VonUlrike Hagenschließen
Kaufland führt ein neues Bezahlsystem in Deutschland ein. Es funktioniert ohne Kreditkarte, ohne Bargeld und sogar ohne Internet. Das Bezahlen dauert „kaum länger als ein Wimpernschlag“.
Neckarsulm – Der Discounter Kaufland führt eine drastische Veränderung an der Kasse ein. Ab sofort gibt es dort eine komplett neue Zahlmethode: Kaufland Pay. Nachdem also bereits im vergangenen Jahr ein neues System an der Kaufland-Kasse eingeführt wurde, das K-Scan, sorgt der Supermarkt-Riese mit seiner App, die kurz K-Pay genannt wird, für die nächste Revolution in seinen 770 Filialen deutschlandweit.
Kaufland-Revolution an der Kasse: Nur noch „Millisekunden“ zum Zahlen notwendig
Ab sofort können alle Kaufland-Kunden in Deutschland in sämtlichen Filialen bequem und direkt über die Kaufland-App bezahlen. Der Bezahlvorgang dauert nur Millisekunden und erfordert lediglich das Scannen eines QR-Codes an der Kasse – es dauert „kaum länger als ein Wimpernschlag“, verspricht der Supermarkt-Riese. Kaufland Pay beschleunigt damit den Bezahlvorgang und ermöglicht es Kunden bundesweit, ihren Einkauf im Handumdrehen zu zahlen – ohne Karte, ohne Bargeld, und sogar ohne Internetverbindung.
K-Pay: So einfach funktioniert die neue Bezahlmethode Kaufland Pay
Der Registrierungsprozess erfolgt über die Kaufland-App. Nach einer einmaligen Verifizierung der Bankverbindungsdaten und Aktivierung von Kaufland Pay genügt das Scannen des QR-Codes auf der Kaufland Card an der Kasse, um die Zahlung abzuschließen. Dieser QR-Code wechselt seine Farbe von schwarz zu blau, sobald Kaufland Pay aktiviert ist. Der gesamte Bezahlvorgang ist auf dem Smartphone-Display optisch nachvollziehbar.
Mobile-Payment-Anbieter Bluecode neuer Partner von Kaufland
Der neue Partner für das digitale Bezahlen mit Kaufland Pay ist der österreichische Mobile-Payment-Anbieter Bluecode. „Im Zahlungsprozess verbleiben persönliche Daten bei lizenzierten Banken und werden von Bluecode nicht gespeichert“, verspricht Kaufland. Der gesamte Datentransfer erfolgt verschlüsselt und entspricht den höchsten Sicherheitsstandards.
Der Zugriff auf die Bezahlfunktion in der Kaufland-App werde durch eine Sicherheits-PIN, Fingerabdruck oder biometrische Gesichtserkennung geschützt. „Kaufland Pay bietet damit eine europäische Alternative zu den großen, amerikanischen und asiatischen Mobile-Payment-Lösungen“, so das Unternehmen.
Speziell für die Kaufland Card entwickelt: Kaufland Pay über Bluecode funktioniert auch offline
Die K-Pay wurde speziell für die Kaufland Card entwickelt und in den letzten Monaten in ausgewählten Filialen getestet. Ein besonderes Feature ist seine Offline-Funktionsfähigkeit. Selbst wenn das Smartphone bei der Bezahlung keine Internetverbindung hat, lässt es sich problemlos mit Kaufland Pay bezahlen.
Kaufland startet neue Bezahlmethode in Deutschland – das sind die Vor- und Nachteile
Das Bluecode-Verfahren funktioniert auch an beim Self-Checkout an den Selbstbedienungskassen. Darüber hinaus werden Coupons und das Sammeln von Treuepunkten durch die Kaufland Card sofort berücksichtigt, was einen mühelosen One-Scan-Checkout ermöglicht: „So soll die Kaufland Card künftig neben einer attraktiven Kombination verschiedenster Angebote wie Extra-Rabatte, Coupons oder Gewinnspiele auch für ein noch einfacheres Bezahlsystem stehen.“
Kaufland ist nicht das erste Unternehmen, dass auf Bluecode zurückgreift. Einige Supermärkte und Discounter wie die Drogerie-Riesen Rossmann und Müller, der Globus-Baumarkt sowie ausgewählte Unternehmen innerhalb der Rewe-Gruppe nutzen das Mobile-Payment-Verfahren in ihren Apps. In Österreich bietet Rewe Bluecode bereits seit Anfang 2021 an.
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