VonSandra Sporerschließen
Hohe Schnitzelpreise sorgen in Österreich immer wieder für Unmut. Bei vermeintlichen Schnäppchen sollte man allerdings genau hinschauen.
Wien – Schon letztes Jahr mussten Panade-Liebhaber in Teilen Österreichs im Durschschnitt 18,60 Euro für ein Schnitzel zahlen. Findet man ein deutlich günstigeres Schnitzel, besteht die Versuchung, direkt zuzuschlagen. Genau dann sollte man jedoch lieber ein zweites Mal hinschauen, denn einige Wirte erreichen diesen Preis mit einem Trick.
Salat nur gegen Aufpreis – Trick in Österreich-Restaurants lässt Schnitzel günstiger erscheinen, als es ist
Dieser ist zwar nicht schädlich für den Verbraucher, dürfte einige Schnitzel-Fans aber dennoch enttäuscht zurücklassen. Es geht um den sonst üblichen, kostenlosen Beilagensalat. Diesen streichen einige Restaurants und drücken so den Preis für das Gericht.
Will man nicht ohne Salat auskommen, muss man ihn in dem Fall kostenpflichtig dazubestellen. Als Beispiel hierfür führt heute.at einen Gasthof in Oberösterreich an. Hier kostet ein Schnitzel vergleichsweise günstige 13,30 Euro. Grünzeug gibt’s aber keins.
Hohe Preise für Schnitzel & Co.: Auch in vielen Urlaubsländern ist das Essen teurer geworden
„Mittags beim Buffet und am Abend serviert kostet er 4,50 Euro“, bestätigt erklärt der Wirt im Gespräch mit der Zeitung. Immerhin: ganz ohne Beilage kommt das beliebte Gericht dennoch nicht. Zum panierten Schnitzel werden im Gasthof Petersilienkartoffeln gereicht.
Ein zusätzlicher Blick in die Karte oder eine kurze Nachfrage bei der Bedienung lohnt sich in jedem Fall, um Enttäuschung vorzubeugen. Auch im Urlaub gibt es einige Kostenfallen, die man kennen sollte. So beschwerten sich Kroatien-Urlauber über die Preise von Kaffee und Wasser. Und auch in Italien, dem Land des Kaffees, werden teils Preise von 15 Euro für Espresso aufgerufen. (sp)
