. Doch Tatsache ist: Auch Tiere werden krank, altern und sterben.

„Ich sterbe gerade innerlich“: Frau teilt letzten zwölf Stunden vor Tod ihrer Katze 

Die meisten von ihnen überleben wir, weshalb es besonders traurig ist, dem Verfall beizuwohnen und mitzubekommen, wie sich das geliebte Haustier verändert. Schließlich ist es zu schmerzhaft zu wissen, dass es bald nicht mehr da sein wird. Ähnlich ist es auch kürzlich einer TikTok-Userin namens „angeladoe“ gegangen. Sie hat auf der sozialen Plattform ein Video gepostet, das zu Herzen geht.

@angeladoe

Dasitzen, beobachten, weinen. Darüber sprechen. Realisieren und eingestehen, dass etwas anders ist als gestern. Hände halten. Gemeinsam weinen. Wärmeflaschen und dicke Decken. Nächster Tag, Atemnot. Ein Anruf, eine Entscheidung. Noch vier Stunden. Brief schreiben und vorlesen, weinen, riechen, fühlen, streicheln, nur vorsichtig, ich glaub es tut weh. Tücher und Blumen zurechtlegen, das Krematorium anrufen. Noch ein letztes mal auf dem Arm, ich singe für dich. Wieder auf dem Balkon, du siehst mich an. Es ist okay, sagst du im Herzraum und mit deinen Augen. Es wird dunkel. Es klingelt. Du auf meinem Schoß, eine Spritze, du merkst sie nicht mal. Alles ist still. In meinen Händen schläfst du ein. Ein letzter Atemzug. Dann keiner mehr. Mein Herz, erleichtert aber erstmal gebrochen. Gute Reise mein Schatz. Gute Reise. // März 2022

♬ Where's My Love (Acoustic) - SYML

Es handelt sich hierbei um eine Collage aus Fotos und Clips ihrer 21 Jahre alten Katze. Die junge Frau dokumentiert die letzten zwölf Stunden im Leben ihrer Katze, bevor sie eingeschläfert wird. Dazu schreibt sie bewegende Worte: „Dasitzen, beobachten, weinen. Darüber sprechen. Realisieren und eingestehen, dass etwas anders ist als gestern. Hände halten. Gemeinsam weinen.“ Zudem berichtet sie, dass sie den Lieblingsplatz der Samtpfote auf dem Balkon mit Decken drapiert hat, wo sie sich zeitweise zu ihr legt und sie fest umarmt und streichelt.

Zwischendurch kann man sogar das Schnurren der Mieze hören. Sie wirkt friedfertig und das kann die Userin auch bestätigen, als es schließlich so weit ist: „Noch ein letztes Mal auf dem Arm, ich singe für dich. Wieder auf dem Balkon, du siehst mich an. Es ist okay, sagst du im Herzraum und mit deinen Augen. Es wird dunkel. Es klingelt. Du auf meinem Schoß, eine Spritze, du merkst sie nicht mal. Alles ist still. In meinen Händen schläfst du ein.“

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1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein.
1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Im Allgemeinen gelten Katzen als sehr intelligent.
2. Zeichen: Schnurrt eine Katze beim Schmusen, ist das ein eindeutiger „Liebesbeweis“. (Symbolfoto) © Westend61/Imago
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied.
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied. (Symbolbild) © Ardea/Imago
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert.
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert. (Symbolbild) © Westend61/Imago
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher.
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild)
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild)
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild) © Imaginechina-Tuchong/Imago
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste.
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste. (Symbolbild) © Westend61/Imago
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad.
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad. (Symbolbild) © Westend61/Imago
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht.
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

„Ich sterbe gerade innerlich“: TikTok-Community ist gerührt 

Schließlich schreibt die TikTokerin, dass ihr „Herz, erleichtert, aber erstmal gebrochen“ sei und sie ihrem alten Stubentiger eine „gute Reise“ wünsche. Das Video berührt offenbar viele Menschen, denn es wurde bereits 200.000 Mal gelikt, fast 6.000 Mal kommentiert und 3.000 Mal geteilt. Die meisten zeigen sich sichtlich gerührt vom emotionalen Clip. Hier eine Auswahl der bewegendsten Kommentare:

  • „Ein Schmerz und eine Leere, die man niemandem erklären kann, der nicht selbst schonmal ein Haustier geliebt und verloren hat. Viel Kraft für dich.“
  • „Mein Beileid, ich weiß leider, wie sich das anfühlt, ein Haustier, mit dem man aufgewachsen ist, zu verlieren. Ich wünsche dir viel Kraft.“
  • „Ich weine. Jemand, der keine Tiere hat, versteht das nicht. Mein Beileid, aber sie schaut von oben auf dich & beschützt dich.“
  • „Ich sterbe gerade innerlich. Mein Herz ist gebrochen.“
  • „Habe dieses Jahr 2 Katzen verloren. Das Video hat direkt wieder alles hochkommen lassen.“
  • „So schön, dass sie dich auf ihrem letzten Weg bei sich hatte.“

Rubriklistenbild: © angeladoe/TikTok

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