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Sozialleistung Bürgergeld: An diesem Tag wird es ausgezahlt

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Das Bürgergeld unterstützt Menschen in finanzieller Not. Die Berechnung und Auszahlung ist klar geregelt. Aber wie eigentlich?

München – Die Unterstützung durch das Bürgergeld ist bedeutend für Personen in finanziellen Engpässen. Doch wie funktioniert eigentlich die Auszahlung? In der Regel wird das Bürgergeld für 12 Monate gewährt. Es gibt jedoch Situationen, in denen die Unterstützung auf 6 Monate begrenzt ist, zum Beispiel bei schwankendem Einkommen oder zu hohen Unterkunftskosten.

Die Auszahlung des Bürgergeldes ist in Deutschland klar geregelt. Aber wie eigentlich? Die Bundesagentur für Arbeit schafft Antworten: „Sie erhalten Ihr Bürgergeld in der Regel am ersten Werktag eines Monats für diesen Monat auf das von Ihnen angegebene Bankkonto. Sie müssen nicht selbst Kontoinhaberin oder Kontoinhaber sein.“

Bürgergeld in Deutschland: Aktuell beschäftigt die Politik eine hitzige Debatte um die Höhe und die Berechnung der Sozialleistung. Mehr dazu im Video oben.

Anspruch auf Bürgergeld: Der Bewilligungszeitraum kann sich individuell unterscheiden

Das ist auch gut so, denn die klare Regelung und pünktliche Auszahlung tragen dazu bei, dass Empfänger ihre finanziellen Verpflichtungen besser planen können und eine gewisse finanzielle Sicherheit genießen.

Nach Ablauf des Bewilligungszeitraums müssen Antragsteller einen Weiterbewilligungsantrag stellen, um zu überprüfen, ob sie weiterhin für die monatliche Sozialleistung anspruchsberechtigt sind. Diesen Antrag können sie online oder postalisch einreichen.

Alternativ besteht die Möglichkeit, einen Scheck zu erhalten, wenn kein Bankkonto vorhanden ist. Dieser kann bei einer Auszahlungsstelle der Deutschen Post oder Postbank eingelöst werden. Es ist jedoch zu beachten, dass dabei Kosten anfallen können, die vom Bürgergeld abgezogen werden.

Gut zu wissen:

Geldinstitute sind gesetzlich verpflichtet, jeder Bürgerin und jedem Bürger, dazu zählen auch Obdachlose, Asylsuchende und Geduldete, ein Basiskonto einzurichten. Diese sind meist deutlich günstiger als andere Kontoformen und werden oft mit einem Startguthaben in Höhe von 50 Euro oder mehr prämiert.

Wann bekommt man Bürgergeld? Das Existenzminimum regelt die Berechtigung

Um Bürgergeld zu erhalten, müssen die Empfänger erwerbsfähig und hilfebedürftig sein. Dies bedeutet, dass sie arbeitsfähig sind, aber nicht genug verdienen, um ihren Lebensunterhalt zu decken. Auch Personen, die mit einer erwerbsfähigen Person in einer Bedarfsgemeinschaft leben, können Anspruch haben.

Dieser Mindestbetrag wird als Existenzminimum definiert, der die monatlichen Lebenshaltungskosten abdecken soll. Seit Juli 2023 liegt der Sockelbetrag für Alleinstehende bei 1.402,28 Euro netto im Monat.

Bei der Antragstellung wird das Einkommen und Vermögen des Antragstellers geprüft. Gegebenenfalls müssen sie zunächst ihre eigenen Mittel einsetzen, bevor sie finanzielle Unterstützung erhalten. Alle Informationen zur Antragstellung und den genauen Anforderungen finden sich auf der Website der Agentur für Arbeit. (ls)

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